Atrocity – „Unspoken Names Demo 1991“

EP Cover

Band: Atrocity
Album: Unspoken Names Demo 1991
Genre: Death Metal
Label: Massacre Records
Release: 07.01.2022


1985 gründeten Alexander Krull, Mathias Röderer, Frank Knodel, René Tometschek und Gernot Winkler unter dem Namen Instigators eine Band, die ihre erste EP „Blue Blood“ (1989) bereits unter dem Namen Atrocity veröffentlichte. Der Rest ist Death Metal Geschichte und wer die Bandhistorie studieren möchte, dem sei die Bandbiografie auf der offiziellen Homepage – https://www.atrocity.de/biography/ –  ans Herz gelegt.  

Für Fans der Band und Liebhaber des Death Metal gibt es sehr früh in 2022 die „Unspoken Names (Demo 1991)“ EP, welche vier Demosongs beinhaltet, die ursprünglich in 1991 aufgenommen wurden. Die finalen Versionen landeten dann auf dem legendären Atrocity-Album „Todessehnsucht“ (1992). Die Demoversionen von „Sky Turned Red“, „Defiance“ und „A Prison Called Earth“ wurden bisher nicht veröffentlicht!

Bandlogo

Fakten zur EP:

🤘 Die bisher unveröffentlichte Demo von Atrocity – als EP Digipak, limitierte 12″ (Vinyl) sowie als DL & Stream erhältlich.
🤘 Produziert von Falk Gruber & Atrocity im Mainstreet Studio in Faustpach, 1991.
🤘 Gemischt von von Falk Gruber & Alexander Krull im Mainstreet Studio in Faustpach, 1991.
🤘 Gemastert von Alexander Krull im Mastersound Entertainment Studio, 2021.
🤘 Coverartwork von Stefan Heilemann / Heilemania nach einem Coverkonzept von Alexander Krull.

Die vier Songs haben eine Spieldauer von fast 21 Minuten und es geht los mit „Sky Turned Red“. Der Song brettert roh und unverfälscht durchs Wohnzimmer mit einem Alex Krull am Mikro, denn ich in dieser brutalen Art noch nicht gehört habe. Der Titeltrack „Unspoken Names“ beackert die Synapsen und fordert unweigerlich den „Headbang-Tribut“ an das ’91 er Line-Up von Atrocity. Gnadenlos pflügt „Defiance“ durch den Gehörgang und hinterlässt mit seinen schneidenden Riffs und seinem brachialen Drumgewitter Schleifspuren im Ohr. Der Song „A Prison Called Earth“ könnte definitiv auch aus dem letzten Jahr stammen, trifft er doch das Zeitgeschehen ziemlich gut.

Das Metal and Me Fazit

Für Fans von Atrocity eine klare Kaufempfehlung, denn wer mag seine Sammlung nicht vollständig haben und wenn es zu Demoversionen aus Songs der frühen 90er Jahren eine EP gibt, kann man nicht anders als zuzugreifen. Doch das ist nicht der einzige Grund. Hauptgrund ist die schiere brachial-rohe Energie, die man hören und spüren kann. Auch die Finsternis, die man auf dem Album „Todessehnsucht“ empfindet, ja sogar greifen kann, ist hier spürbar!

Death Metal und seine Anfänge – Atrocity sind Veteranen und gehören in jede gut sortiere Todesstahl Bibliothek!

Heavy-Metal-Kult-Klassiker - zeitlos genial!
Heavy-Metal-Kult-Klassiker – zeitlos genial!

Tracks „Unspoken Names Demo 1991“:

01. Sky Turned Red || 5:57 Minuten
02. Unspoken Names || 5:11 Minuten
03. Defiance || 4:21 Minuten
04. A Prison Called Earth || 5:22 Minuten

Albumcover

Atrocity Bandphoto | Copyright Stefan Heilemann

Line-Up EP 1991

Alexander Krull | Gesang
Mathias Röderer | Gitarren
Richard Scharf | Gitarren
Oliver Klasen | Bass
Michael Schwarz | Drums


Diskografie

1989 • Blue Blood (CDS)
1990 • Hallucinations
1992 • Todessehnsucht (2020, Digital/LP Re-release)
1994 • Blut
1995 • Calling The Rain (Mini Album)
1995 • Die Liebe (Feat. Das Ich)
1996 • Willenskraft
1996 • The Hunt (EP)
1997 Shout (CDS)
1997 • Tainted Love (CDS)
1997 • Werk 80
1998 • Das Letztes Mal (Club Promo) (CDS)
1999 • Non Plus Ultra (1989-1999) (Compilation)

2000 • Sound of Silence (Radio Promo) (CDS)
2000 • Taste Of Sin (CDS)
2000 • Gemini (2020, Digital Re-release)
2004 • Cold Black Days (CDS)
2004 • Atlantis
2008 • Smalltown Boy (CDS)
2008 • Werk 80 II
2010 • After The Storm
2012 • Die Gottlosen Jahre (DVD)
2013 • OKKULT
2017 • Masters Of Darkness (EP/7” Single)
2018 • OKKULT II
2019 • Spell of Blood / Blue Blood (7“ und Digital Single)
2022 • Unspoken Names (Demo 1991)