Power Paladin – „With The Magic Of Windfyre Steel“

Albumcover | Artwork by James Child

Band: Power Paladin
Album: With The Magic Of Windfyre Steel
Genre: Power Metal
Label: Atomic Fire Records
Release: 07.01.2022


Wer Metalhead ist und an Island denkt kommt an Black Metal nicht vorbei. Bands wie „Svartidauði“, „Misþyrming“, „Sinmara“ oder „Auðn“ spielen allesamt Musik der finsteren Art. Doch gibt es auf der Vulkaninsel nur Black Metal? Nein! Ab dem 07.01.2022 definitv nicht mehr. Denn mit „Power Paladin“ wird’s bunt!  Die Isländer veröffentlichen dann ihr Album „With The Magic Of Windfyre Steel“ über das neue Label „Atomic Fire Records“.

Gegründet wurde Power Paladin schon 2017, damals hießen sie einfach nur „Paladin“ und bewiesen, das in ihnen das Herz echter Drachentöter schlägt indem sie ihre frohen Weisen in die Welt hinaus trugen und alle eines Besseren zu belehren: Zwischen all jenen Düstersternen ist diese Band unbestritten die Mitternachtssonne.

Hier ein Auszug aus der Presseinfo:

„Hier existiert eine wirklich großartige Extreme Metal-Szene, der wir eigentlich nichts mehr hinzuzufügen hatten. Weshalb sollten wir also nicht einfach das Gegenteil tun?“, erinnert sich die Truppe an ihre Ursprünge.

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POWER PALADIN – Kraven The Hunter (OFFICIAL MUSIC VIDEO) | Atomic Fire Records

Doch wie konnte das Licht die Dunkelheit von Island durchdringen? Das war so: Ihre ersten Gigs sowie Demos fanden direkt großen Anklang, dass sie sowohl für Islands Haupt-Undergroundfestivals (Eistnaflug und Norðanpaunk) als auch für die 2019er Auflage des Iceland Airwaves, einer der größten Musikveranstaltungen des Landes, gebucht wurden. Motiviert durch den Erfolg schmiedeten Power Paladin ihre Eisen in den Windfyre Studios und schufen neun Songs für ihr Debüt namens „With The Magic Of Windfyre Steel“.

Das Album wird Geschichte schreiben, da es nicht nur ein Meilenstein für das Sextett ist, sondern auch für Atomic Fire Records, ist es doch das erste Album, dass das neugegründete Label hervorbringt.

Von Haukur Hannes‘ Mix- (Mastertape Studios; u.a. AUÐN, DYNFARI) sowie Frank de Jongs Masterkünsten (Hal5 Studio; u.a. BLEEDING GODS) wurden die Songs „veredelt“ und sind somit reif für die Ohren der Fans des Powermetal. Ihre Inspiration bekommen die Isländer von „Iron Maiden“, „Dio“, „Helloween“ und weiteren der 80er-Jahre-Bands. Aber auch Bands mit denen die Jungs augewachsen sind haben sie in ihrem Schaffen beeinflusst. Diese sind z.b. „Edguy“, HammerFall“ und „Rhapsody“. Auch Fantasyliteratur lieferten jede Menge Ideen. Man nehme nur das sehr liebevoll gestaltete Artwork des James Childs (Astral Clock Tower Studios) und erkennt sofort den Fantasyfan.

Bandlogo

Genug der Vorrede, jetzt geht’s los mit der ersten Singleauskopplung. Das ist „Kraven The Hunter“ und den Song gibt’s auch als limitierte 7“ Single. Das Video zum Song ist definitiv sehenswert – welcher Videospiele – Fan hatte nicht schon den Gedanken, in den Automaten gezogen zu werden. Ein weiteres Video gibt’s für den zweiten Song „Righteous Fury“ und schon jetzt, nach zwei Liedern, macht mir die Scheibe Spaß. Neben Klargesang gibt es auch harsche Töne und der ein oder andere wird die Melodie eines sehr bekannten Nintendospiels während des Songs heraushören. Im ersten Song fiel der Name „Evermore“, was auch der Titel des dritten Liedes ist. Ihr findet auf dem Youtube-Channel der Band etliche Clips, darunter ein Mitschnitt von „Evermore“ während eines Gigs in einem HardRock Café.

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POWER PALADIN – Righteous Fury (OFFICIAL PLAYTHROUGH VIDEO) | Atomic Fire Records


„Way Of Kings“
dreht die Geschwindigkeit weiter nach oben und auch die hohen Töne liegen den Jungs! Mit Glockenläuten wird „Dark Crystal“ angekündigt. Der Song kommt mit Elementen es Melodic Power und Speed Metal. Es darf geheadbangt werden, meine Damen und Herren. Über die nächsten Tracks wie „Ride The Distant Storm“, dass einmalmehr die „paladinische“ Nähe zu HammerFall aufzeigt, „Creatures Of The Night“ das einen catchy Refrain innehat und im Ohr bleibt, so wie dem, mit 7:33 Minuten, längsten Song „Into The Forbidden Forest“ sind wir beim Finale angelangt. „There Can Be Only One“ ist der gelungene Abschluss des Erstlingswerkes von Power Paladin.

Das Metal and Me Fazit

Nachdem Atomic Fire Records gegründet war, schaute ich natürlich auch auf deren Signings und als Fantasy Liebhaber war ich gespannt was da von „Power Paladin“ aus Island kommen wird. Den ersten guten Eindruck machte „Kraven The Hunter“ und auch „Righteous Fury“ wusste mir zu gefallen. Wenn man HammerFall, Blind Guardian und Co. mag, darf man sich gerne auch dem Nachwuchs widmen und ein offenes Ohr haben für Underground-Bands.

Power Paladin erfinden das Power Metal Rad nicht neu, dass wird aber auch nicht verlangt. Sie wissen wie man es dreht und zeigen das auf „With The Magic Of Windfyre Steel“. „Kraven“ ist ein Song, der im Gedächtnis bleibt und den man sofort zu Power Paladin zuordnen kann. Auch „Creatures Of The Night“ macht passionierten Genrefans Spaß.

Einige Gesangsparts gefallen mir richtig gut, auch die Chöre passen – selbst wenn es in die ganz hohen Töne geht! Die Solostimme ist hin und wieder zu langgezogen, was schon störend wirkt. Instrumental habe ich nichts auszusetzten, dass passt für mich und ist genretypisch gut gemacht! So gibt’s schon früh im Jahr ein gelungenes Album für alle Fans von Metal und Fantasy. Begebt euch nach Evermore, edler Abenteurer, es wird euch zu gefallen wissen!

8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

Tracks „With The Magic Of Windfyre Steel“:

01. Kraven The Hunter || 5:32 Minuten
02. Righteous Fury || 5:13 Minuten Zelda
03. Evermore || 4:33 Minuten
04. Way Of Kings || 5:11 Minuten
05. Dark Crystal || 5:57 Minuten
06. Ride The Distant Storm || 4:56 Minuten
07. Creatures Of The Night | 5:38 Minuten
08. Into The Forbidden Forest || 7:33 Minuten
09. There Can Be Only One || 6:53 Minuten

Albumcover | Artwork by James Child

Power Paladin Bandphoto | Photo Credit: Eva Alexandra Photography

Line-Up

Ingi Þórisson | Gitarre
Atli Guðlaugsson | Gesang
Bjarni Egill Ögmundsson | Keyboard
Einar Karl Júlíusson | Schlagzeug
Bjarni Þór Jóhannsson | Gitarre
Kristleifur Þorsteinsson | Bass