Iron Fate – „Crimson Messiah“

Albumcover

Band: Iron Fate
Album: Crimson Messiah
Genre: Heavy Metal
Label: Massacre Records
Release: 17.12.2021


Iron Fate veröffentlichten bis dato eine Demo (Iron Fate, 2006) und einen Longplayer (Cast in Iron, 2010). Schon damals machte ihr Stil aus US Metal mit Elementen aus Hardrock und Thrashmetal Spaß. Jetzt, nach elf langen Jahren, kehren sie zurück mit neuer Besetzung und neuen Einflüssen auf ihre Musik. Damit ihr die Band besser kennenlernen könnt, habe ich euch die Bandbio eingefügt und aus der Presseinfo ihres Labels Massacre Records 1:1 übernommen.

„2004 beschlossen die Brüder Harms und Sascha Wendler aus dem niedersächsischen Goslar, ein musikalisches Projekt namens Crypteria ins Leben zu rufen, um ihre Verehrung für Heavy-Metal-Acts wie Judas Priest, Iron Maiden oder Sanctuary zu unterstreichen. Es folgten mehrere Besetzungswechsel, durch die sich die Band weiterentwickelte, aber keiner davon war so entscheidend wie der Einstieg des Sängers Denis Brosowski. Seine stimmlichen Qualitäten erlaubten es der Band zum ersten Mal, ihre musikalischen Absichten wirklich zu verwirklichen. Schicksal? Auf jeden Fall: IRON FATE!

IRON FATE Bandphoto | Copyright Axel Otto

Von nun an machten Iron Fate das, was Bands normalerweise tun: Auftritte spielen und ihr musikalisches Repertoire erweitern. Im Jahr 2010 wurde ein weiterer Meilenstein für die Band gesetzt. Das deutsche Plattenlabel Massacre Records gab IRON FATE die Möglichkeit, sich einem breiteren Publikum vorzustellen, indem sie ihr zuvor aufgenommenes Album „Cast In Iron“ veröffentlichten. Seitdem ging es mit der Karriere von IRON FATE steil bergauf, sei es durch exzellente Album-Rezensionen in renommierten Magazinen wie Rock Hard, Metal Hammer, etc. oder durch das Teilen von Bühnen mit Top-Acts wie Fates Warning, Iron Savior, Mercenary und vielen mehr, was 2011 in der „Metal Service“ Europatour an der Seite von Lonewolf und Dragonsfire gipfelte.

Doch das Allzeithoch sollte nicht ewig andauern. Erneut sorgten Personalfragen für einen trüben Himmel. Zunächst verließ Gitarrist Martin Pflugmacher 2013 die Band, konnte aber glücklicherweise durch den ehemaligen Into The Void-Sechssaiter Oliver von Daak ersetzt werden. Das nächste Problem sollte nicht lange auf sich warten lassen. Schlagzeuger und Gründer Sascha Wendler verließ die Band 2014 aus beruflichen Gründen. Auch hier wurde mit dem ehemaligen Deny The Urge-Drummer Kai Ludwig ein Ersatz gefunden, der schon vorher gelegentlich am Schlagzeug aushalf. Als wäre das nicht genug, verließ Bassist Jan Abraham 2016 die Band, um neuen Interessen als Synchronsprecher und Schauspieler nachzugehen. Und wieder konnte glücklicherweise ein neuer Bassist Jan Sasse (Crown The King) diese Lücke füllen. Bis heute arbeitet das aktuelle Line-Up ständig an neuem Material, um einen würdigen Nachfolger von „Cast In Iron“ zu produzieren. Außerdem haben Iron Fate nie aufgehört, live aufzutreten, was zu grandiosen Liveshows zusammen mit Metal Inquisitor, Cage, Stallion, Raven und Victory, um nur einige zu nennen, führte. Obwohl es im Grunde das Schicksal von Eisen ist, ist es für IRON FATE keine Option: zu rosten!“

Prolduziert wurde das zweite Album von Jost Schlüter im PureSonic Studio, wo es von ihm auch gemischt und gemastert wurde. Das Cover-Artwork gestaltete die Band zusammen mit Chris Cold. Illustrationen und Bookletdesign stammen von Denis Brosowski; Booklet / Inlay / Holzschnitt sind von Felix Rinck und Denis Brosowski. Die Zeichnung der Band wurde von von The Pit Forge gemacht.

Als Gastmusiker dabei sind:

• Henrik Osterloh (Deny The Urge): Solo bei „Strangers (In My Mind)“

• Jost Schlüter: Solo bei „Crimson Messiah“ und „Crossing Shores“

• Harry „The Tyrant“ Conklin (Jag Panzer, Satan’s Host): Gastvocals bei „Crossing Shores“

Mit dem Titeltrack „Crimson Messiah“ startet das langersehnte zweite Album der Jungs von Iron Fate und man bekommt mit Jost Schlüter auch gleich den ersten Gastmusiker zu hören, der sowohl hier als auch bei „Crossing Shores“ ein Solo hinblättert. Schnell und knackig hart wird es auch in „Malleus Maleficarum“. Der „Hexenhammer“ erschien 1487 und gilt als eines der verheerendsten Bücher der Weltliteratur. Er brachte Tausenden von Menschen den Tod. Er war ein mächtiges Instrument für die Inquisitoren: um die Hexenverfolgungen durch den Papst zu legitimieren und als Anleitung zur Überführung und Verurteilung von vermeintlichen Hexen.

Bandlogo

Mit fließendem Übergang geht’s weiter zu „We Rule The Night“, wo das Tempo ein stückweit rausgenommen wird. Bei „Crossing Shores“ befinden sich mit Harry „The Tyrant“ Conklin und dem vorhin schon erwähnten Jost Schlüter gleich zwei Gäste im Line-Up. Über den emotionalen, aber nicht balladesken, Song „Mirage“ geht es zu „Strangers (In My Mind)“, dem Henrik Osterloh ein Solo beisteuert. Der fast zehnminütige Track ist ein Highlight des Albums und bietet sowohl Tempo als auch langsame Passagen.

Der Titel des Songs verrät den Inhalt schon ein bisschen. Schmerz und Verzweiflung bringt die „Hellish Queen“. Sie hat jedoch auch ordentliche Riffs und einen catchy Text dabei. „Guardians Of Steel“ ist ein richtig guter metallischer Hammer aus der Schmiede von Iron Fate. Hier kann das Herz des geneigten Metallers nur hüpfen! Der finale Track – zumindest was die Vinyl Ausgabe angeht – ist „Saviors Of The Holy Lie“, während CD und die digitale Version noch den Bonustrack „Lost Forever“ feiern können.

Das Metal and Me Fazit

Das Quintett um „Iron Fate“ ist zurück und geben auf Crimson Messiah meiner Meinung nach mehr Gas als auf dem Vorgänger „Cast in Iron“. Es gibt ruhige Songs, schnelle Tracks, knackig harte Riffs und Bässe, die schonmal den Nachbarn kitzeln. Für mich ist der Song „Strangers (In My Mind) ein großartiges Highlight auf der Scheibe und ich finde es schade, dass der Bonus Song – der mal richtig fett ballert – nicht auf der Vinyl ist. Da ist es fast ein MUSS die CD noch zu ordern.

Crimson Messiah hat alles, was ein Metalhead der auf die Mixtur aus Heavy Metal mit Speed und einer oder zwei Brisen Thrash steht, braucht. Oder wie man sagt: 3G: Geballert, GeRifft, Getrommelt – aber ohne Ohrschutz!

9 von 10 Pommesgabeln
9 von 10 Pommesgabeln

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Tracks „Crimson Messiah“:

01. Crimson Messiah || 4:37 Minuten
02. Malleus Maleficarum || 4:44 Minuten
03. We Rule The Night || 5:53 Minuten
04. Crossing Shores || 5:29 Minuten
05. Mirage || 5:47 Minuten
06. Strangers (In My Mind) || 9:56 Minuten
07. Hellish Queen || 3:40 Minuten
08. Guardians Of Steel || 6:24 Minuten
09. Saviors Of The Holy Lie || 5:43 Minuten
10. Lost Forever (Bonus Track) || 4:08 Minuten

Albumcover

IRON FATE Bandphoto | Copyright Axel Otto

Line-Up

Denis Brosowski | Vocals
Harms Wendler | Guitars
Oliver von Daak | Guitars
Jan Sasse | Bass
Kai Ludwig | Drums