Hämatom – „Die Liebe ist tot“

Albumcover

Band: Hämatom
Album: Die Liebe ist tot
Genre: Neue (hämatomische) deutsche Härte
Label: Anti Alles
Release: 03.12.2021

Im Mai machten die vier Himmelsrichtungen von „Hämatom“ einen lang gehegten Traum wahr und tätigten einen überaus geilen, musikalischen, Ausflug in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Inklusive eines Onlinekonzertes und vielen Strandkorbkonzerten wurde „Berlin“ auch live gespielt. Leider nicht in meiner Nähe ☹ dafür lief die Vinyl rauf und runter. Nun, ist die ruhigere Zeit aber definitiv vorbei, denn Hämatom versorgt uns Freaks wieder mit „Hämatomischer Härte mitten in die Fresse“ von jedem, der gerade mal einen anständigen Arschtritt brauchen kann.

Bandlogo

Am 03.12.2021 gibt es wieder amtliches Gedonner aus SUED, NORD, OST, und WEST mit dem Album „Die Liebe ist tot“ und den zehn Tracks von denen u.a. „Dagegen“, „Ihr wisst gar nichts über mich“ und „So wie wir“ veröffentlicht wurden. Alleine diese Appetitmacher zeugen davon, dass der neue Longplayer wohl das Härteste ist, was bisher aus der „Anti Alles“ Werkstatt kam.

Doch es gibt nicht nur neue Songs, nein, es gibt auch neue Masken – die u.a. in den Freak Boxen dabei sind. Wo ihr die kaufen könnt, erfahrt ihr hier: www.haematom.de.

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HÄMATOM – Dagegen (Official Video)

NORD und OST sehen das neue Album so:

„Wir hatten richtig Bock, verbal wie musikalisch auszuteilen“, bestätigt NORD. Dass es höchste Zeit war, meint auch OST: „Wir gingen mit uns und der Gesellschaft wohl noch nie so hart ins Gericht. Aber es war nötig!“

Hören wir also, wie „Die Liebe ist tot“ klingt! Ab dafür – Rock n Roll, Leute!

Mit dem bereits als Single ausgekoppelten Song „Dagegen“ starten wir ins wohl härteste Album der Jungs von Hämatom. Indiz dafür ist eben jener Eröffnungstrack. Bretthart, direkt und voll in die Fresse – ganz so, wie man es von der Band gewohnt ist. Zieht euch zudem das Video inkl. Making Of an! Die harten Einschläge kommen weiter gnadenlos aus den Boxen geballert. „Jeder gegen jeden“ ist wie „Dagegen“ sehr gesellschaftskritisch und trifft den Nagel auf den Kopf, denn Jeder gegen jeden ist mindestens seit dem Ausbruch von Corona ein ständiges Programm. Zu einer Hymne kann die Singleauskopplung „Ihr wisst gar nichts über mich“werden. Der Refrain ist verdammt geil und nimmt den Hörer ab Sekunde eins mit. Macht mal das Fenster auf zuhause und LEBT dieses Lied. Wetten einige Nachbarn halten die Fresse?! 😉

Wenn aus NORDs Kehle ein Liebeslied erschallt, dann muss es einfach brutal gut werden. „Liebe auf den ersten Fick“ ist ein moderner Lovesong nach Art des Hauses. „Ich hasse euch alle“ ist die pure, musikalische Wut und dürfte dann auch der härteste Track in der Geschichte der Band sein. Bei Zombieland 2.0 wurde der Song „Ficken unseren Kopf“ präsentiert, bei denen die 257ers (ausgesprochen „Zwei-Fünf-Siebeners“; ist ein deutsches Rap-Duo aus Essen) dabei sind. Auch hierzu gibt’s ein Video zum Reinschauen und Reinhören. Bei „Zahltag“ gibts richtig Dampf und wie schon beim ersten Song gibt’s im Refrain einen Kinderchor zu hören. Zu „Zahltag“ sei noch gesagt, dass es ein harter, aber emotionaler Song ist, der aber genau diese Härte braucht. Den Inhalt möchte ich euch nicht spoilern. Zu „So wie wir“ gibt’s nur zu sagen: „Wer uns nicht mag, der soll sich verpissen und woanders neidisch auf den Way of Life von uns Freaks sein. Ein weiterer typischer Song der NSWO Jungs ist „Ich will erst schlafen wenn ich tot bin“ und „Zeit zu gehen“ ist eine emotionale Nummer, bei der wohl die einen und anderen Freaks ein Tränchen verdrücken werden.

Das Metal and Me Fazit

Das siebte Studioalbum ist, wie in Zombieland 2.0 angekündigt, dass härteste Werk bisher und wird eure Nackenmuskulatur heftig auf die Probe stellen. Brutal geile Bässe, brutal harte Riffs – kurzum: es gibt aus und von allen Himmelsrichtungen dermaßen hart auf die Fresse – da sind Hämatome im Pit garantiert. Bei „Dagegen“ bekomme ich auch nach dem 340. Mal anhören eine Gänsehaut und der Song ist mein absoluter Favorit. Dicht gefolgt von „Jeder gegen jeden“ und „Zeit zu gehen“.

Warm werde ich noch nicht mit „Ficken unseren Kopf“. Die Kombination Rap mit Hämatom ist zwar nicht übel und vielleicht braucht der Song ein bisschen länger, um zu zünden, doch aktuell ist die Zündschnur ein bisschen feucht. Das ist aber auch alles, was mir weniger gefällt. Die Produktion ist richtig gut, hier weiß man wie man anständig einen raushaut und mächtig Dampf in den Kessel bekommt. Ich warte ungeduldig auf meine Freakbox und auch auf eine Ausgabe auf Vinyl, die im Januar kommen soll. Danke Hämatom, für dieses Brett zum Jahresende, dass jedes Feuerwerk locker toppt und mit dem man dem Umfeld auf straighte Art und Weise sagen kann: Ihr wisst gar nichts über mich, also fickt euch und haltet die Fresse!

9 von 10 Pommesgabeln
9 von 10 Pommesgabeln

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Tracks „Die Liebe ist tot“:

01. „Dagegen“ || 4:03 Minuten
02. „Jeder gegen jeden“ || 2:45 Minuten
03. „Ihr wisst gar nichts über mich“ || 3:21 Minuten
04. „Liebe auf den ersten Fick“ || 3:43 Minuten
05. „Ich hasse euch alle“ || 3:08 Minuten
06. „Ficken unseren Kopf“ || 3:02 Minuten
07. „Zahltag“ || 2:48 Minuten
08. „So wie wir“ || 3:01 Minuten
09. „Ich will erst schlafen wenn ich tot bin“ || 4:19 Minuten
10. „Zeit zu gehen“ || 4:16 Minuten

Albumcover

Line-Up

Nord | Gesang
West | Bassgitarre
Sued | Drums
Ost | Gitarre

All Photocredits by Holger Fichtner by 360 Grad Design

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HÄMATOM & 257ers – Ficken unsren Kopf (Official Video)