Estertor – „Tales From The Ancient Grave“

Albumcover

Band: Estertor
Album: Tales From The Ancient Grave
Genre: Horror Thrash
Label: War Anthem Records
Release: 26.11.2021


Über War Anthem Records kommt der zweite Langspieler der spanischen Thrasher Estertor! Anfang 2016 gegründet und bestehend aus erfahrenen Musikern der katalanischen Death/Doom/Black Metal-Szene wie Ered, Decapitated Christ, Onirophagus, Wild Road Roller, Falç und Blazemth, machen sich die Musiker auf, um mit Horrorgeballer die Erde zum Beben zu bringen. Zunächst veröffentlichten sie aber 2017 mit „Buried in Morningside“ ihr erstes Full-Length-Album, das alte Songs enthielt, was sie auf der ganzen Halbinsel bekannt machte.

Estertor Bandphoto | Quelle Sure ShotWorxPresseinfo

„Tales From The Ancient Grave“ ist eine Hommage an die klassischen Horrorfilme der 70er/80er (Maniac, The Sentinel, The Thing,…) und bietet eine Mischung aus Thrash wie ihn Bathory, Possessed, Sodom oder Celtic Frost und Old School Death Metal wie Death, Massacre, Obituary oder Sepultura spielen, heißt es in der Presseinfo. Es wurde in den Moontower Studios von Javi Félez aufgenommen, gemischt und gemastert und ist mit einem Artwork von César Valladares versehen.

„Assimilating Flesh“ schreddert nach einer Intro-Ansage los, als gäbe es kein Morgen mehr. Die Vocals sind so roh und rauh, damit könnte man locker Beton hobeln! „Venereal Horror“ wirkt vom Gesang her getragen und macht mir leider nicht do viel Spaß. Song #3 „Nocturnal Strigoi“ gibt es als Single schon zum Anhören und mit „The Torch That Corrupted The Earth“ kommt ein Song, der musikalisch richtig Bock macht. Leider ist da diese Art des Gesangs, der ich nichts abgewinnen gewinnen kann.

Der fiktiven ägyptischen Gottheit Sheetar wird in „Blood For Sheetar“ gehuldigt. Der Song ist wieder eine Ecke besser als die Vorgänger und macht auch im Pit Spaß. Über „Repugnant Face Of Death“ und den Titeltrack „Tales From The Ancient Grave“ bietet richtig gute melodische Parts, wie einige andere Songs auch, bevor der Gewalthobel wieder am Werke ist und die gefühlte Predigt weitergeht. „Worship The Black Goat“ ist auch einer der richtig guten Songs und der Wächter der Hölle kommt zum Albumfinale! „Keeper Of Hell“ ist ein für mich der beste Song des Albums! 

Das Metal and Me Fazit

Ich finde Thrash und Death Metal aus Spanien richtig gut. Er besticht durch seine ungezügelte Energie und pure Rohheit. Auch „Tales From The Ancient Grave“ hat diese Eigenschaften. Es geht richtig ab von der ersten bis zur letzten Minute. Ist dabei streckenweise melodisch und hat die Horrorklassiker aus den 70er und 80er zum Thema. Diese Dinge an sich sind schon ziemlich geil. Ich muss nur ein paar Punkte abziehen, da mich dieses Predigerhafte Singen schon irgendwo stört. Gut, dass nicht alle Songs auf diese Weise vorgetragen werden. So bin ich bei 6/10 Pommesgabeln für den Zweitling von Estertor.

Schau doch gerne auch auf meiner Facebookseite vorbei, um dich mit anderen Metalheads und mir auszutauschen.


Tracks „Tales From The Ancient Grave“:

01. Assimilating Flesh || 5:20 Minuten
02. Venereal Horror || 3:51 Minuten
03. Nocturnal Strigoi || 2:37 Minuten
04. The Torch That Corrupted The Earth || 4:29 Minuten
05. Blood For Sheetar || 3:42 Minuten
06. Repugnant Face Of Death || 4:41 Minuten
07. Tales From The Ancient Grave || 5:03 Minuten
08. Worship The Black Goat || 2:47 Minuten
09. Keeper Of Hell || 4:55 Minuten

Albumcover

Line-Up

Des | Guitar
Sergi | Bass
Edu | Vocals
Enrique | Drums
Oscar | Guitar

Estertor Bandphoto | Quelle Sure ShotWorxPresseinfo