Fleischer – „Knochenhauer“

Albumcover

Band: Fleischer
Album: Knochenhauer
Genre: Death/Thrash Metal
Label: Massacre Records
Release: 26.11.2021


2017 gründeten Rayker, Invitro, Norman und Joey „Fleischer“. Nein, das ist keine Gewerkschaft für die Metzgerbranche, sondern eine Band die deutschsprachigen Death/Thrash Metal macht. Ihre Debütscheibe „Knochenhauer“ kommt am 26.11.21 über Massacre Records als CD Digipack, ltd. Vinyl und als digitale Ausgabe.

Produziert und gemischt wurde „Knochenhauer“ vom „The Boogie Pack“ (Alex Henke, Denny Meissner, Leon Christen) in den Boogie Park Studios, Hamburg. Gemastert wurde das Erstlingswerk von Leon Christen in den Boogie Park Studios

In der Info zum Album steht:

„Es erwarten euch acht Geschichten, die sich so manches Mal hinter verschlossenen Türen abspielen. Macht euch auf eine halbstündige Reise jenseits der Glitzer-Welt: Schnörkellos und ungeschönt schmutzig wird dem Hörer dargeboten, was so mancher lieber ignorieren möchte…“

Ich bin gespannt, dass war ich schon bei meinem ersten Interview mit Invitro, der damals im April 2021 auf meine Frage „Was erwartet uns Metalheads im Hinblick auf eure Debütscheibe?“, folgendes antwortete:

Bandlogo

„Ziemlich düstere brutale Lyrik gepaart mit aggressiver Musik, wobei Melodien auch vorhanden sein können. Das visuelle habe ich schon angeschnitten. Dieser Ausdruck ist für uns auch sehr wichtig, visuell unsere Musik in Szene zu setzen.“

Auf geht’s mit „Spielgefährte“ ins Debütalbum „Knochenhauer“. Die Vocals sind, wie von Invitro gesagt, ziemlich düster und die Stimme schön dunkel und ein stückweit roh! Kopfkino an, denn „Der Schneider“ ist ein audiovisueller Song, der mit der Fantasie des Hörers noch besser funktioniert. Ein Song zum „Geburtstag“ mal auf eine andere Art, aber trotzdem mit Kerze und Tanz. Dazu jede Menge thrashiges Geballer und fieser Gesang. Der Song „Rattenfängerin“ wurde als Single ausgekoppelt und als Video veröffentlicht. Hier könnt ihr ihn anhören und anschauen.

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FLEISCHER – Rattenfängerin (Official Video)

„Fleischer“ ist ein persönliches Highlight und darf gern genutzt werden, um den Nacken zu trainieren. Live ist der Song bestimmt eine Granate. Der Songtitel „Schlag mich“ ist schon ein Hinweis um das Thema des Songs, die Lyrics direkt und hart! „Fieber“ ist der vorletzte Track und schockt bei weitem nicht so wie „Vater“ und eventuell sollte man den Song mit bedacht hören. Musikalisch reißt er das Dach vom Haus und ist 1a!

Das Metal and Me Fazit

„Fleischer“ nehmen auf „Knochenhauer“ kein Blatt vor den Mund und liefern acht Songs voller direkter und ungeschönter Lyrics, samt brachialer musikalischer Untermalung. Bei einigen Song sollte man allerdings nicht zart besaitet sein, denn in Verbindung mit der eigenen Fantasie können schon heftige Bilder entstehen. Das Genre ist mit Death und Thrash absolut passend gewählt, wobei ich Fleischer eher zum Death Metal zählen würde. Doch egal – es wird geballert und das leider nur knappe 30 Minuten kurz. Man bekommt in dieser halben Stunden aber auch das, was Invitro beschrieben hat!

7 / 10 Pommesgabeln
7 / 10 Pommesgabeln

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Tracks „Knochenhauer“:

01. „Spielgefährte“ || 2:38 Minuten
02. „Der Schneider“ || 3:49 Minuten
03. „Geburtstag“ || 3:17 Minuten
04. „Rattenfängerin“ || 4:14 Minuten
05. „Fleischer“ || 4:04 Minuten
06. „Schlag mich“ || 3:40 Minuten
07. „Fieber“ || 2:53 Minuten
08. „Vater“ || 4:43 Minuten

Albumcover

FLEISCHER | Copyright Ulrike Wolfgang

Line-Up

Rayker | Vocals
Invitro | Gitarren
Norman | Bass
Joey | Drums