Morgul Blade – „Fell Sorcery Abounds“

Albumcover

Band: Morgul Blade
Album: Fell Sorcery Abounds
Genre: Heavy Metal
Label: No Remorse Records
Release: 26.11.2021


Bandlogo

„No Remorse Records“ ist mit der Zeit eines meiner favorisierten Labels geworden. Die Griechen haben dermaßen viele hochkarätigen Bands gezeichnet und es scheint kein Ende zu nehmen. Jetzt präsentiert das Label stolz das Debütalbum von Morgul Blade! Morgul Blade ist ein Quartett aus Philadelphia, PA, USA, die traditionellen und epischen Heavy Metal mit einer Anspielung auf Black Metal der „Second Wave“ kombiniert. Als Songthemen dienen u.a. die Geschichten von J.R.R. Tolkien’s Middle Earth oder auch Folklore. Das geniale Albumcover stammt aus der Feder von Wyrmwalk (Iron Age, Celestial Sanctuary).

Der Song „He Who Sits Upon the Black Throne of Angmar / The Morgul Blade“ hat nicht nur einen langen Titel, der noch dazu verdammt creepy ist, sondern auch ein langes Intro. Doch nach über einer Minute geht’s dann richtig geil in die vollen. Wer sich nun fragt, wer da auf diesem schwarzen Thron sitzt und wo Angmar ist, der sollte im Universum des „Herrn der Ringe“ suchen und wird da auch fündig, was das „Morgul Blade“ angeht. Wir bleiben bei dunklen Wesen und begeben uns nach Gevaudan. Zum Song „A Last Waltz of Gevaudan“ gibt’s ein richtig gutes Video, dass euch über den Inhalt aufklärt. Seht hier:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

MORGUL BLADE – A Last Waltz of Gevaudan (Official Video)

„In the Grip of the Dark Lord“ wirkt leicht beschwörerisch, durch den Gesang von Klauf, der übrigens auch an der Gitarre spielt. Ein perfekter Song um auch auf jeder Party mit Gruselmotto für die dementsprechende Atmosphäre zu sorgen. Harscher Gesang bei „Sons of the Night“, der zweifelsohne der „Second Wave of Black Metal“ zugeordnet werden kann, gepaart mit der passenden instrumentalen Begleitung klingt schön dreckig und böse. „Oak in the Mist“ – allein der Titel ist schon schauderhaft. Der Song ist eher langsam und mit 2:35 Minuten der kürzeste. In „The Five Will Ride at Dawn“ geht’s dann wieder zum klassischen Heavy Metal und der catchy Refrain, der im Gegensatz Rest des Liedes im Klargesang gehalten ist, bleibt im Kopf.  

Das 3. Drittel eröffnet „The Beacons Must Be Lit!“. Der Song ist in sich selbst ein abwechslungsreiches Werk. Von langsam schwelender Dunkelheit bis rasanter Schwärze reicht von „Morgul Blade“ gespannte Bogen. Der martialische Titel „Blood Has Been Spilled This Night“ ist komplett instrumental und ebnet den Weg zum Finale und dem Titelsong „Fell Sorcery Abounds“. Der Song ist zugleich einer meiner Highlights auf dem Album

Das Metal and Me Fazit

Morgul Blade schaffen es auf ihrem Erstlingswerk „Fell Sorcery Abounds“ Black Metal und klassischen Heavy Metal zu koppeln und über Themen wie Magie und Macht, verlorenen Schlachten, Heldentaten und Wesen von unbegrenzter Macht zu singen. Ich finde diese Herangehensweise, nämlich thematisch auch mal den Hexenmeister von Angmar zu behandeln, statt Gandalf der Grauen, richtig klasse. Übers „Licht“ kann ja jeder singen.

Empfohlen wird die Band für Fans von Bands wie Manowar, Bathory und Eternal Champion, laut Presseinfo. Der Empfehlung kann ich nur bedingt zustimmen. Morgul Blade schaffen ihren eigenen Sound, der auch gut ist. Bis man aber sagen kann: „Hey du hörst Manowar, zieh dir unbedingt Morgul Blade rein“, wird es noch dauern. Die junge Band hat Potential und wenn sie ihren Weg unbeirrt weiter geht, werden wir noch einiges hören. Ich würde mich über weitere schwarze Riffs und dunkle Drums, samt den krächzenden Vocals hören.

8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

Schau doch gerne auch auf meiner Facebookseite vorbei, um dich mit anderen Metalheads und mir auszutauschen.


Tracks „Fell Sorcery Abounds“:

1. He Who Sits Upon the Black Throne of Angmar / The Morgul Blade || 4:30 Minuten
2. A Last Waltz of Gevaudan || 4:24 Minuten
3. In the Grip of the Dark Lord || 5:38 Minuten
4. Sons of the Night || 2:37 Minuten
5. Oak in the Mist || 2:35 Minuten
6. The Five Will Ride at Dawn || 5:17 Minuten
7. The Beacons Must Be Lit! || 4:39 Minuten
8. Blood Has Been Spilled This Night || 2:22 Minuten
9. Fell Sorcery Abounds || 6:09 Minuten

Albumcover

Morgul Blade | Copyright Dante Torrieri

Line-Up

Klauf | Guitar, Vocals, Synth
Jep | Lead Guitar, Synth
Dan JP | Vocals, Bass
Will Spectre | Drums, Synth