FireWölfe – „Conquer All Fear“

Albumcover

Band: FireWölfe
Album: Conquer All Fear
Genre: Melodic Metal
Label: Limb Music
Release: 19.11.2021


2011 debütierten die Wölfe mit ihrem gleichnamigen und verschaffte sich Gehör in der Szene. Drei Jahre danach erschien „We Rule The Night“, das noch ein Stück heavier war als das Erstlingswerk. Die Band wollte eigentlich durchstarten, doch es kam anders, denn das Leben ist kompliziert und wenig planbar. Nun haben Fans und Freunde lange auf den Release des dritten Albums von FireWölfe gewartet und am 19.11.2021 ist es endlich soweit. „Conquer All Fear“, das so lange auf sich warten ließ, erscheint!

Die Presseinfo verrät uns einiges über die Band:

Als sich die beiden Gitarristen Nick Layton (u.a. auch bei Q5 kurz tätig) und Paul Kleff, 2010 zufällig über den Weg laufen und bei einem Gespräch feststellen, dass ihre Vorlieben, neben der Leidenschaft für Gitarren, sich enorm ähneln, steht schnell fest, dass dies die Grundlage für eine neue Band sein kann. Das Ziel war schnell definiert: Musik die melodisch und kraftvoll, von einer starken Gitarrenarbeit geprägt, umgehend ins Ohr gehen soll. Während des Songwritings wird klar, es geht nur mit einem ausdrucksstarken Sänger. Ein Name erscheint vor dem inneren Auge der beiden: David Fefolt. Der Sänger ist ein Veteran im Rock und Metal Business und seine Erfahrungen sammelte er in Bands wie Masi, Angels of Babylon, Valhalla oder der Zusammenarbeit mit David Ellefson von Megadeth. Dass Fefolt der richtige Mann ist, wird schnell deutlich. Über die  Sommermonate 2010 intensiviert man die Arbeiten an neuen Songs und hält Ausschau nach einem Drummer. Ein Tipp führt zu Jay Schellen, der seine Erfahrungen bei Badfinger, Unruly Child, Hurricane und Asia machte. Auch Schellen ist von dem Material angetan und steigt umgehend bei der Truppe ein. Was fehlt ist ein aussagekräftiger Bandname.

Bandlogo

Nach einigen Fehlgriffen einigt man sich auf FireWölfe und beauftragt den in London ansässigen Künstler PJ ein aussagekräftiges Logo für die Band zu entwerfen. In der ersten Hälfte des folgenden Jahres hat man einiges an Songmaterial zusammengetragen was für ein erstes Album reicht. Mitte des Jahres 2011 schließt man die Aufnahmen zum gleichnamigen Album ab und veröffentlicht dieses umgehend. Die Reaktionen sind enorm positiv und ein Vertrag wird mit dem japanischen Label Rubicon Records im Herbst des gleichen Jahres abgeschlossen. Allerdings läuft das folgende Jahr nicht rund. Man wechselt 50 Prozent des Line-ups aus, was David und Nick nicht abhält mit Energie an das Songwriting für ein weiteres Album zu gehen. Drummer Jay Schellen kommt zurück zur Band und mit Bobby Ferkovich findet sich endlich ein permanenter Bassist für FireWölfe. Ferkovich ist ein weiterer alter Veteran in der Szene des US-Staates Washington. Er kann auf das Mitwirken bei Bands wie Presto Ballet, Power Train, Heir Apparent oder der Pamela Moore Band zurückblicken.

Erst Mitte 2014 hat man es geschafft das zweite Album mit dem Titel „We Rule The Night“ einzuspielen, was ihnen aber einen Labeldeal mit LIMB MUSIC für eine weltweite Veröffentlichung einbringt. Markus Teske, der u.a. für Symphony X, Neal Morse, Saga, Vanden Plas oder auch Ian Parry’s Consortium Project tätig war, verpasst dem Album ein ordentliches Mastering. „We Rule The Night“ wirkt wie ein Zeitsprung, zurück in die legendären Tage des L.A.Strips und jener pulsierenden Szene. FireWölfe platzieren sich perfekt zwischen Bands wie Icon, Rough Cutt, Dokken, Malice, Ratt oder Eden und kombinieren deren Ausrichtung mit einer deutlichen Gitarrenbreitseite. Fefolt`s gesangliche Rauheit ist der von Rough Cutt`s Paul Shortino nicht unähnlich. Das Album kommt bei Presse und Fans überragend an.

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FireWölfe „Conquer All Fear“ Album Trailer

Fefolt ist allerdings unzufrieden mit der Situation und verlässt 2015 die Band. Die Versuche einen neuen Sänger mit ähnlicher Stimmlage zu akquirieren misslingen. 2018 kommt es zu einem kurzen Neustart, dem auch Fefolt beiwohnt, aber es soll nicht sein. 2019 gehen die beiden verbliebenen Bandmitglieder, Gitarrist Nick Layton und Bassist Bobby Ferkovich, einen weiteren Neustart gezielter an. TKO und Q5 Drummer Jeffery McCormack sowie Gitarrist Michael David (TKO) werden Teil der Band. Während der Suche nach einem neuen Sänger werden erste Songs geschrieben. Die Suche gestaltet sich schwieriger als erwartet. Man probiert zwischen Anfang 2020 bis Anfang 2021 verschiedene Sänger aus, u.a. ex-Heir Apparent Sänger Paul Davidson.

Trotz der hohen Professionalität auf beiden Seiten läuft auch dieser Versuch ins Leere. Anfang 2021, Covid-19 hat auch FireWölfe enorm zugesetzt, bekommt man den Tipp, sich in Las Vegas einen Typen namens Freddy Krumins anzuhören. Krumins war Sänger auf James Byrd’s “Atlantis Rising” Album! Band und Sänger werden sich einig, die musikalischen Ansätze harmonieren und Krumins ist neuer Sänger bei FireWölfe. Allerdings steigt nun Drummer McCormack aus persönlichen Gründen wieder aus. Ferkovich lässt seine Verbindungen spielen und nimmt Kontakt zu Marco Bicca auf, der ebenso in der Pamela Moore Band spielt. Dieser steigt, ohne zu zögern in der Band ein und man geht flugs an die Aufnahmen zum neuen, dritten FireWölfe Album. Quelle Presseinfo SureShotWorx / Limb Music

„Conquer All Fear“ wurde produziert und gemastert von Bart Gabriel (u.a. Crystal Viper, Jack Starr, Hexx) und gemixt von Cederick Forsberg (Blazon Stone), wirkt das Album wie eine Tour de Force des US-Metals, laut Presseinfo. 😉 Ab dafür, hören wir rein ins dritte Album der US Metaller!

Mit „Vicious As A Viper“ legen die FireWölfe mit ihrer ersten Singleauskopplung los. Das Video zum Song gibt’s hier zu hören! „Pedal To Metal“ macht genau das, was der Titel ankündigt. Hier gibt’s richtig schön schnörkelosen Heavy Metal! Weiter gerockt wird mit dem Titeltrack „Conquer All Fear“. Falls ihr zuhause Hunde habt oder am Waldrand wohnt, dann wundert euch nicht, wenn Fiffi bellt oder Isegrimm euch besucht, während ihr dem groovenden Track lauscht, der mit Wolfsheulen beginnt. Um Stolz geht es in „Swallow My Pride“ bei der wir Sänger Freddy Kummins ein bisschen klarer hören, auch das ist ein absoluter Hörspass.

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FireWölfe – Vicious As The Viper (Official Lyric Video)

Eine Power-Ballade ist „Candle In The Dark“ und bestätigt meine Aussage über die sanfte Seite der Stimme von Freddy. „Wages Of Sin“ ist der erste von drei Teilen der „The Evil Eye“ Trilogy und geht als grundsolide Hardrock Nummer durch. „Black and Gold“ setzt die Trilogy fort und ist metallischer als Part 1. „Keep The Hounds At Bay“ schließt die kleine Konzeptstory ab und hat ein knackiges Gitarrensolo für den geneigten Metalhead. „Magic (In Your Mind)“ feuert schön einen raus und gehört zu meinen Favoriten des neuen Streichs der Wölfe! Finalisiert wird „Conquer All Fear“ von „Method To The Madness“. Es gibt noch einen CD only Bonustrack mit „Breakin’ Out“.

Das Metal and Me Fazit

Der dritte Langspieler der US – Metaller liefert zehn + 1 gelungene Hard ‚n‘ Heavy Songs die für stimmungsvolle Unterhaltung sorgen. Meiner Meinung nach ist „CAF“ knackiger als die vorherigen Werke der FireWölfe und klingt auch den Tick moderner. Die instrumentale Performance passt auf den Punkt und lässt das Album schön breit aus den Boxen ballern. Zum Gesang habe ich ja schon einiges gesagt und tue das nochmal: Freddy macht das top. Es gibt jedoch keinen Song der „ausbricht“ und die Begeisterung nach oben treibt, dass Blut kochen lässt. Aber halt auch keinen Song der in die andere Richtung driftet. Das hält „Conquer All Fear“ im stabilen Wertungsbereich und darf gern öfter im Player rotieren.

7 / 10 Pommesgabeln
7 / 10 Pommesgabeln

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Tracks „Conquer All Fear“:

01. Vicious As The Viper || 4:58 Minuten
02. Pedal To Metal || 3:30 Minuten
03. Conquer All Fear || 5:35 Minuten
04. Swallow My Pride || 4:05 Minuten
05. Candle In The Dark || 5:25 Minuten
The Evil Eye Trilogy
06. Wages Of Sin (The Evil Eye Trilogy 1) || 4:20 Minuten
07. Black And Gold (TEE Trilogy 2) || 4:24 Minuten
08. Keep The Hounds At Bay (TEE Trilogy 3) || 4:25 Minuten
09. Magic (In Your Mind) || 4:17 Minuten
10. Method To The Madness || 3:57 Minuten
CD only Bonustrack:
11. Breakin’ Out

Albumcover

FireWölfe Bandphoto | Quelle Sure Shot Worx Presseinformation

Line-Up

Michael David | Guitars
Nick Layton | Guitars
Freddy Krumins | Vocals
Bobby Ferkovich | Bass
Marco Bicca | Drums

Diskografie FireWölfe

2021 – „Conquer All Fear“
2014 – „We Rule The Night“
2011 – „FireWölfe“
Nick Layton Solo Album 2008- „Storming The Castle“