LEFT-övR – „Millenium In Darkness“

Albumcover

Band: LEFT-ÖVR
Album: Millennium In Darkness
Genre: Thrash/Groove-Metal | Southern Rock Crossover
Label: Independent
Release: 05.11.2021


Bandlogo

Aus Puerto Rico, dem Inselstaat in der Karibik, kommen LEFT-ÖVR und werden als „Südamerikanisches Metal-Schwergewicht aus den Sümpfen Puerto Ricos“ angekündigt. Mitte Oktober begann der Album-VVK-Start und die Videosingle “Not For The Masses” wurde veröffentlicht. LEFT-ÖVR sind zusammengeschmolzen aus zwei Underground-Bands – eine im Thrash/Groove-Metal, eine im Southern Rock verankert. Der Bandname entstand als ultimativer Ausdruck von Respekt und Freundschaft gegenüber denjenigen Gründungsmitgliedern, die beide Bands durch tragische Tode verloren haben.

In der Presseinfo steht über die Band: LEFT-ÖVR sind wahrhaftig die Hinterbliebenen jener Ausgestoßenen, die sich über Dekaden Bühnen geteilt und schließlich im Jahr 2018 zusammengefunden haben, um ihre über die Jahre verlorenen Freunde zu ehren. So startete die Band mit kraftgeladenen, wilden Jam-Sessions, um ihr Erlebtes zu verarbeiten – dieses Ausschwitzen der Vergangenheit sowie eine starke Verbindung der beiden Genres resultierte schließlich in LEFT-övRs ganz persönlicher Formulierung aus wildem, grobem Southern Metal, der gleichzeitig unfassbar catchy ist. Hier ist keine typisch lateinamerikanische Rhythm-Section erlaubt – wer sich gediegene Bossanova-Elemente erhofft, muss wohl oder übel an anderer Stelle suchen.

Warum LEFT-ÖVR genau das sind, was ihr braucht, beschreiben sie am besten selbst: „In einem von Massenmedien geprägten Zeitalter, angeführt von Trends und Influencern, haben wir uns dafür entschieden, für die ‘echten Menschen’ zu spielen; für diejenigen, die ihre eigenen Regeln machen, Trends verachten und einfach ihren Herzen folgen. Wir sind nichts für die Massen (“Not For The Masses”), sondern für diejenigen die echt und authentisch geblieben sind!”

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LEFT-ÖVR – Not For The Masses Music Video

Zur Entstehung des Albums gibt es folgende Infos:

Das Album entstand aus einem Strudel von Nachwehen des Hurricane Maria (der für einen sechsmonatigen Stromausfall sorgte), politischen Unruhen, die Infrastruktur zerstörenden Erdbeben und schließlich einem Arschloch namens COVID-19, der die zweijährige Produktion des Albums maßgeblich beeinflusste. Einen passenderen Albumtitel dürfte es also kaum geben. Dann legen wir mal los! Ich freue mich auf diese, angekündigte, Urgewalt aus Südamerika!

LEFT-övR Bandphoto | Quelle Presseinfo cmm GmbH

Mit dem bereits als Single ausgekoppelten „Not For The Masses“ startet das Debütalbum der Südamerikaner und wird gefolgt vom Titeltrack „Millennium In Darkness“, dass dem ersten Song in Sachen Härtegrad und einer spürbaren Rohheit – im positiven Sinne – in nichts nachsteht. In „Unlawful“ hören sich die Vocals geordneter an, als noch in Song #1 und #2. Ein grooviger Kracher liefern Left-övR mit „Turning The Pages“, der Song ist für mich ein Highlight bisher!

„Power Of My Own“ eröffnet die zweite Halbzeit und ist mit fast acht Minute der Track mit der längsten Spieldauer. Die Band arbeitet zwischendurch mit einem Stimmverzerrer, der den Song ein bisschen abhebt von den bisher gehörten Liedern. Mit schweren Gitarrenklängen beginnt „The South Won“ und lässt das Intro fast zwei Minuten kräftig im Gehörgang brettern, bevor wieder diese rotzig-rauen Stimmen aus den Boxen preschen. Auch die wütenden Screams, übrigens des Öfteren zu vernehmen, hauen rein und verleihen den Liedern ein gewisses Markenzeichen. Der Rocker schlechthin auf „Millennium In Darkness“ ist „Gator Season“ und eines meiner weiteren persönlichen Highlights ist „Glory Road“. Der Song lässt mich so krass an Guns ’n‘ Roses denken,  bleibt aber trotzdem komplett im coolen Stil von „Left-övR! Geiles Albumfinale Männer!

Das Metal and Me Fazit

Ich bin immer wieder froh, dass ich begonnen habe über Bands und deren Alben zu schreiben. So bekomme ich aus aller Herren Länder mal gutes und mal weniger gutes Geballer zu hören. „Millennium In Darkness“ gehört eindeutig zu den guten Scheiben, die meinen CD-Player durchwandern und aus meinen Boxen schallt. Die Jungs aus Puerto Rico verbinden treibende Riffs mit kraft vollen Bässen und lassen ihrer Wut freien Lauf. Man merkt das hier die Arbeiterklasse in Ärsche tritt und dabei auch noch Anlauf nimmt. Natürlich gibt’s noch Luft nach oben z.B. zu Beginn des Albums, da klingen die Vocals ein wenig unrund und man könnte den ein oder anderen Track ein bisschen kürzer halten. Aber sonst gibt es für „Millennium In Darkness“ eine klare Kaufempfehlung!

7 / 10 Pommesgabeln
7 / 10 Pommesgabeln

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Tracks „Millennium In Darkness“:

01. „Not For The Masses“ || 5:12 Minuten
02. „Millennium In Darkness“ || 6:15 Minuten
03. „Unlawful“ || 3:43 Minuten
04. „Turning The Pages“ || 4:56 Minuten
05. „Power Of My Own“ || 7:44 Minuten
06. „The South Won“ || 6:40 Minuten
07. „Gator Season“ || 3:58 Minuten
08. „Glory Road“ || 6:56 Minuten



LEFT-ÖVR Bandphoto | Quelle Presseinfo cmm GmbH

Line-Up

Brando Collazo: Bass/ Vocals
Edgardo Ruiz: Guitar 
Edwin Rosa: Drums
Joel Roman: Guirar/ Vocals