Whitechapel – „Kin“

Albumcover

Band: Whitechapel
Album: Kin
Genre: Deathcore / Death Metal
Label: Metal Blade Records
Release: 29.10.2021


„Eine Neuinterpretation der eindringlichen Kindheit von Frontmann Phil Bozeman“, so steht es geschrieben bei der Info zum Album auf der Seite von Metal Blade! Am 29. Oktober veröffentlichen Whitechapel ihr neues Werk „Kin“ und einen Vorgeschmack auf das neue Werk bietet euch das emotional aufgeladene, verstörende Video zur neuen Single “A Bloodsoaked Symphony” (Regie: David Brodsky // mgenyc.com), welches ihr euch hier ansehen könnt:

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Whitechapel – A Bloodsoaked Symphony (OFFICIAL VIDEO)

Das Album erscheint in vielen verschiedenen Formaten, die ich euch hier aufzähle:

– Digipak-CD
– Deluxe Box Set (Hardcover Box Incl: Excl Dead Gold Mrbld Vinyl, Dead Gold Mrbld 7-Inch Single, 72-Page Photo Book)
– 180g White Vinyl (EU Exclusive)
– Clear Sky Blue Marbled Vinyl (EU Exclusive – Limited To 500 Copies)
– Clear Ash Grey Marbled Vinyl (EU Exclusive – Limited To 300 Copies)
– Midnight Blue Marbled Vinyl (Eyesore Exclusive – Limited To 200 Copies)
– Milky Clear W/ Blue And White Splattered Blob Vinyl (Kings Road Exclusive – Limited To 200 Copies)
– Dead Gold / Black Split Vinyl (Impericon Exclusive – Limited To 200 Copies)
– Cool Grey Marbled Vinyl (EMP Exclusive – Limited To 200 Copies)
– Silver / Black Dust Vinyl (EMP Exclusive – Limited To 200 Copies)
– Opaque Cyan (Sides A/B) Black (Sides C/D) Vinyl (US Exclusive)
– Black W/ White Edge Splatter Vinyl (US Exclusive)
– Royal Blue / Black Color In Color Vinyl (Newbury Exclusive)
– Electric Blue W/ Aqua Blue Splatter Vinyl (Revolver Exclusive)
– Cyan W/ Black Splatter Vinyl (US Exclusive)
– White / Cyan Melt Vinyl (US Exclusive)


2019 veröffentlichten Whitechapel ihr bisher letztes und absolut großartiges Album „The Valley“, das eine selbstbewusste Weiterentwicklung ihres Sounds war und einen Meilenstein darstellt, der einen neuen Standard für das Genre gesetzt hat. Gitarrist Alex Wade sagt:

“Für mich war es, als hätten sich die Sterne für uns so ausgerichtet, dass wir unser fast perfektes Album in Bezug auf das Songwriting, die gesangliche Leistung, den Mix und das Mastering sowie das Artwork schaffen konnten. Wir betrachten unsere Alben gerne als Kapitel unserer Karriere, und das ist ein Kapitel, das ich nie vergessen werde. Ich denke, es hat uns wirklich gezeigt, dass wir einen neuen Sound annehmen können, und wenn wir ihn richtig umsetzen, dann wird die Fangemeinde ihn unterstützen und genießen.”

Dieses Jahr kehren sie mit dem Nachfolger „Kin“ zurück, die noch mehr Dynamik verspricht. Denn dank der beiden Singles „Lost Boy“ und  „A Bloodsoaked Symphony“ bekam man einen Eindruck der Marschrichtung von Whitechapel“. Phil Bozeman sagt dazu:

“Ich habe das Gefühl, dass wir bei jedem Album lernen, was beim Letzten am besten funktioniert hat, und versuchen, das beim Schreiben zu nutzen. Zu Beginn des Songwritings gab es einige Diskussionen darüber, dass das Album wie ‘The Valley’ Teil II sein könnte, nicht wörtlich so genannt, aber so, wie die Songs klingen und fließen. Es ist ein sehr erzählerisches Album, so wie es „The Valley“ war. Musikalisch wollen wir einfach das schaffen, was wir in dem jeweiligen Moment fühlen. Wir schreiben Musik, wie wir uns fühlen und nicht, was von uns erwartet wird, während textlich die Idee, die Geschichte von „The Valley“ weiterzuführen, immer das Ziel war.“

Die Aufnahmen zu Kin fanden zum großen Teil im eigenen Studio von Gitarrist Zach Householder statt, während Produzent Mark Lewis sein fünftes Whitechapel-Album in Folge produzierte. Die Tracks wurden dann zum Abmischen an David Castillo in den Ghostward Studios in Schweden geschickt, und Ted Jensen übernahm das Mastering in Nashville, TN. Ich bin, dank der brachial geilen Singles, mächtig gehyped und lege jetzt mit der Besprechung von „Kin“ los.

„I Will Find You“ ist der brutal starke Auftakt dieses neuen Werkes aus dem Hause Whitechapel der die Wände zittern und mich vor Freude strahlen lässt. „Lost Boy“ und „A Bloodsoaked Symphony“ kennen wir schon aus Singlereleases, besonders letzterer Song ist erste Sahne und sehr düster. Schaut euch das Video an. 😉 Nach dem gewaltig starken Dreiergeballer zum Auftakt von „Kin“, startet „Anticure“ verhalten und wird auch nicht so krass hart. Wir hören Whitechapel eher langsamer und überwiegend mit Clearvocals.  Mit Blastbeats und der brachial-charismatischen Stimme von Phil walzt das Deathcore Monster mit „The Ones That Made Us“ strikt geradeaus.

„History Is Silent“ setzt die Klarstimme von Phil wieder in den Fokus der Hörer und setzt auf ruhigere Töne, ganz dem Titel des Songs entsprechend. Damit der Puls wieder auf Touren kommt bombadieren Whitechapel den Hörer mit  hartem Drumgeballer und heftigem, schneidendem Gitarrensound bei „To the Wolves“! Wo vorhin schon der Wechsel zwischen schnellen und ruhigeren Songs stattgefunden hat, ist es jetzt auch so. „Orphan“ ist gefühlvoll und durchweg in Klargesang gehalten. Man hört die verzweifelte Wut in der Stimme und kann sie sogar im Raum spüren. Dieser emphatische Prozess klingt in „Without You“ nach und wird durch „Without Us“ und seinen so heftig geilen und dunklen Auftakt gebrochen.
„Kin“

Das Metal and Me Fazit

Zugegeben, ich hatte „Whitechapel“ bisher nicht großartig auf dem Schirm und frage mich mit jeder Minute, die „Kin“ meine Ohren umschmeichelt: WARUM?! Ich mag Death Metal mit melodischen Elementen, ich mag Metal der grooved und schön aus den Boxen brettert. Ich liebe es, wenn ein Sänger seine Wut, seine Trauer und Leidenschaft, den Hass und die Liebe in seinen Gesang packen und ich es spüren kann. Kommt das alles gepaart mit ansprechenden Texten ist es um mich geschehen. Ein bisschen mehr Death Metal hätte „Kin“ aber nicht geschadet. Gratuliere euch, Whitechapel, zu einem Deathcore Album, das den Weg in meine Sammlung findet!

9 von 10 Pommesgabeln
9 von 10 Pommesgabeln

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Tracks „Kin“:

01. „I Will Find You“ || 4:55 Minuten
02. „Lost Boy“ || 3:58 Minuten
03. „A Bloodsoaked Symphony“ || 4:28 Minuten
04. „Anticure“ || 5:36 Minuten
05. „The Ones That Made Us“ || 4:11 Minuten
06. „History Is Silent“ || 4:54 Minuten
07. „To the Wolves“ || 3:53 Minuten
08. „Orphan“ || 4:41 Minuten
09. „Without You“ || 1:00 Minuten
10. „Without Us“ || 4:37 Minuten
11. „Kin“ || 5:37 Minuten

Albumcover

Whitechapel | Photocredit by Alex Morgan

Line-Up

Phil Bozeman | Vocals
Ben Savage | Guitar
Alex Wade | Guitar
Gabe Crisp | Bass
Zach Householder | Guitar
Alex Rüdinger | Drums

Das Video zu “Lost Boy” (Regie: Miles Skarin) könnt ihr euch nach wie vor hier ansehen: metalblade.com/whitechapel – dort könnt ihr Kin auch in diesen Formaten vorbestellen: