Daniele Mazza – „Immortals“

Albumcover

Band: Daniele Mazza
Album: Immortals
Genre: Epic Cinematic Filmscore
Label: Limb Music
Release: 29.10.2021


Um euch näherzubringen wer Daniele Mazza ist habe ich seine Biographie aus der mir vorliegenden Presseinformation übernommen, und zwar 1:1.


In jedem italienischen Temperament steckt die große Oper. Daniele Mazza macht da keine Ausnahme. Das Multitalent aus der Emilia-Romana krönt seinen Aufstieg in der neoklassischen Musikwelt mit einer monumentalen orchestralen Komposition, dem ersten Soloalbum seiner Karriere. Epic Cinematic Filmscore in Reinkultur. Durch und durch filmreif. Der Fantasy-Streifen zum Soundtrack der Unsterblichen muss noch geschrieben werden. Aber das dürfte dank dieser üppigen, in hypnotische Melodien modellierten Vorlage für jeden Drehbuchautor aus Hollywood oder Cinecittà ein Kinderspiel sein.

Das ganze Drama ist musikalisch vorbereitet: vom heldenhaften Schlachtengetöse über den traumhaften Flug auf dem Drachenrücken bis zum leidenschaftlichen Zuckerkuss hinterm Sonnenuntergang. Der 1987 in Cesena geborene Daniele ist Gründer, Hauptsongwriter und Texter des sinfonischen Power-Metal-Acts Ancient Bards. Mit „Immortals“ dürfte er ein breites Spektrum klassisch orientierter Musikfans ansprechen – Liebhaber von FilmscoreGiganten wie Hans Zimmer („Pearl Harbor“, „Rain Man“) ebenso wie Freunde von New Yorks Bombast-Rockern Trans-Siberian Orchestra („Beethovens Last Night“) oder Schwedens Stratocaster-Paganini Yngwie Malmsteen („Concerto Suite für elektrische Gitarre und Orchester in es-Moll“). Neben der Ausarbeitung der raumgreifenden Arrangements saß Daniele als sein eigener Toningenieur auch für den finalen Mix des Werks hinter dem Pult.

Die Entstehung des Albums ist eine Leistung für sich, denn es entstand vorwiegend mit gesampelten Klangkörpern, wirkt jedoch wie ein 90- köpfiges Orchester, unterstützt von einem stimmgewaltigen Chor. Daniele arbeitet im Studio also ganz ähnlich wie Hans Zimmer bei der Ausgestaltung seiner Ideen. Ein heimliches weiteres Album von Ancient Bards ist „Immortals“ jedoch keineswegs. Symphonic Epic Metal bleibt der Arbeit mit der Band vorbehalten. Die elf ebenso gefühlvoll, wie kraftvoll inszenierten Tracks spiegeln in allen Facetten Danieles ursprüngliche Leidenschaft für hoch emotional geprägte Filmmusik – ganz im Sinne der von ihm verehrten Legenden Thomas Bergersen und Nick Phoenix alias Two Steps From Hell und deren Arbeiten für zahlreiche Kino-Blockbuster. Die Solo-Stimme von „Immortals“ (zum balladesken Track „Time To Go“) wurde von Sopranistin Sara Squadrani (Ancient Bards) beigesteuert. Aresea Sängerin Chiara Di Mare ist mit Background-Vocals zur Untermalung der Chor-Sequenzen zu hören. Die über den tiefen Klangteppich gezauberten Leadgitarren stammen von Ancient-Bards-Gitarrist Claudio Pietronik. Danieles Werdegang beruht auf einer grundsoliden Basis. Angefeuert wird er im Alter von acht Jahren durch einen Besuch des Musicals „König der Löwen“. Als Zehnjähriger erliegt er der Faszination des Klaviers und absolviert in den Folgejahren eine klassische Ausbildung auf dem Instrument der Instrumente.

2009, mit 22, unterzeichnet er seinen ersten professionellen Vertrag als Songwriter bei Limb Music. Zusammen mit Ancient Bards veröffentlicht er in der Folgezeit vier Studioalben; am Nachfolger des 2019 veröffentlichten Meisterwerks „Origine“ wird bereits getüftelt. Darüber hinaus gründet er 2018 zusammen mit Claudio Pietronik die Ideenschmiede Hollow Circle Music. Das Team aus Komponisten und Producern unterlegt Videospiele und Werbebotschaften mit sinfonischen, epischen und elektronischen Klangwelten. Parallel studiert Daniele in Rom mit Auszeichnung Kompositionslehre für Filmmusik und sammelt etliche Erfahrungen als Klangdesigner und Komponist für Fernsehserien und Theaterprojekte. 2021 mündet diese breit gefächerte Kreativität unter dem Projekt-Titel Pesca in einer Kooperation mit dem Global Player Universal Music zur Veröffentlichung von Ambient & Chill Music. Daniele Mazza beweist mit „Immortals“ einmal mehr, dass er auf einem nachhaltigen Weg ist, sich unter den Großen seiner Zunft zu etablieren. Als Bandleader und ambitionierter Musiker steht er längst in der Tradition von tatkräftigen kreativen Köpfen wie den Keyboard-Kollegen Richard Andersson (Majestic), Tuomas Holopainen (Nightwish) oder Gregg Giuffria (House of Lords).


„Immortals“ ist die spannende Eröffnung dieses Albums, bei dem ich keine Ahnung habe, was auf mich zukommen wird. Mit Pianoklängen beginnt „Believe In Dreams“, bekommt dann ein wenig Geschwindigkeit, wird immer größer und füllt den Raum mit orchestralen Arrangements und Chorgesang. „The Floating Fortress Of The Rising Sun“ regt mein Kopfkino an und ruft Szenen einer Vorbereitung auf eine Schlacht hervor welche in „In The Heart Of Battle“ Gestalt annehmen. Wir sind weiterhin komplett instrumental, bis auf die Chorgesänge. Die Songs sind auch kein Heavy Metal. Trotzdem geht’s mit „Darkest Night“ weiter. Bedrohlich wirkend und spannungsgeladen empfinde ich die Minuten, während ich zuhöre.

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DANIELE MAZZA – Immortals (Official Video)

„Tayko’s Secret Force“ klingt heroisch und strahlt eine gewisse Kraft aus. In der Mitte klingt der Track sehr fernöstlich und in meinem Kopfkino bekommt Tayko die Kraft ein Heldenschwert aus einem gefundenen Drachenzahn zu beschwören. Jetzt wird es Zeit aufzubrechen, auch die Musik wird fordernder und kraftvoller. In „Time To Go“ hören wir die ersten gesungenen Worte des Albums. Sara Squadrani singt hier über Tayko der/die seine/ihre innere Stärke finden und die Fesseln brechen soll! Toller Song mit einer großartigen Sängerin am Mikro. Da bekommst du schonmal Gänsehaut. „The Wave Of Destiny“ hört sich zu Beginn ein klitzekleines bisschen nach der Avengers Musik an, aber wird im Verlauf doch deutlich anders. Außerdem haben Iron Man und Co. keinen Chor im Hintergrund. „Riding The Dragon“ hört sich für mich so an, dass Tayko den Drachen reitet und lustige Vögel fliegen nebenher. Oder Tayko ist der Drache, trotzdem fliegen Vögel neben dem majestätischen Geschöpf. Der letzte Song hat etwas majestätisches und klingt nach einem Happy End: „Beyond The Horizon“! Das Albumfinale ist die instrumentale Version von „Time To Go“.

Das Metal and Me Fazit

Nun ja, was soll ich da in eine Bewertung schreiben? Metal wars nicht, aber trotzdem verdammt schön. Es gibt dazu auch noch keinen Film, was vielleicht überhaupt kein Nachteil sein muss, denn so wird das berühmte Kopfkino angeregt und es entsteht ein eigener kleiner Film. Mithilfe der Songtitel bekommt man Struktur in die Sache. Ich empfand „Time To Go“ – der einzige Song mit Gesang – Klasse und lohnend ihn anzuhören. Wenn ihr auf „Epic Cinematic Filmscore“ abfahrt und gerne instrumentale, epische Songs hört, die super zu einem Fantasy-Abenteuer gehören könnten dürft ihr gerne zugreifen oder das Album streamen. Ich kann hier auch keine Pommesgabeln vergeben, aber ich kann euch sagen das es Spaß gemacht hat und es ein absoluter Hörgenuss darstellt!

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Tracks „Immortals“:

01. Immortals || 1:36 Minuten
02. Believe In Dreams || 5:12 Minuten
03. The Floating Fortress Of The Rising Sun || 2:39 Minuten
04. In The Heart Of Battle || 5:31 Minuten
05. Darkest Night || 2:18 Minuten
06. Tayko’s Secret Force || 5:08 Minuten
07. Time To Go (feat. Sara Squadrani) || 3:31 Minuten
08. The Wave Of Destiny || 4:22 Minuten
09. Riding The Dragon || 1:17 Minuten
10. Beyond The Horizon || 3:16 Minuten
11. Time To Go (Instrumental) || 3:33 Minuten

CD Only Bonus Tracks

12. I’ll Be Back || 3:07 Minuten
13. Time To Go (Piano Version) || 3:31 Minuten

Albumcover

Line-Up

Daniele Mazza – Keyboards, Komposition,
Arrangements, Produktion & Engineering
Sara Squadrani – Gesang auf „Time To Go“
Chiara Di Mare – Chor Gesang
Claudio Pietronik – Solo Gitarre

Danielle Mazza