Helldrifter – „Lord of Damnation“

Albumcover

Band: Helldrifter
Album: Lord of Damnation
Genre: Death Metal
Label: Blood Blast Distribution
Release: 29.10.2021


Aus Stuttgart, der Metropole des Schwabenlandes, kommen nicht nur absolut genial schmeckende Death Metal Maultaschen, sondern ebenfalls die Todesmetaller von „Helldrifter“. Dabei jonglieren sie mit Einflüssen aus Thrash und Melodic Death Metal und ist stark inspiriert von den Death-Metal-Giganten wie Carcass, Cannibal Corpse, Death und At The Gates. Die lyrischen Themen der Band drehen sich hauptsächlich um Mystik, soziologische Themen, Horrorfilme und Videospiele, mit einer starken Dosis an Surrealismus.

Seit 2018 gibt es die Truppe. Sie wurde gegründet, als Sänger Billy Kolins auf der Suche nach Musikern für ein anderes Projekt war, das er mit Schlagzeuger Kevin Ginnow und Gitarrist Benjamin Hilpert hatte. Dann traf er seinen alten Kumpel Vasilis Minopoulos, einen Gitarristen, der zu dieser Zeit bei „Eleos“ spielte. Sie teilten ein starkes gemeinsames Interesse an Death und Thrash Metal und begannen, Songideen für ein neues Projekt auszutauschen, aus dem später Helldrifter wurde.

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Helldrifter – Feed The Fire (OFFICIAL LYRIC VIDEO)

Im Jahr 2019 hat die Band den Song „Die Another Day“ fertiggestellt, der digital veröffentlicht wurde. Er wurde in Sessions aufgenommen und in den Soundlodge Studios gemischt und gemastert. Danach begannen Helldrifter mit der Arbeit an neuem Material für ihr Album „Lord of Damnation“, das am 29. Oktober die Tore der Hölle in Richtung unsere Welt passieren wird. Das Album wurde 2020 in den HardDriveSounds Studios in ihrer Heimatstadt Stuttgart aufgenommen und von US Mastering Engineer Joel Grind gemastert. Hören wir rein, was Helldrifter aus der Metal-Schatulle des Todes zaubern!

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New Single Video: RED behind the scenes Announcement Trailer

„Feed the Fire“ eröffnet die Death Metal Sause und wurde neben weiteren Song als Single ausgekoppelt. Neben der Verfügbarkeit bei Verschiedenen Streamingportalen könnt ihr auch das zugehörige Video anschauen. Der brachiale Donner geht mit „Red“ weiter und Helldrifter haben dazu ein kleines „Behind the Scenes“ gedreht, dass ihr hier sehen könnt:

„Holy Terror“
geht düster und mit Vollgas in Runde drei. Die Stimme von Billy Kolins ist dabei sehr rauh und schön wütend, wie auch bei „Inferna in Marte“, dass ich mit DOOM in Verbindung bringe, aber was die Band zu den einzelnen Songs sagt könnt ihr im Interview lesen. Knackig ballert auch „On Wings of Evil“ durchs heimische Wohnzimmer. Die Gitarrensounds blitzen und schneiden sich durch den Raum und nehmen bei „Lethargy“ nur fürs Intro eine kurze Auszeit. Insgesamt ist „Lethargy“ langsamer und grooved mehr, bei einer Spieldauer von über sieben Minuten kann man auch viel Abwechslung in einen Song bringen!

„Banned to Obscurity“ lässt den Thrash inspirierten Part von „Helldrifter“ mal volle Lotte aufblitzen und jagt den Puls in die Höhe. Da wird’s schöne fette blaue Abzeichen hageln in der Pit. Mächtig geschreddert wird auch beim Titeltrack „Lord of Damnation“ und über die 134 Sekunden von „Absolution“. Das Finale fährt komplett die melodische Death Metal Schiene und macht „Scars of Time“ zu meinem persönlichen Favoriten.

Das Metal and Me Fazit

Das neue Werk der Schwaben reicht von „Straight in your Face“ Thrash über melodischere Thrash und Death Parts bis hin zu verflochteneren Death-Metal-Elementen. Man findet auch die Verbindung und Inspiration von und zu Carcass (wenn auch nicht in aktueller Spielweise auf „Torn Arteries“) und Cannibal Corpse. Da aber auch die thrashigen Elemente nicht zu kurz kommen haben wir ein abwechslungsreiches, genreverbindendes und extrem hartes Werk mit „Lord Of Damnation“ bekommen. Es gibt stabil und durchweg auf die zwölf, aber DEN großen Hit findet man (noch) nicht, eventuell zündet der noch nach. Trotzdem ist das Gesamtpaket stimmig und „LOD“ ein gutes Album! Hier freuen sich Mosher und Headbanger ein Loch in den Bauch und bewegen ihren Körper im Takt.

7 / 10 Pommesgabeln
7 / 10 Pommesgabeln

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Tracks „Lord of Damnation“:

01. Feed the Fire || 4:00 Minuten
02. Red || 3:46 Minuten
03. Holy Terror || 5:15 Minuten
04. Inferna in Marte || 3:48 Minuten
05. On Wings of Evil || 3:48 Minuten
06. Lethargy || 7:13 Minuten
07. Banned to Obscurity || 3:10 Minuten
08. Lord of Damnation || 4:17 Minuten
09. Absolution || 2:14 Minuten
10. Scars of Time || 5:17 Minuten

Albumcover

Helldriver | Foto Credit: Judith Blind

Line-Up

Billy Kolins | Vocals
Kevin Ginnow | Drums
Benjamin Hilpert | Guitars
Vasilis Minopoulos | Guitars