Trivium – „In The Court Of The Dragon“

ITCOTD | Albumcover by
Mathieu Nozieres

Band: Trivium
Album: In The Court Of The Dragon
Genre: Metalcore
Label: Roadrunner Records
Release: 08.10.2021


Am 8. Oktober 2021 erscheint das neue Album „In The Court Of The Dragon“ von Trivium. „In The Court Of The Dragon“ ist das mittlerweile 10. Album Der Band. Veröffentlicht wird „In The Court Of The Dragon“ über den langjährigen Partner Roadrunner Records außerdem wurde es produziert und gemischt von Josh Willbur. Aufgenommen wurde die Platte im Herbst 2020 an der Full Sail University in Orlando. Die Scheibe folgt auf das 2020 veröffentlichte „What The Dead Men Say“, das Platz 4 der deutschen Charts erreichte.

In the court of the dragon
Death of gods and world
In the court of the dragon
You will know your worth

Hastur, as he greets those crossing from Aldebaran to Carcosa

Zusammen mit der Ankündigung des neuen Werkes aus dem Hause trivium Ich war öffentlichte die Truppe um Matt Heavy den Song „Feast Of Fire“ inklusive eines starken Videos. Aus der Pressemitteilung habe ich einige Aussagen von Bassist Paolo Gregoletto übernommen:

„Wenn man sich an das Schreiben eines neuen Albums begibt, gibt es immer diesen einen Song, den du nicht hast kommen sehen“, sagt Gregoletto über den neuen Track und gibt zugleich einen Einblick in den Songwriting-Prozess der Band. „Es kann ein Riff sein, das aus dem Stegreif im Proberaum entstand, eine Songzeile, die perfekt zur Melodie passt oder, im Fall von ‚Feast of Fire‘, direkt vor uns lag, als Teil eines Demos, das Corey mitgebracht hatte. Wir befanden uns bereits mitten in der Vorproduktion im Full Sail, als wir alle übereinkamen, dass etwas an dem Demo, das wir aufgenommen hatten, gut war – aber noch besser sein könnte. Unser Produzent Josh Wilbur hatte dazu sogar einige Worte in seinen Notizen festgehalten: ‚Bridge is special, maybe so special it needs its own song‘. Daher rissen wir den Track kurzerhand in Stücke und begannen an Ort und Stelle von vorn.“

Er fährt fort: „Wir sind dieses Album in dem Wissen angegangen, dass wir die Zeit haben, über alles und jedes nachzudenken, was während dieser Zeit entstehen würde. Und sogar ganz von vorn anfangen zu können, wenn es sich nicht richtig anfühlen sollte, da keine Tour am Horizont war.“

Gregoletto verrät weiter: „Ich hatte die Worte ‚Feast of Fire‘ in meiner fortlaufenden Liste von Lyric-Ideen, die ich stets zusammenzutragen versuche, bevor wir mit den Aufnahmen beginnen. Etwas an dieser Wendung stach für mich heraus. Es fühlte sich an wie das fehlende Stück der Geschichte, die wir mit diesem Album zu erzählen versuchten, ein Höhepunkt und echtes Kernelement der Handlung.“

Er schließt: „Nach all den Jahren haut es mich immer noch um, wie ein Song scheinbar aus dem Nichts auftauchen und dem Album eine Richtung geben kann, die man nicht erwartet hat. Es sind genau diese Momente, nach denen wir immer suchen, wenn wir ein Album machen.“ Quelle: Oktober Promotion

Das Album-Cover ist ein eigens erschaffenes Ölgemälde des französischen Künstlers Mathieu Nozieres (@mathieunozieres bei Instagram). Zum Cover sagt Matt Heavy in der gleichen Presseinfo:

„Als die Musik von ‚In The Court Of The Dragon‘ Gestalt annahm, wussten wir, dass wir ein episches Artwork brauchten, wie man es etwa an den Wänden eines wichtigen Museums von einem längst verstorbenen Renaissance-Meister vorfinden würde“, so Heafy. „Nach ausgiebiger Recherche fanden wir einen der wenigen lebenden Künstler, der in der Lage ist, Kunstwerke wie Caravaggio und Gentileschi zu erschaffen – den Maler Mathieu Nozieres. Auf der Grundlage unseres Songtitels schuf Mathieu ein Ölgemälde auf Leinwand, das unsere kühnsten Vorstellungen übertraf. Es ist auf geradezu umwerfende Weise atemberaubend und episch und sieht aus wie die visuelle Entsprechung zum Song und dem Album.“

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Trivium – Feast of Fire [OFFICIAL VIDEO]

„X“ ist das Intro zum zehnten Album der US Band und erhöht die Spannung auf die Entfesselung des Titeltracks „In The Court Of The Dragon“ der dann auch absolut brutal und mit dem Fuß durch das Gaspedal presch! Metalheads, Trivium sind zurück! Weiter geht das muntere Metalcore – Fest mit „Like A Sword Over Damocles“. Was hier ein Druck entfacht und Energie freigesetzt wird ist so brutal geil – vom Heafy typischen Gesang, der sich in den Gehörgang fräst, muss ich euch nicht berichten, ihr wisst was ich meine. „Feast Of Fire“ dürfte hinlänglich bekannt sein, ich war so dermaßen geflasht beim Release, dass ich den Song xmal gehört und das Video ebenso oft gesehen habe. Über „A Crisis Of Revelation“ gelangen wir zu „The Shadow Of The Abattoir“ das dezent beginnt und die Schönheit des Klanges von Matt Heafys Stimme in den Vordergrund rückt. Was der Typ eine Entwicklung genommen hat, seit ich meine erste Trivium Platte gehört und sie auf dem WOA live erleben dürfte, leider geil! Bei ca. Minute drei gibt’s einen so geilen Part im Song…Gänsehautalarm!

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Trivium – In The Court Of The Dragon [OFFICIAL VIDEO]

„No Way Back Just Through“ ist ein absoluter Catcher und der Refrain greift dich am Kragen und sagt dir was Sache ist. Der längste Song aufm „ITCOTD“ ist „Fall Into Your Hands“ mit fast acht Minuten und einer von drei Songs, die über sieben Minuten Metalcore vom feinsten Bieten. „From Dawn To Decadence“ macht, ebenso wie alle vorangehenden Songs, auch beim xten Durchgang Spaß aber mein absoluter Favorit und mein persönlicher Höhepunkt ist „The Phalanx“! Das ist dieser Song den du im Auto, beim Workout, im Bad, beim mitternächtlichen Platten hören und was weiß ich bei welchen Gelegenheiten noch, einfach brutal laut drehst und abfeierst das es Trivium gibt.

Das Metal and Me Fazit

Habt ihr mal Harry Potter gesehen und beobachtet, wie ungestüm, wild und kraftvoll dieser ungarische Drache war? Oder vielleicht die Drachen von GoT und dem Hobbit? Ja? Dann wisst ihr wie „In The Court Of The Dragon“ abgeht.

Nein? Dann darf ich euch sagen, dass hier ein absoluter Neckbreaker auf euch zukommt, der so einige blaue Flecken fordert, wenn ihr im Pit seid. Natürlich hat das Album auch ruhigere Parts zu bieten, aber vordergründig wird munter Drachenfeuer von Trivium entfacht. Vom brutal guten Riffing über die Drums und die Sangeskunst von Heafy stimmt einfach alles. Ich wüsste nicht was mich an diesem Album an einer 10er Wertung hindern sollte.

10 / 10 Pommesgabeln
10 / 10 Pommesgabeln

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Tracks „In The Court of The Dragon“:

01. „X“ || 1:28 Minuten
02. „In The Court Of The Dragon“ || 5:09 Minuten
03. „Like A Sword Over Damocles“ || 5:30 Minuten
04. „Feast Of Fire“ || 4:19 Minuten
05. „A Crisis Of Revelation“ || 5:36 Minuten
06. „The Shadow Of The Abattoir“ || 7:12 Minuten
07. „No Way Back Just Through“ || 3:53 Minuten
08. „Fall Into Your Hands“ || 7:45 Minuten
09. „From Dawn To Decadence“ || 4:09 Minuten
10. „The Phalanx“ || 7:16 Minuten

ITCOTD | Albumcover by
Mathieu Nozieres

Trivium Bandphoto | Copyright Mike-Dunn Slider

Line-Up

Matt Heafy | Gesang, Gitarre
Corey Beaulieu | Gitarre
Paolo Gregoletto | Bass
Alex Bent | Schlagzeug