Fierce Cult – „Where Humanity Ends“

Albumcover

Band: Fierce Cult
Album: Where Humanity Ends
Genre: Thrash / Death Metal
Label: Unsigned / JMB Records
Release: 01.10.2021


„Die spanischen Death Metaler „Fierce Cult“, auferstanden aus der Asche von “The Seed” und seit 2007 fast durchgängig auf Tour, haben sich ihre Mission selbst gesucht – die Mission, ihrer Wut und ihrer Frustration über die moderne Gesellschaft und ihre problematischen Normen ein Ventil zu verschaffen und dabei Leute zusammen und zum Moshen zu bringen.“, so steht es in der Presseinfo über die Spanier. Weiter heißt es: „Sie machen die Musik, die sie als Fans gerne hören wollen. Und diese Integrität zahlt sich aus, denn die Band landet seit ihren Anfängen einen Underground-Hit nach dem anderen.“!

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Fierce Cult – Bite The Hand (OFFICIAL VIDEO)

Die 12 Songs von “Where Humanity Ends” hören ich mir jetzt an und werde ich euch über das dritte Studioalbum der Death/Thrasher aus Madrid berichten.

Eröffnet wird das Album mit dem 51sekündigen Intro „01. The Beginning…“, dass fast nahtlos übergeht in den Thrasher „02. One Shot, One Death“ wo wir zum ersten Mal der wütenden Stimme von Frontmann Koko lauschen dürfen. Der Refrain ist so brutal geil und wer da nicht seinen Körper bewegt, dem ist nicht zu helfen. Mit langen heftigen Screams und fetten Gitarrenriffs starten wir in „03. Share My Death“ und die Urgewalt, die Fierce Cult dort entfachen, geht in „04. Choose Your Gun“ weiter. Wenn der Track nicht schon den Namen „05. Anger“ tragen würde, würde man als Hörer automatisch auf diesen Namen kommen. Über „06. Broken Glass“ geht’s zum Titeltrack „07. Where Humanity Ends“ wo es heißt: „Der Tod erreicht jeden von uns, auch wenn die Blutspritzer nicht an deiner Tür sind“. Absoluter Killer Track. Punkt.

„08. Feed On Fear“ hält das Tempo der vorhergehenden Songs nicht ganz, auch wenn die Drums am Anschlag ballern. FOF ist eher der harte Groover. Das verschafft dem geneigten Mosher ein bisschen Zeit, um Luft zu holen. „09. Bite The Hand“ gibt’s als Single und Lyric-Video Auskopplung und mit „10. There´s Something In My Dreams“ bewegen wir uns straight aufs Finale zu. Den letzten wütenden Ritt mit Fierce Cult machen wir mit „11. Blood“ und „12. … Of The End“ schließt den Kreis, da es die Fortsetzung des Intros ist.

Das Metal and Me Fazit

Scheiße ist dieses Album brachial hart! So herrlich wie die Madrilenen ihre Wut in pure, harte Musik umwandeln und mit diesem Output ein Statement abliefern, dass über 12 Songs andauert und nachhallen wird. Neben brettharten Riffs und einem Fest der Drums ist es diese unnachgiebige Rage in Kokos Stimme, die Fierce Cult ausmacht.

„Where Humanity Ends“ ist ein Gewitter aus harten Klängen gepaart mit noch härteren und deutlicheren Worten, dass der Menschheit ein „STOP“ Schild vor die Nase hält, dass aussagt „so geht es nicht weiter“. Ich hoffe die Spanier erreichen mit ihrem dritten Album viele Ohren und noch mehr Köpfe.

Für Fans des Genres ist das Album ein einziger geiler Abriss, für mich ist es das ebenfalls. Wer sich hier ins Pit begibt bekommt garantiert schöne farbige Flecken über den Körper verteilt. Natürlich darf man nicht erwarten das auch mal eine Ballade kommt. Die Jungs spielen trotzdem eine fette Kante und haben somit eine großartige Wertung verdient!

8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

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Tracks „Where Humanity Ends“:

01. The Beginning… || 0:51 Minuten
02. One Shot, One Death || 5:04 Minuten
03. Share My Death || 4:48 Minuten
04. Choose Your Gun || 4:59 Minuten
05. Anger || 4:52 Minuten
06. Broken Glass || 4:33 Minuten
07. Where Humanity Ends || 5:28 Minuten
08. Feed On Fear || 4:44 Minuten
09. Bite The Hand || 4:56 Minuten
10. There´s Something In My Dreams || 4:44 Minuten
11. Blood || 4:48 Minuten
12. … Of The End || 1:06 Minuten

Albumcover

Line-Up

Koko | Vocals/Guitars
Jorge Molano | Drums
David Rivilla | Guitars
Fernando Barrio | Bass

Bandphoto | Quelle: Album Promo