Rage – “Resurrection Day”

Albumcover

Band: Rage
Album: Resurrection Day
Genre: Heavy Metal
Label: Steamhammer
Release: 17.09.2021


Bandphoto

Peavy Wagner kündigte im Sommer des letzten Jahres die neue Besetzung von „Rage“ an. Es wurden gleich zwei Gitarristen präsentiert und damit die Rückkehr zur personellen Konstellation von Klassikern wie Black In Mind oder End Of All Days vollzogen. Nachdem Marcos Rodriguez im zurückliegenden Jahr kam, konnten auch Stefan Weber (Ex-Axxis) und ein paar Wochen danach Jean Bormann (Angel Inc, Rage & Ruins) für die Band aus Herne gewonnen werden. Als Konstante ist Schlagzeuger Vassilios „Lucky“ Maniatopoulos zu nennen, der schon seit 2015 zu Rage gehört. Man begann auch gleich die Arbeit am brandneuen Album „Resurrection Day“, das am 17. September 2021 über Steamhammer/SPV als CD-Digipack, Vinyl-Doppelalbum und digitaler Download in den veröffentlicht werden wird.

Peavy Wagner sagt dazu in der Presseinfo:

„Ich bin überrascht, wie schnell sich das neue Line-Up als homogenes Team gefunden hat und wie positiv die individuellen Talente jedes einzelnen Bandmitgliedes zum Tragen kommen“, und blickt auf eine hochkreative Produktionsphase zurück und erklärt angesichts der neuen Scheibe: „Ich habe den Eindruck, dass unser Sound einerseits zwar immer noch Rage-typisch ist, andererseits aber eine junge Frische hinzugewonnen hat.“

Für Resurrection Day arbeiteten Rage wieder mit Pepe Herrero. Jener Herrero wirkt mit seinen Orchesterklängen bei vier Songs – „Resurrection Day“, „The Age Of Reason“, „Traveling Through Time“ und „Black Room“ – mit. Peavy kommentiert:

„Wie schon in der Vergangenheit bekommen einige unserer Stücke durch die Orchestrationen des Maestros eine völlig neue Dimension, mehr Tiefe und noch mehr Ausdruckskraft“.

Gemischt wurde Resurrection Day von Herreros Landsmann Dani González Suárez, der seit Jahren auch als Live-Mischer der Band fungiert. Lyrisch bewegen sich Rage in durchaus metaluntypische Gefilde. Das neue Werk betrachtet die Menschheitsgeschichte aus philosophischer und psychologischer Ansicht. Wagner interessierte sich schon immer sehr für dieses Themengebiet und konnte dem Reiz der näheren Beleuchtung dieses Themas nicht widerstehen. Auch Konzerte gibt es hoffentlich bald wieder, so gehen Rage mit dem Album auf Tour, wenn es denn alles klappt wie es soll. Hören wir in das neue Album rein! Ich freu mich.

Doch bevor ich zum Albumreview komme, möchte ich euch hier mein Interview mit Peavy verlinken, falls ihr es noch nicht gelesen haben solltet -> INTERVIEWLINK!

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Mit dem instrumentalen Intro „Memento Vitae (Overture)“ geht die Reise los. Nach fast 80 Sekunden beginnt dann der Titelsong „Resurrection Day“, zudem schon ein Video gibt, da der Track als Single ausgekoppelt wurde. Auch zum nächsten Song „Virginity“ gibt es ein Video auf Youtube, da dies der Song war, mit dem Rage das Album ankündigte. Beide Songs habt ihr alle – hoffentlich – in Dauerschleife gehört, denn das sind die Vorboten für das, was am 17.09.2021 aus Richtung NRW über die Heavy Metal Welt fegen wird! „A New Land“ macht den Triple-Orkan zum Auftakt perfekt. Auch hier sind die Riffs heftig schneidend, die Drums ballern was die Felle aushalten und der Nacken ist schon bis zum Glühen aufgeladen!

Ein weiterer Neckbreaker ist schon in den Startlöchern. Mit Stimmverzerrer und Boostmodus geht „Arrogance And Ignorance“. Der Refrain bleibt schön im Kopf und das Riff danach – göttlich. Pünktlich zur „Halbzeit“ werden bei „Man In Chains“ die Töne ein wenig langsamer? Denkste! Das Intro lässt eine Ballade vermuten, aber ätsch! Mit „The Age Of Reason“ bekommen wir ein schönes Gitarrensolo, macht also schonmal die Luftgitarre startklar! Einer meiner Favoriten ist „Monetary Gods“. Mit einem wütenden Peavy Wagner an Mikro und einem Refrain der mehrstimmig gesungen wird, fällt Monetary Gods auch etwas melodischer aus. Über „Mind Control“ und „Traveling Through Time“ geht es langsam, aber leider sicher  auf das Albumfinale zu. Der Song ist jetzt wirklich ein bisschen langsamer, oder? Ihr werdet es hören – auf alle Fälle ist er ein weiterer Höhepunkt des Albums! „Black Room“ ist auch im langsameren Bereich angesiedelt und „Extinction Overkill“ beendet das Album, wo es mit „Resurrection Day“ angefangen hatte, nämlich mit amtlichem Rage – Metalfeuerwerk!

Das Metal and Me Fazit

Auf „Resurrection Day“ konnten wir jetzt zum ersten Mal die neue Besetzung von Rage im Zusammenspiel hören, denn nach dem Ausstieg von Marcos Rodriguez im vergangenen Jahr musste Peavy reagieren und tat das echt genial – wie, wenn du den Schützen und Vorlagengeber des entscheidenden Tores einwechselst! Er holte zunächst Stefan Weber (Ex-AXXIS) und nur wenige Wochen später auch Jean Bormann (ANGEL INC., RAGE & RUINS) als Gitarristen an Bord. An den Drums ist noch immer  Vassilios “Lucky” Maniatopoulos, der schon seit 2015 zum Line-Up gehört.

Mit „Resurrection Day“ bekommen Fans und Freunde der Herner Heavy Metal Kapelle ein etwas anderes „Rage“. Im Vergleich zum letzten Album hört sich das kommende Werk den Tick frischer und hartkantiger an. Packende Riffs mit schnellen Drums und das bei so gut wie jedem der 12 Tracks, machen „Resurrection Day“ zu einem Highlight im letzten Drittel des Jahres. Rage gibt’s es schon seit 38 Jahren (!!!) und hören sich 2021 knackig jung und verdammt geil an! Pflichtkauf!

9 von 10 Pommesgabeln
9 von 10 Pommesgabeln

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Tracks “Resurrection Day”:

01. „Memento Vitae“ (Overture) || 01:14 Minuten
02. „Resurrection Day“ || 04:18 Minuten
03. „Virginity“ || 03:41 Minuten
04. „A New Land“ || 03:49 Minuten
05. „Arrogance And Ignorance“ || 05:00 Minuten
06. „Man In Chains“ || 04:36 Minuten
07. „The Age Of Reason“ || 04:22 Minuten
08. „Monetary Gods“ || 03:54 Minuten
09. „Mind Control“ || 04:14 Minuten
10. „Traveling Through Time“ || 04:13 Minuten
11. „Black Room“ || 04:49 Minuten
12. „Extinction Overkill“ || 05:52 Minuten

Vinyl 😍😍😍😍

Line-Up:

Peavy Wagner | Vocals, Bass
Vassilios Maniatopoulos | Drums
Stefan Weber | Guitars
Jean Bormann | guitars

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Tour 2021

17.09. DE-Wacken – Bullhead City
17.10. CH-Romanshorn/Bodensee – Swiss Rock Cruise
12.11. CH-Sarnen – UrRock Musik Festival
23.11. DE-München – Backstage
27.11. DE-Rostock – Zwischenbau
28.11. DE-Berlin – Nuke Club
03.12. DE-Mannheim – 7er Club
06.12. DE-Regensburg – Airport Eventhalle
08.12. DE-Stuttgart – Universum
09.12. DE-Siegburg – Kubana
10.12. DE-Nürnberg – Z-Bau
12.12. DE-Essen – Turock

Photocredtis: Julez Braun

CD Version

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