Sober Truth – “Laissez Faire, Lucifer! [ lɛseˈfɛʀ, ˈluːsɪfə(r)!]”

Albumcover

Band: Sober Truth
Album: Laissez Faire, Lucifer! [ lɛseˈfɛʀ, ˈluːsɪfə(r)!]
Genre: Prog Groove Metal
Label: A  Chance For Metal Records
Physical Release: 10.09.2021
Digital Release: 11.09.21


Vor kurzem spielten „Sober Truth“ im 7er Club Mannheim, wo ich leider nicht zugegen war. Das Konzert hätte mich definitv interessiert, da ich die Band aus Siegburg interessant finde. Wie das Schicksal so spielt bzw. wie es die Götter des Metal lenken, darf ich jetzt das neue Werk der Prog/Groove Kapelle besprechen. „Laissez Faire, Lucifer! [ lɛseˈfɛʀ, ˈluːsɪfə(r)!]“ erscheint am 10.09.2021. Hier die Album Details wie von der Band auf der eigenen Homepage beschrieben:

Bandlogo

DIGI PAC (6seitig) | Booklet (12seitig):

Ab sofort als PreSale für die ersten 100 Besteller als special fan-edition! Mit einem 12 seitigem Booklet, einem handsigniertem DIN A1 Poster, Bandpostkarte, Album Sticker und Gitarren Plektrum erhältlich.  Unterstützt uns auf unserem Weg zum SOBER OLYMP. Greift zu! Mit der Sober-Eigenständigkeits-Deluxe-Garantie \m/

Album RELEASE LIVE:

Wann: Samstag, 11.09.2021
WO: Groove Bar Köln, Frankfurter Str. 200, 51147 Köln

Das Album könnt ihr hier kaufen: http://sober-truth.com/produkt/laissez-faire-lucifer-sober-truth-new-album/

Um was geht’s im Album, mit diesem besonderen Titel eigentlich? Inhaltlich handelt die sechste Studioscheibe von der humanoiden Psyche, von Hoffnungen, Stärke, Zuversicht, zerbrochenen Träume, Angst und andere, den Geist betreffende Themen. Die Songs sollen helfen den Willen weiterzumachen, die Zuversicht nicht zu verlieren und gerade heutzutage ist das wichtiger denn je. Wer kämpft nicht gegen seine inneren Dämonen? Wer steht nicht morgens mit ihnen auf, geht abends mit ihnen ins Bett?

Nach dieser Albumbeschreibung bin ich sehr gespannt auf das, was da gleich aus meinen Lautsprechern kommt!

„Début Diable“ oder auch „der Auftritt des Teufels“ ist das kurze spooky Intro bevor es fett losgeht mit „Distinctive“ und „Dizygotic Twins“. Zu letztgenanntem Song gibt’s ein Video, dass mich an meine Jugendtage und den Wald von „Ash vs. Evil Dead“ erinnert. Zweifelsohne handelt der Song nicht vom Film und ist mit deutschen Lyrics, die Frontmann Torsten dermaßen genial rausbrettert! Schaut euch UNBEDINGT das Video an. In der Presseinfo kommentiert Torsten den Song so:

Mastermind Torsten Schramm zur Single:

„ … alleingeborene Zwillinge befinden sich lebenslänglich in einer permanenten Gefühllosigkeit gegenüber den Gefühlen anderer Menschen… So viele Situationen im Leben waren geprägt von der Sehnsucht nach dem Anderen und so viele Entscheidungen wurden auf eine bestimmte Weise getroffen, weil der andere gefehlt hat. Was heilt, ist der wiedergewonnene innere Kontakt zu unserem verstorbenen Zwilling“.

„Imperfection“ perfekt unperfekt, so ist unsere Welt, so sind und dürfen wir auch seinund das ist gut so. Der Track ballert heftig und hat eine gewisse Death Metal Note! „Entre Les Chansons I“ – zu Deutsch: „Zwischen den Liedern“ ist eine instrumentale Nummer und schlägt die Brücke zu einem Prog/Thrash Mix Namens „DNA“ bei dem natürlich die Haare geschüttelt werden dürfen. Der längste Song auf „Laissez Faire, Lucifer!“ ist „Planted Brains“ mit über siebeneinhalb Minuten Spieldauer. Auch hier gibt es ein Video, da der Song als Single ausgekoppelt wurde. Wenn ich nur draufkäme, woher ich das Riff zu Beginn kenne. Egal. Das Lied hört sich nicht so an, wie die bisherigen Songs und ist ein weiteres Zeichen dafür, wie vielseitig die Truppe ist.

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Planted Brains – Sober Truth (Official selfmade Clip)

Der Einstieg in „Rebirth“ beginnt mit immer schneller werdenden Gitarren, bevor ein brutales Thrashgewitter losbricht inklusive rauen Growls, die sich mit Klargesang abwechseln, gemeinsam mit dem Wechsel der Gesangsart variiert auch das Tempo im Lied. Hart, groovig und wieder in einer Mischung aus Deutsch und Englisch kommt „Hope, Enjoy & Death“. Instrumental geht’s weiter mit „Entre Les Chansons II“ gefolgt von „Limbus“ – katholische Religion „Vorhölle“ und dem Albumfinale „Taste Unplugged“, das euch erneut überraschen wird.

Das Metal and Me Fazit

Selten habe ich ein Album gehört, dass so durch verschiedene Spielarten des Metal rauscht – und dabei so gut klingt – wie beim neuen Album “Laissez Faire, Lucifer!” von „Sober Truth“. Da nervt es mich gleich nochmal, dass ich sie nicht habe spielen sehen im „Siwwener“ in Mannheim. Aber das hole ich nach. Wie Eingangs geschrieben, dreht es sich thematisch um die menschliche Psyche.

Hier hat jeder eine andere Interpretation der Texte. Musikalisch spricht es viele Metalheads an und wird auch viele begeistern. Progressive Abschnitte, bretthartes Geballer in Richtung Thrash und Death gepaart mit der vielseitigen Stimme von Torsten machen “Laissez Faire, Lucifer!” zu einem Tipp. Wer sich unsicher ist kann ja probehören und dann entscheiden.  Mir gefällt die Scheibe jedenfalls gut und ich werde die Dame und die Herren im Ohr behalten.

9 von 10 Pommesgabeln
9 von 10 Pommesgabeln

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Albumcover

Tracks “Laissez Faire, Lucifer!”:

01. „Début Diable“ || 0:23 Minuten
02. „Distinctive“ || 5:36 Minuten
03. „Dizygotic Twins“ || 5:36 Minuten
04. „Imperfection“ || 3:20 Minuten
05. „Entre Les Chansons I“ || 1:27 Minuten
06. „DNA“ || 5:55 Minuten
07. „Planted Brains“ || 7:35 Minuten
08. „Rebirth“ || 4:17 Minuten
09 „Hope, Enjoy & Death“ || 4:11 Minuten
10. „Entre Les Chansons II“ || 1:03 Minuten
11. „Limbus“ || 6:03 Minuten
12. „Taste Unplugged“ || 5:15 Minuten


Line-Up

Torsten Schramm  | Gitarre, Gesang
Aaron Vogelsberg | Gitarre
Paul Bendler | Schlagzeug
Jules Rockwell | Bass

Bandphoto | Photocredit Sober Truth

SOBER TRUTH – DISKOGRAFIE:

2008 Riven
2009 Outta Hell
2011 Outta Hell (Special Edition)
2014 New Slavery World (EP)
2017 Locust ▽ Lunatic Asylum
2019 Psychosis
2021 Laissez Faire, Lucifer!