“Apophis im Interview”

Bandlogo

“Apophis” veröffentlichen am 03.09.2021 ihr neues Album “Excess”. Vor kurzem habe ich euch meine Review dazu gepostet (Reviewlink) und heute habe ich ein Interview mit Erik Stegmaier | Drums für euch. Doch zunächst ein paar Details zur Death Metal Kapelle aus der Presseinformation.

APOPHIS präsentieren ihr neues Album “Excess”, welches viele Band-Trademarks in sich trägt:
Hauptsächlich im Mid- und Uptempo-Bereich angesiedelte Songs mit groovendem Drumming, voller knackiger Riffs mit düster-gefühlvollen Melodien sowie technisch erhabenen Soli und natürlich meisterhaften Growls aus der Hölle!
Sänger Bernd bringt wesentlich mehr Abwechslung in seine Stimme ein. Das geht bis hin zu melodiösem Gesang in hymnenhaften Ohrwurmrefrains, was ebenfalls neu für APOPHIS ist. Ausverkauf? Nein! Lediglich eine Verfeinerung der Zutaten, die schon immer den Sound der Band geprägt haben. Das Arrangement ist wesentlich durchdachter als in früheren Veröffentlichungen: Durch die Songs (nicht durch das Album) zieht sich jeweils ein roter Faden, die Songs besitzen mehr Dynamik, sind abwechslungsreich und dennoch bündig. APOPHIS wollten das Album bewusst old-school klingen lassen, ohne jedoch auf einen modernen Sound zu verzichten oder durch Einsatz von Plug-Ins soundtechnisch austauschbar zu sein. Die Produktion gibt diesen Ansatz hundertprozentig wieder: “Excess” klingt nicht wie jede andere Death Metal-Scheibe der letzten 5 Jahre, sondern hat einen eigenen Sound – den APOPHIS-Sound – der dennoch
zeitgemäß, brutal, eingängig und konkurrenzfähig ist.

Viel Spaß beim Lesen, Metalheads! Ab Freitag, den 03.09.2021 könnt ihr die neuen Noten dann genießen! 🤘☠🤘

TobiErik


Hallo Erik von Apophis. Mein Name ist Tobi. Danke, dass du dir die Zeit für ein paar Fragen von mir nimmst. Ich betreibe eine Facebookseite und einen Webblog. Auf diesen Seiten poste ich Reviews aktueller Alben, Interviews, Bandvorstellungen und Berichte über Konzerte, welche ich mit dem Rollstuhl besuche. Zum einen um anderen Rollifahrern zu berichten wie der Veranstaltungsort in puncto Barrierefreiheit ausgestattet sind und zum anderen wie man am besten vorgeht, um Tickets zu bekommen, denn meist geht das bei herkömmlichen Ticketportalen nicht.

In Zukunft werden wohl auch die Hygienemaßnahmen vor Ort dazukommen, da ich als Hochrisikopatient auch sehr darauf achten muss. Natürlich berichte ich auch über den Auftritt der Bands. Heute habe ich ein paar Fragen an dich u. a. zu eurem zweiten Album “Excess” das am 03.09.2021 veröffentlicht wird.

Albumcover

Hallo Tobi, finde ich klasse, dass du hier Pionierarbeit leistest. Legen wir los!

Meine erste Frage an jeden Interviewpartner lautet immer: Wie geht es dir und deinen Bandkollegen momentan?

Ich kann gerade nicht klagen, ich sitze in der Nähe der Strandbar, weil ich im Urlaub bin. Wir hatten aber einige arbeitsintensive Wochen, unter anderem wegen der Dreharbeiten zum offiziellen Video zu „Excess“, der zweiten Single. Dieses ist inzwischen veröffentlicht und wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ansonsten schauen wir gespannt auf die Veröffentlichung des Albums und hoffen, bald wieder auf die Bühne zu können.

Magst du dich und „Apophis“ kurz meinen Lesern vorstellen, für die, die dich und euch noch nicht kennenlernen durften?😊

Klar, wir sind Apophis aus dem Raum Stuttgart. Angefangen haben wir 1988 als „Raise Hell“ in einem Kaff bei Aalen. Aus dem anfänglichen Mordskrach (= Raise Hell) wurde schnell Thrashmetal, ab 1990 dann Death Metal und mit dem Stilwechsel kamen der Namenswechsel zu Apophis (ja, wir waren die ersten) und unser Interesse für die ägyptische Mythologie.

Inzwischen hatten wir mehrere Besetzungswechsel zu verkraften, veröffentlichten aber auch bisher vier Alben, davon zwei in Eigenproduktion, die meist mit guten bis sehr guten Rezensionen bedacht wurden. Album Nummer fünf erscheint ja Anfang September.

Im deutschen Underground war es die letzten Jahre etwas still um uns, obwohl wir nicht völlig weg vom Fenster waren.

Wie kam denn euer Bandname zustande? Man kennt Apophis ja auch als Gott der alten Ägypter.

Richtig. Wir waren Ende 1989 mit der Situation konfrontiert, dass der Death Metal in unser Kaff gefunden hat und wir fanden diese Musik so intensiv und brutal, dass wir uns von da ab dem melodischen Death Metal, damals allerdings noch wesentlich frickeliger, verschrieben. Da der Name Raise Hell (= Mordskrach) nicht mehr so richtig zu uns passen wollte, suchten wir nach etwas Besserem. Peinlich, blutig oder ausgelutscht durfte er natürlich nicht sein, etwas Satanisches war auch nicht unser Ding. Also durchforsteten wir die heimischen Regale und wurden dann in einem Buch über Dämonen und dunkle Götter fündig. Die Geschichte von Apophis fanden wir so cool, dass wir sie auch gleich in einem Song verarbeiteten. („Apophis – Hostile Forms“ von unserem ersten Album „Gateway to the Underworld“). Das ägyptische Drumherum haben Nile wenig später wesentlich konsequenter umgesetzt, aber Karl (Sanders) fand unser Album „Heliopolis“ cool.

Das letzte Album „I Am Your Blindness“ kam 2005. Warum der lange Abstand zu „Excess“? Habt ihr zu Beginn schnell harmoniert im Proberaum, nach der langen Zeit?

Nachdem wir etliche Shows nach dem Release von „I Am Your Blindness“ gespielt hatten, kam es wieder zu Besetzungswechseln. In dieser Zeit erhielt unser Gitarrist und Mastermind Roger die Gelegenheit, in London zu leben und zu arbeiten, während der Rest der Band sich anderen Projekten widmete (Musik, Familie, …).

Irgendwann 2017 meinte Roger, dass wir die Songs, die jetzt auf dem Album gelandet sind, neu aufnehmen sollten. In dieser Folge spielten wir wieder öfter live, verstärkt auch in England, wobei das Line-Up zu der Zeit stabil aus vier Musikern bestand. Der Posten des Bassisten war schon immer ein heikler bei uns und so halfen uns vier Sessionbassisten aus (zwei in England, zwei in Deutschland). Erst seit letztem Jahr haben wir in Guntram endlich einen festen Bassisten gefunden, der sowohl musikalisch als auch menschlich hervorragend zu uns passt. 

Was dürfen wir Death Metal Anhänger erwarten von “Excess”? Wie hat sich Apophis im Vergleich zu 2005 musikalisch verändert?

Nicht sehr. Die Songs, die auf „Excess“ enthalten sind, stammen im Prinzip aus der Zeit nach 2005. Als es an die Vorproduktionsphase für das Album ging, wurden die Songs bearbeitet und aktualisiert. Natürlich gibt es aber auch Veränderungen. Bernds Gesang ist wesentlich variabler und vielschichtiger als der Gesang seiner Vorgänger. Die Samples, die auf den Alben zu hören sind, setzen wir inzwischen live um.

Als Singles wurden “Temptations” und „Excess“ veröffentlicht. Warum diese beiden Songs und wird es noch weitere Singles/Videos geben?

Das war einfach eine bandinterne Abstimmung. Dass der Titelsong dabei sein würde, war schnell klar. „Temptations“ dagegen wurde etwas diskutiert. Ob noch ein weiterer Song mit einem Video gewürdigt wird, kann ich jetzt gerade nicht sagen. Warten wir es ab…

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APOPHIS – Excess (Official Video)
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APOPHIS – Temptations (Official Visualizer)

Mein Lieblingssong ist definitiv „Metamorphosis“, dicht gefolgt von „Temptations“. Könnt ihr mir näheres über die Songs sagen und welches eure Favoriten sind? Ich weiß, schwieriges Thema mit den Favs.

Ist es wirklich, denn wir sind fünf Leute, fünf Köpfe, fünf musikalische Hintergründe. Ich liebe vor allem auch „Forgive Yourself“ und „Every Single Stab“. „Excess“ und „Temptations“ kommen live prima an, genau wie der Stampfer „End of the Path“. Wegen einem Riff in „End…“ werden wir gerne mal mit Amon Amarth verglichen. In dem Song geht es um einen Menschen, der sich von nichts mehr begeistern lassen kann. Er ist kalt und gleichgültig geworden. In eine ähnliche Richtung geht „Metamorphosis“. Großes Thema ist hier die Veränderung in einem Menschen.

„Excess“ und „Temptations“ handeln von Versuchungen. Vor allem „Excess“ sagt aus, dass man sein Leben auskosten soll. Denke nicht an morgen! Keine Zeit für Reue! Das Leben ist zu kurz dafür. Auf dem Cover der CD sehen wir ja auch den Gott des Exzesses. Probiere die Frucht und du willst mehr! Das kann dann auch bis zu Gier, Grenzenlosigkeit und was auch immer gehen. Sei ehrlich zu dir selbst. Es nützt weder dir noch den Menschen um dich herum, wenn du vorgibst, jemand anderes zu sein. 

„Forgive Yourself“ behandelt die große Frage am Ende des Lebens: War ich ein guter Mensch? Kann ich meinen inneren Frieden finden? Da kann man bestimmt auch eine religiöse Note drin finden, während „Every Single Stab“ der blutigste Song des Albums ist. Bisschen morbide vielleicht…

Woher bekamt ihr eure Inspiration für das kommende Album?

Die menschlichen Abgründe und Unzulänglichkeiten sind Inspiration für alles, textlich gesehen, meine ich. Ich nehme viele Themen aus dem, was ich lese oder im TV sehe. Musikalisch hast du entweder eine Inspiration für ein geiles Riff oder eine coole Melodie oder eben nicht, würde ich ganz naiv behaupten.

Wie kamt ihr denn auf das Cover zu Excess? Habt ihr es mitgestaltet?😊

Albumcover

Ja, da war Fabian mit Misanthropic-Arts in engem Kontakt, damit unsere Ideen hinsichtlich des Titelsongs bestmöglich realisiert werden. Wir wollten nicht, dass so etwas wie mit „Heliopolis“ mit dem rosa Cover nochmal passiert, obwohl der Gedanke dahinter ja richtig war.

Wir wollten da wieder etwas Rätselhaftes, das Freiraum für Interpretationen lässt, aber auch eine Richtung, die den Inhalt des Textes wiedergibt.

Werden wir Fans wieder ähnlich lang auf einen Nachfolger zu „Excess“ warten müssen? 16 Jahre entspricht schon eine ganze Generation von Metallern, die euch noch nicht kennen. 

Ich hoffe nicht, ha ha ha.

Gibt es Pläne für eine Tour? 

Touren ist immer so eine Sache. Wir würden natürlich gerne, aber da ich Lehrer bin, ist es schwierig, eine Tour mitzufahren, die ausschließlich in den Ferien stattfindet. Außerdem befindet sich momentan nicht genügend Fett für eine Pay-to-Play-Geschichte in unserem Bandsäckel. Wir werden aber natürlich Augen und Ohren offen halten. Minitouren sind da aber schon realistischer…

Wie kamst/kamt du/ihr zur Heavy Metal Musik und schließlich zum Death Metal?

Wieder kann ich da nur für mich reden. Mit zwölf, dreizehn Jahren kaufte ich meine ersten Metalalben (damals noch als Kassetten) wie Black Sabbath, Kiss und Ozzy Osbourne. Mit fünfzehn hab ich dann eine Kassette mit Helloween auf der einen und Slayer auf der anderen Seite bekommen. Da war es dann um mich geschehen. Nach einer kurzen und heftigen Thrashmetal-Phase kam, wie gesagt, 1989 und 1990 der Death Metal und wir jungen Vögel waren auf der Suche nach dem extremsten Sound, den es halt gab. Ich war da von Anfang an sehr experimentell.

Wenn man als Musiker über Livemusik, wann und wie sie wieder stattfinden kann, nachdenkt, macht man sich auch Gedanken darüber, wie das mit der Hygiene und der eigenen Sicherheit bestellt ist? Wie habt ihr die Pandemie bisher erlebt? Was denkt ihr wie es weitergeht bzw. weitergehen kann. Auch für Events wie kleine bis große Konzerte/Festivals?

Das ist etwas, das natürlich jeden beschäftigen sollte. Die meisten Hygienekonzepte basieren auf Abstand und einem Megaaufwand, den aber der kleine Veranstalter nicht leisten kann, weil halt im Metalunderground jetzt doch nicht so viel Geld generiert wird. Also bleibt entweder zwangsläufig die Sicherheit auf der Strecke (der Veranstalter riskiert ein saftiges Bußgeld oder mehr) oder der Laden bleibt gleich zu. So wird es wohl auch mit unserer Releaseparty laufen. Wir werden lernen müssen, mit Corona als ständigem Begleiter zu leben.

Die Pandemie war für uns und jede andere Band zum einen ein riesiger Bremsklotz, andererseits hat jede Band Songs komponiert und aufgenommen, glaube ich. Aber Metal heißt nun mal rausgehen und live spielen. Und so stehen wir vor dem nächsten Problem, dass etliche Venues die Pandemie nicht überstanden haben und wir jetzt noch weniger Auftrittsmöglichkeiten haben.

Onlinekonzerte sind eine Notlösung – nichts, was man wirklich will. Ich kann aber auch keine riesige Halle buchen, nur damit ein paar Hundert Fans schön den Abstand einhalten können. Dass nicht nur auf Inzidenzen geachtet wird, fände ich schon mal gut, aber andere schlüssige Konzepte hab ich noch nicht gehört, du? | Leider nein! Ich denke das es da zudem Auflagen gibt, die wir “Normalsterbliche” nicht kennen. Ich habe bisher auch nur zwei Gigs vor 100 Leuten im Open Air Club gesehen.

Wie war/ist die Stimmung untereinander während der Arbeit am Album gewesen? Gibt’s eine lustige Anekdote, die ich weitergeben darf?

Bandphoto | Copyright Peter Beck

Die Stimmung bei uns ist immer prima. Kleine Aussetzer sind natürlich zu akzeptieren. Uns ist das Menschliche sehr wichtig, deswegen sind wir eine Band aus Freunden und keine Zweckgemeinschaft, um Musik zu machen.

Eine Anekdote bei den Schlagzeugaufnahmen wäre die: Ich musste für meine Fußmaschine ein kleines Ersatzteil, eine Schraube, besorgen. Also fragte ich einen befreundeten Schlagzeuger, in welchem Drumladen in London ich die wohl herbekommen könnte. Er nannte mir das Wembley Drum Center. Als Roger und ich endlich hingefunden hatten (wir hatten eine völlig falsche Adresse), ich die Schraube bekommen hatte und wir wieder auf dem Weg zurück zur U-Bahn waren, kamen wir am Wembley-Stadium vorbei, wo sich die Fans der beiden FA-Cup-Finalgegner Chelsea und Manchester heiße Wortgefechte und Schimpftiraden lieferten. Die blauen auf der einen Straßenseite und die roten auf der anderen, getrennt durch ein Aufgebot an Polizisten und Roger und ich laufen zwischen den beiden Streitmobs durch und hoffen, dass das Absperrgitter hält und die Polizei noch so was wie eine Staatsmacht ist.

Welches Album hat dich am Anfang deiner Karriere am meisten beeinflusst?

Nur eins? Ich kann dir zehn nennen, die mich jeweils in einem bestimmten Bereich beeinflusst haben: Reign in Blood hat mich zum Metalfan werden lassen (davor hatte ich ja Metalkassetten, aber hab trotzdem noch die Charts gehört), zur Master of Puppets hab ich Schlagzeug geübt, Left Hand Path von Entombed war das Brachialste, was ich bis zu dem Zeitpunkt gehört habe (soundtechnisch), während Cryptic Slaughter, Candlemass, Holy Terror, Godflesh, Destruction und Richard Wagner mich musikalisch auf den Weg brachten und mir heute noch Ideen für Musik und Texte liefern.

Wo wir bei anderen Alben sind. Welche Platten sind deine Favoriten bisher in 2021 und auf welche freust du dich noch – Außer euer eigenes 😊

Gojira, Architects und Foo Fighters sind fette Alben. Ebenso die neue At the Gates und Lost Sanctuary. Außerdem freue ich mich sehr auf die neue Maiden, Cradle of Filth, Ministry, Carcass, Paradox und Brainstorm.

Mal ein wenig weg von der Musik. Wie schaut’s aus mit Hobbys?

Ich spiele in zwei Bands Schlagzeug, lerne Spanisch, bin mit dem Wohnwagen unterwegs, entwickle mein Geschmacksknospen mit Single Malt Whisky weiter, arbeite im Garten, mache Fahrradtouren – da hab ich doch keine Zeit für Hobbys… 

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich…

Einen Tag lang Gottes Job machen, wenn es die Stelle überhaupt gibt. Dann würden ein paar Dinge aber anders laufen… 

Zum Schluss ein paar Sätze von dir an die Hörerschaft da draußen? 😊

Hört mal rein in unser Album, ich hoffe, es gefällt euch. See you on the road. 

Danke euch für das Interview bzw. die Beantwortung meiner Fragen. Ich wünsche dir vor allem, dass ihr und eure Lieben gesund bleibt und fetten Erfolg für euer Album “Excess”!

Danke dir, Tobi.


Tracks “Excess”:

01. „Excess“ || 06:34 Minuten
02. „The End Of The Path“ || 04:42 Minuten
03. „Every Single Stab“ || 06:32 Minuten
04. „Metamorphosis“ || 05:09 Minuten
05. „Forgive Yourself“ || 06:21 Minuten
06. „Dust In The Sand“ || 04:20 Minuten
07. „The Show Is Over“ || 05:21 Minuten
08. „Temptations“ || 06:40 Minuten


Photo: Peter Beck

Line-Up

Bernd Kombrink | Vocals
Roger Kirchner | Guitars
Fabian Guschlbauer | Guitars
Guntram Berger | Bass
Erik Stegmaier | Drums

Album Line-Up

Bernd Kombrink | Vocals
Roger Kirchner | Guitars
Fabian Guschlbauer | Guitars
Marcus Köchl | Bass
Erik Stegmaier | Drums

Diskographie

1993 • Gateway To The Underworld
1996 • Down In The Valley
1998 • Heliopolis
2005 • I Am Your Blindness
2021 • Excess