Daemonicus – “Eschaton”

Albumcover

Band: Daemonicus
Album: Eschaton
Genre: Old School Death Metal
Label: Black Lion Records
Release: 20.08.2021

Die schwedische Old School Death Metal Band „Daemonicus“ kehrt nach 9 Jahren ohne neues Material für ihre Fans zurück. Am 20. August 2021 werden die Skandinavier mit ihrem dritten Studioalbum „Eschaton“ die Herzen ihrer Fans und deren todesbleihaltiges Blut wieder schneller durch den Körper jagen. Die Band gründete sich Im Jahr 2006 und veröffentlichte seither einige Demo EPs und 2 Longplayer, außerdem teilten sie die Bühnen schon mit u.a. Christ Agony und Groteskh.

In der Vergangenheit was musste die Truppe diverse Abgänge verkraften was die Gründungsmitglieder PO Wester und Jörgen Persson aber nicht daran hinderte weiterhin kontinuierlich neues songmaterial zu schreiben. Mit einem neuen und starken Line-up kehren Daemonicus nun also zurück. Sie verstärkten sich mit Bassist Martin Pudas und David Ekevärn an den  Drums.

Bandphoto Daemonicus

Eschaton ist ein Konzeptalbum mit neun Liedern, die aus modernem und Old School Death Metal Sound bestehen, sich aber immer noch wie Daemonicus anhören, sagt die Band. Hier noch eine Aussage zum Album, als die Single „To Poison Everything“ veröffentlicht wurde.

„To Poison Everything“ ist der Opener unseres Konzeptalbums „Eschaton“. Eine Geschichte, die den Hörer durch all die schrecklichen Ereignisse führt, die der Mensch im Laufe der Jahre im Namen der Religion verursacht hat. Angefangen mit der Beschwörung einer höheren Macht, die die Menschheit nährt, müssen sie an etwas glauben, das größer ist als sie selbst. Religion manifestiert sich in Form von „The Demon“ und die Geschichte lässt den Hörer die Ereignisse durch ihre Augen miterleben.“

Über das Coverartwork erkundigte ich mich im Interwiev mit P-O Wester und er sagte auf meine Frage: “The Coverartwork is really awesome. Who got the Idea for it and how did you react as you saw it finished the first time?”, folgendes:

It was Jörgen who found it on some site where artists had pieces for sale and sent it to me really excited. At first I have to admit i was kinda reluctant to it but he convinced me so we bought it and when I started to work with the layots and added our logo it all just came together for me. I don’t even remember what issue i had but whatever it was it’s long gone by now. I think it is the perfect fit for this album.

Wollt ihr das komplette Interview mit P-O Wester lesen könnt ihr es unter diesem -> INTERVIEWLINK <- finden!

Eschaton wurde  gemixt und gemastered von Ronnie Björnström in den Enhanced Audio Productions und wird als Vinyl, CD and Digital Download released via Black Lion Records – dem Swedish powerhouse underground Label

Daemonicus

“To Poison Everything ” eröffnet das Album und ich möchte euch gleich das Lyric-Video ans Herz legen. Das ist schon richtig fett gestaltet. Dazu noch die druckvolle Eröffnung der Schweden. Balsam auf die Fans, die neun lange Jahre warteten. Gefühlt thrashig wird es bei “Reform Or Die “und “The Double Edge Sword” da beides richtig ins Tempo geht und die Gitarrensounds das Bierglas auf dem Tisch zum Bersten bringen könnte – gut, dass da ein Steinkrug steht. Mit Geschrei beginnt Heretic Trails und walzt durchs heimische Wohnzimmer. Die Vocals so brutal dunkel und rauchig – beeindruckend was PO Wester da aus den Lungen zu pressen vermag. Man vernimmt lateinische Sprache wie sie Priester sprechen und im nächsten Augenblick rattert

“The Grand Inquisitor “durch den Gehörgang und hinterlässt tiefe Kerben. Im Tempo einen Gang runter geht’s in “Sacred And Secular ” aber nicht minder wütend und brachial geht es weiter ab nach vorne. “You Know My Name” erinnert brutal an Cannibal Corpse und knallt derart heftig das der kleine „Cooldown“ während des Liedes durchaus der rettende Anker im Pit sein kann. “Fate Sealed Faith ” ist der längste Song auf „Eschadon“ und geht vorm Albumfinale nochmal richtig in die vollen. Termination lässt den Hörer runterfahren mit seiner ruhigen Melodie. Jedoch ist es kein instrumentaler Track. Ihr werdet es hören 😊.

Das Metal and Me Fazit

Wie eingangs erwähnt liegt der letzte Longplayer der Schweden satte 9 Jahre zurück. In diesen Jahren haben Daemonicus Veränderungen in ihrer Band vorgenommen, die auch Einflüsse auf die Musik haben. Meiner Meinung nach ist “Eschadon“ ein gepflegter Death Metal Zug der sich mit unterschiedlich bestückten Wagons brachial den Weg in unseren Gehörgang bahnt. Diese Waggons bestehen aus dem bereits bekannten Old School Death Metal, moderne Einschlägen des Death Metal und eine Prise Thrash Metal ist auch dabei. Man erlebt keine Revolution des Genres; warum denn auch, trotzdem ist dieses Album für jeden Fan und Hörer von „Todesmetall“ eine schöne riffige Achterbahnfahrt mit anständiger Beanspruchung der Nackenmuskulatur.

8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

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Tracks „Eschaton”:

01. „To Poison Everything“ || 04:26 Minuten
02. „Reform Or Die“ || 03:13 Minuten
03. „The Double Edge Sword“ || 03:40 Minuten
04. „Heretic Trails“ || 04:44 Minuten
05. „The Grand Inquisitor“ || 04:03 Minuten
06. „Sacred And Secular“ || 04:00 Minuten
07. „You Know My Name“ || 04:51 Minuten
08. „Fate Sealed Faith“ || 05:12 Minuten
09 „Termination“ || 01:56 Minuten

Albumcover

Daemonicus

Line-Up

P-O Wester | Vocals & Guitar
Jörgen Persson | Guitar
Martin Pudas | Bass
David Ekevärn | Drums

Diskografie

Alben
2009: Host of Rotting Flesh (ViciSolum Productions)
2012: Deathwork (Abyss Records)

EPs
2010: 11th Hour

Demos
2006: Demo from Hell
2006: Demon Inside
2007: Swarm of Death


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Photoquelle: http://www.all-noir.com/