Killing – “Face The Madness”

Albumcover

Band: Killing
Album: Face The Madness
Genre: Thrash Metal
Label: Mighty Music
Release: 13.08.2021

Dänemark hat in Sachen Thrash schon einiges zu bieten. Schon Artillery haben mit „X“ eine fette Scheibe rausgehauen. Die Jungs von „Killing“ kommen aus Ostjütland in Dänemark und gründeten sich 2013. Das ausgegebene Ziel war und ist guten alten Thrash zu machen wie ihn auch schon Slayer und Metallica produzierten – wohlgemerkt meinen Killing die Art von Thrash, die sie in ihrer Kindheit liebten! Auf diesem Stil baut “Face The Madness”, das Debütalbum der Midtjylland Fab-Four, auf. 

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Komplette Neulinge sind „Killing“ aber nicht. Nach Jahren der Konzerte und des Songwritings veröffentlichten sie 2018 die von der Kritik gefeierte EP “Toxic Asylum”. Nach der VÖ dieser tourten sie durch Nordeuropa. Im folgenden Jahr erschien die Single “Raise Your Anger”, der eine lange Reihe von Festivalauftritten folgte. Leider konnte ich die Skandinavier noch nocht live sehen doch sollen sich die vielen Shows durch eine intensive und einnehmende Atmosphäre auszeichnen. Aufgrund von Covid musste die Winter-/Frühjahrstour 2020 abgesagt werden. Dies bedeutete, dass die Band ihre Kraft darauf konzentrieren konnte, ihr Debütalbum „Face The Madness“ mit Jacob Bredahl im Dead Rat Studio aufzunehmen. „Face The Madness“ wird am 13. August 2021 von Mighty Music in digitaler, LP- und CD-Format veröffentlicht und heute schreibe ich darüber.

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„Kill Everyone“ eröffnet das Album und gibt sofort die Marschrichtung vor, in die sich „Face The Madness“ bewegen wird. Es gibt auch ein Video zum Song, das anmutet wie ein „B – Slasher – Movie“.  Brutal hart und schnell geht es mit „Before Violence Strikes“ weiter und das nicht nur musikalisch, auch die Lyrics sind „straight in your Face“. Ein bisschen Kreator schwinkt in „Don’t Get Mad, Get Evil“ mit. Die wütende Attitüde des Songs schneidet sich quasi aus den Boxen und verbreitet sich wie ein böser Teppich im Raum – genial! Rasend und Stahlnägel kauend fräst sich „See You In Hell“ in den Gehörgang und „Legion Of Hate“ schiebt sich gleich hinterher.


„Straight Out Of Kattegat“
kommt als nächstes. Fans der Serie Vikings werden schon von Kattegat gehört haben. Bedrohlich beginnt der Track und geht anschließend gewaltig steil und überzeugt mit seinem fetten Drumfeuerwerk, wie auch die vorhergehenden Tracks. Böse bis sehr böse klingt „One Last Victim“ besonders wenn es Zeit wird, dass Beast zu beschwören. Der Song kommt auch ein bisschen melodischer rüber als andere Lieder. Über „1942“ erreichen wir auch schon das Ende und meinen absoluten Lieblingstrack: „Killed In Action“. Der Song hat was aus dem Bereich Death und Thrash Metal und ist zugleich sehr melodic!

Das Metal and Me Fazit


Ich durfte in diesem Jahr schon einige Thrash – Alben besprechen und es gibt definitiv kein Album, das ich vom Plattenteller stoßen würde. Dazu gehört auch das brutal geile Debütalbum von „Killing“. Das Teil ist bretthart, wütend und erinnert Metallica aus den 80ern. Die Band muss einfach Stahlnägel zum Frühstück gehabt haben als sie „Face The Madness“ in Angriff  nahmen. Vom genialen Riffing über die harten Drums bis hin zu den überzeugend und leidenschaftlich wütenden Vocals – es passt einfach.

9 von 10 Pommesgabeln
9 von 10 Pommesgabeln

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Tracks “Face The Madness”:

01. „Kill Everyone“ || 02:04 Minuten
02. „Before Violence Strikes“ || 03:24 Minuten
03. „Don’t Get Mad, Get Evil“ || 04:51 Minuten
04. „See You In Hell“ || 04:47 Minuten
05. „Legion Of Hate“ || 03:35 Minuten
06. „Straight Out Of Kattegat“ || 05:23 Minuten
07. „One Last Victim“ || 04:53 Minuten
08. „1942“ || 04:47 Minuten
09. „Killed In Action“ || 06:54 Minuten

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LINE-UP

Rasmus Soelberg | Vocals & Bass
Snade | Guitar
Rasmus Holm Sørensen | Guitar
Jesper Skousen | Drums

Photocredit: Camilla Lundbye

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