Blacksword – “Alive Again”

Albumcover

Band: Blacksword
Album: Alive Again
Genre: Powermetal
Label: No Remorse Records
Release: 30.07.2021

No Remorse Records präsentiert stolz das zweite Full-Length von Russlands Heavy/Power Kapelle Blacksword! Wer die Jungs nicht kennt, dem sei gesagt, dass sie sich für Fans von „March in Arms“ oder „HammerFall“ orientieren. Auch „Majesty“ kann man in diesem Zusammenhang nennen. Gegründet haben sich die Russen im Jahr 2005 als Thrash/Death Metal-Act durch Ivan Viking. Doch nach einiger Zeit und einigen Besetzungswechseln wandte sich die Band aus Russland dem ursprünglich geplanten Heavy Metal zu und nahm 2010 unter dem Namen „Blacksword“ das Debütalbum “The Sword Accurst” auf.

Bandlogo

Nach der Veröffentlichung von “The Sword Accurst” gab es Veränderungen im Line-Up und die Jungs waren auf der Suche nach Musikern, die zu ihnen passten und die Art des Heavy Metal spielen konnten, für die Blacksword sich berufen fühlten. Während die Jahre vergingen, nahmen sie ein neues Album auf. Zur Besetzung gehörte Artem Omelenchuk, ein exzentrischer Gitarrist, der seit 2012 in der Band spielt, Denis Grebenkin, einem jungen Hoffnungsträger aus Sibirien, Stanislav Volkov und mit Ivan Viking, dem Bandleader und Hauptsongwriter. Was fehlte als der instrumentale Teil fertig war, war der Sänger. Also suchten die Jungs nach einem Sänger und fanden Mike Livas, den sie auf YouTube entdeckten und der mit Coversongs sang, aber auch für Bands wie Silent Winter oder Rhodium gesungen hatte. Außerdem stand er mit dem legendären Power Metal-Gitarristen Timo Tolkki (ex-Stratovarius) auf der Bühne.

Mit dem bereits als Single veröffentlichten „Iron Will“ legen Blacksword in bester Powermetal – Manier los. In die Hölle der Hexe nehmen uns die russischen Metalheads in „Cave of the Witch“ mit. Der Song hat deutlich mehr Druck als der Auftakt-Track und gibt eurem Nacken einiges zu tun. Wir werden ebenso mit schönen fetten Gitarrenklängen verwöhnt – Metalheart, was willst du mehr. Geile hohe Screams, die Mike Livas auch wirklich beherrscht und sich gut anhören, gibt es in „Immortal Hero“ einige, samt genialen Riffs und einem Virtuosen am Bass, den man in „Barbarian Born“ im Intro gut hören kann. „Long Lost Days“ hat ein Intro von über einer Minute und ist eine druckvolle Heavy Ballade und auch „Darkest Heart“ geht in diese Richtung, wobei der Song wesentlich heavier ist. „The Last Viking“ lädt wieder zum Headbangen ein und hat, wie fast alle Songs zuvor, schmetternde instrumentale Momente, die fett aus den Boxen donnern. Kurz vorm Finale des Albums kommt der Titeltrack „Alive Again“ der mit einer Dauer von exakt acht Minuten der längste Song auf dem neuen Werk der Russen ist. Der letzte Song, „The Crown of All“ beginnt mit einer Unwetterfront und ist ausschließlich instrumental aber zum Genießen.

Das Metal and Me Fazit

Nach über elf Jahren erscheint mit „Alive Again“ das zweite Album der ehemaligen „Death/Thrash“ Band „Blacksword“. Ich finde Heavy/Powermetal steht ihnen hervorragend. „Alive Again“ hat alles, was ein Album aus diesem Genre braucht. Geile Riffs, der Bass bollert schön aus den Boxen und das Nackentraining kann man auch mit voller Leidenschaft absolvieren. Zudem passt der neue Mann am Micro wie Arsch auf Eimer. Er kann druckvoll singen, die Stimme bei Balladen anpassen und auch die hochtonigen Schreie hat er drauf.

Für mich ist dieses zweite Album ein eigentliches Debüt nach der langen Abstinenz der Russen, die es nur nicht wagen sollen, die Metalgemeinde nochmal elf Jahre auf ein drittes Werk warten zu lassen!

8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

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Tracks “Alive Again”:

01. Iron Will || 04:56 Minuten
02. Cave of the Witch || 05:04 Minuten
03. Immortal Hero || 05:46 Minuten
04. Barbarian Born || 05:51 Minuten
05. Long Lost Days || 05:58 Minuten
06. Darkest Heart || 04:17 Minuten
07. The Last Viking || 06:27 Minuten
08. Alive Again || 08:00 Minuten
09. The Crown of All || 03:08 Minuten

Bandphoto

LINE-UP

Mike Livas | Vocals
Artem Omelenchuk | Guitars
Denis Grebenkin | Guitars
Ivan Viking | Bass Guitar
Stanislav Volkov | Drums

DISCOGRAPHY

The Sword Accurst (2010)
Alive Again (2021)

Photocredits: Presse