“7er Club Mannheim”

Eingang 7er Club Mannheim

Ich möchte euch heute den “7er Club Mannheim” vorstellen, indem ich bei meinen letzten beiden Konzertbesuchen zu Gast gewesen bin!

🤘

An diesem Wochenende, 16.07.2021 „Hammer King“ und 18.07.2021 „El Pistolero“, sollten die ersten Konzerte für mich und meinen Vater seit dem 03.12.2019 stattfinden. Location war bei beiden Terminen der „7er Club Mannheim“.

Sommerbühne im 7er bei “Hammer King” am 16.07.2021

Es war mein erster Besuch im „7er“ überhaupt, ich frage mich derzeit, warum ich nicht schon früher dort war, aber Schritt für Schritt. Ich habe durch meine Artikel und Recherchen als Blogger die Band „El Pistolero“ entdeckt und mehrere Male über sie geschrieben. Neben einer Review zu „Mexican Standoff“ gibt es auch ein Interview und einen Bericht über ein Meet and Greet mit den Jungs. Die Truppe lud mich und meinen Vater zu ihrer Releaseparty im „Siwwener“ ein. Als ich mir dann das Programm des Mannheimer Rockmusik Clubs in den sozialen Medien angeschaut hatte und „Hammer King“ erblickte, deren aktuelles Album “Hammer King” ich auch besprochen und mit Sänger Titan Fox ein Interview geführt hatte, zögerte ich nicht lange und besorgte mir ein Ticket. Eigentlich ist es für Rollifahrer oft tricky eine Karte zu bekommen, doch dieses Mal ging es total easy.

Ich schrieb über den FB Messenger dem Club, wie es denn mit Rollifahrern gehandhabt wird momentan. Es dauerte nicht lange, bis ich eine Antwort bekam. Ich soll ganz normal ein Ticket kaufen und komme mit der Begleitperson in den Club. Gesagt, getan! Über die Seite des 7er´s gelangte ich zu https://www.reservix.de/ und bestellte ein normales Ticket. Da man „Print at Home“ anwählen konnte, nahm ich diesen Service auch in Anspruch und hatte in wenigen Minuten meine „Karte“. Auch Matthias (Rollstuhlfahrer, war bei Hammer King dabei) schrieb den Club an und sagte Bescheid, dass er kommt. Allerdings ließ er sich das Ticket schicken – auch da gab es eine reibungslose Abwicklung!

Ein paar Details zur Location in Mannheim:

Der 7er Club liegt im Mannheimer Industriegebiet und ist seit Jahren eine gut besuchte Location für Live-Konzerte sämtlichen Genres der Rockmusik. Auch im Deaf Forever Leserpoll landete der 7er auf dem siebten Platz der 25 besten deutschen Konzertlocations!

Im inneren des Clubs befinden sich eine große Tanzfläche und eine Bühne, außerdem gelangt man auch während der Konzerte easy zu den Toiletten für „normale“ Leute. Etwa 350 Personen können in den Räumlichkeiten abrocken, ihre Bands feiern und das Leben genießen. Für den Sound sorgt eine hochwertige PA-Anlage, die für jegliches Geballer absolut die passende Beschallung bietet. Eike, der Mann am Ton, hat das Teil fest im Griff und dem Hörgenuss steht nichts im Weg. Obendrein kann der 7er für private Veranstaltungen gemietet werden, dass überaus freundliche Team hilft gern dabei. Wir konnten uns dank dem Service am Freitag voll und ganz auf Hammer King und sonntags auf El Pistolero und deren Support K’lydoscope konzentrieren, da die Mädels auf zack sind und immer ausreichend Bier da ist (gibt natürlich auch Softdrinks und Co).

K’lydoscope auf der Sommerbühne (Foto: Annika Blochmann | www.anders-art-foto.de)

Als wir ankamen fanden wir zügig einen Parkplatz, dort lud mein Vater den Rollstuhl aus – genügend Platz gab es ja. Ich habe nur keine expliziten Behindertenparkplätze gesehen. Vielleicht war die Aufregung zu groß – ich werde bei nächster Gelegenheit nochmal genauer schauen. Wer gerne mit dem ÖPNV kommen möchte kann das auch, denn die Bushaltestelle „Industriestraße“ befindet sich direkt vor der Tür. Auch der Bahnhof „Mannheim Neckarstadt“ ist per Pedes erreichbar.

Der Zugang zur Ticketkontrolle ist ohne Hindernisse erreichbar! Zum Außenbereich gelangt man mit dem Rolli durch die Halle. Es gibt einen kleinen Hubel zu meistern, bevor man in die Halle fährt, der hindert aber nicht und kann easy „überwunden“ werden! Drinnen trugen wir unseren Mund -und Nasenschutz, draußen wurde auf die AHA Regel hingewiesen und einloggen bzw. registrieren mit der „Luca App“ war auch möglich. In der Halle befand sich an beiden Tagen der Merchstand. Hier sei gesagt, dass Rollifahrer die Abkürzung durch die Halle nehmen können und so leichter in den Außenbereich gelangen. Dort ist der Untergrund mit Kies ausgestreut. Dieser ist für mich und meine schmalen Vorderreifen schwierig zu befahren. Doch a) ist er nicht allzu tief und b) bekommt man Hilfe, auch wenn die Begleitung gerade nicht dabei ist. Entweder steht das Team zur Seite oder anwesende Gäste helfen einem!ilf

Aussenbereich “7er” (Foto: Annika Blochmann | www.anders-art-foto.de)

Im Außenbereich stehen Tische, Stühle und Bänke, alle mit genügend Abstand zueinander ( findet weitere Details unter https://7er-club.de/venue/). Wir standen zunächst falsch und blockierten den Notausgang, worauf uns Urgestein „Fish“ hinwies und uns sogar den Platz in der Mitte, eigentlich sein Platz, freundlich überlassen hat! Danke dir an dieser Stelle!

Am Platz selbst musste man seinen MNS nicht tragen, aber beim Gang zum Getränkestand oder auch beim zur Toilette gehen und Merch kaufen. Dort musste ich auch hin – Bier treibt, auch wenn es alkoholfrei ist. Fish zeigte uns den Weg dorthin. Dieser führt zurück durch die Halle und wieder nach draußen. Kurz vor der Toilette wird der Kies tiefer und ist schwerer zu befahren, sodass ihr dort helfende Hände benötigt. Der Bereich wird aber leichter zugänglich gemacht, so Fish. Die durch Corona bedingte Schließung des Clubs wurde genutzt, um umzubauen. Beispielsweise machte man die Bühne innen größer. So soll auch noch das Behinderten WC leichter zugänglich gemacht werden. Die Toilette selbst ist kein modernes Behinderten WC, hat aber eine Aufstehhilfe und ist auch in der Höhe so, dass man gut aufstehen kann. Je nach Schweregrad der Behinderung sollte die Begleitung dem Rollifahrer aber behilflich sein! Die sanitäre Anlage ist somit okay, kann jedoch hier und da ein bisschen verbessert werden – aber ihr sollt ja auch keinen Wellnessurlaub machen 😉

Urgestein des 7er´s “Fish”
(Foto: Annika Blochmann | www.anders-art-foto.de)

Die Corona Maßnahmen – um es nochmal kurz zu erwähnen – wurden eingehalten, die drei „G“ waren nicht gefordert gewesen, da muss ich sagen, kenne ich die Bestimmungen in BaWü zu schlecht. Jedoch wurde auch von Fish ausführlich erklärt was man darf und was nicht. Er hat auch ausdrücklich gefragt ob es alle nicht nur verstanden, sondern auch kapiert haben! Ein Spender mit Desinfektionsmittel gab es ebenfalls am Eingang! Mehr kann man, glaube ich, an Maßnahmen nicht treffen, abgesehen von der „GGG“ Regel. Man ist zudem auch für sich selbst verantwortlich was die Einhaltung der Hygieneregeln betrifft. Meine Begleiter und ich trugen stets Maske, wenn wir vom Tisch weg gegangen sind.

Ich sprach während und nach den jeweiligen Konzerten mit Fans und Künstlern, verfolgte Beiträge in den sozialen Medien und ausnahmslos alle waren sich einig, dass der „7er“ eine geile Location für unseren geliebten Heavy Metal und seine zahlreichen Varianten darstellt! Der Meinung bin ich auch. Noch dazu werden für Getränke keine übertrieben hohe Preise verlangt, sondern alles ganz bodenständig und im normalen Bereich. Zudem bekommst du als Rollifahrer Hilfe, wenn du sie brauchst und JEDER packt mit an. Im Club finden neben Konzerten u.a. auch Comedy Events statt. Checkt einfach die Events hier https://7er-club.de/events-list/.

Der Club hat übrigens auch Merchandising, wie z.b. Shirts, Hoodies oder Caps. Vielleicht habt ihr Lust die Location zu supporten, denn auch hier hinterließ COVID seine Spuren und durch die verringerte Kapazität von derzeit max. 100 Fans tut es das noch immer. Zum Shop gelangt ihr hier: https://www.rockline-promotion.shop/ !

Aussenbereich “7er” (Foto: Annika Blochmann | www.anders-art-foto.de)

Die Veranstaltungen im Club werden zumeist von „Rockline Promotions“ organisiert die aber Rock-Konzerte in der ganzen Metropolregion Rhein Neckar veranstalten. So kommen zum Beispiel Acts wie „Evergrey“ auf ihrer „Recharging Europe“ Tour mit „Witherfall“ im Gepäck im Mannheimer 7er vorbei. Oder auch Jutta Weinhold mit „Velvet Viper“, die Schweden von „Bloodbound“ und „Grave Digger“ mit Support von „Motorjesus“ spielen in der Kurpfalz.

Ihr seht also, der „7er Club Mannheim“ ist eine heiße Adresse für Musikliebhaber und „Rockline Promotions“ (Website: https://www.rockline-promotion.de/) holt großartige Acts für uns Fans in die Region (Veranstaltungen: https://www.rockline-promotion.de/veranstaltungen/). Mich wird man dort in Zukunft häufiger finden, da ich mich als Rollifahrer in dieser familiären Atmosphäre gut aufgehoben fühle und absolut geile Leute dort sind. Das gilt für Mitarbeiter, wie auch für Fans und Bands. Ich hoffe, wir sehen uns mal im „Siwwener in Monnem“!


Ich hoffe, euch hat mein Artikel über den 7er Club Mannheim gefallen und besonders Rollifahrer wissen nun, dass sie den Club gerne und bedenkenlos besuchen können! Wie die Situation nach Corona sein wird kann ich jetzt noch nicht beschreiben, ich werde diesen Artikel jedoch updaten wenn sich neue Begebenheiten ankündigen! Außerdem könnt ihr den Kontakt zum Club suchen und bekommt von dort garantiert Support, so war das bei mir und meinem Rollifahrerkumpel auch! Bleibt gesund und munter, euer Tobi! Heavy Metal never dies!


Links:
Anders-Art-Fotohttps://www.anders-art-foto.de/
7er Club Mannheimhttps://7er-club.de/
Rockline Promotionhttps://www.rockline-promotion.de/


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