Witchfynde – “Give ’em Hell” (Re-Release)

Albumcover

Band: Witchfynde
Album: Give ’em Hell (Re-Release)
Genre: Heavy Metal (NWOBHM)
Label: High Roller Records
Release: 30.07.2021

Give ’Em Hell war die Debütscheibe der NWOBHM-„Kapelle“ Witchfynde. Das Album wurde im Februar 1980 via „Bellaphon“ in Deutschland veröffentlicht. 2004 erschien eine Wiederveröffentlichung des Albums mit den drei Bonustiteln:

„The Devil’s Gallop“
„Tetelestai“
„Wake Up Screaming“

Die ursprünglichen sieben Titel waren (hier die Vinyl – Tracklist):

Ready to Roll || 04:15 Minuten
The Divine Victim || 05:03 Minuten
Leaving Nadir || 06:12 Minuten
Gettin’ Heavy || 03:52 Minuten
Give ’Em Hell || 04:03 Minuten
Unto the Ages of the Ages || 08:52 Minuten
Pay Now – Love Later || 03:33 Minuten

mit einer Länge von 35 Min. 52 Sek.

Witchfynde bekam 1979 einen Plattenvertrag bei Rondolet Records und releaste die Single Give ’Em Hell / Gettin’ Heavy noch vor dem kompletten Album. Nach der VÖ tourte die Band im Vorprogramm von Def Leppard durch das Vereinigte Königreich.

Zur Gründung der Gruppe sagt Bassist Andro Coulton in der Pressinfo:

„Witchfynde begannen im Grunde genommen bereits im Jahr 1974, mit Montalo an der Gitarre, GraScoresby am Schlagzeug, Richard (Butch Blower) am Bass und Neil Harvey als Sänger. Es handelte sich dabei um eine Schulband plus Montalo. Ich stieß ebenfalls im Jahre 1974 als Roadie und Lichttechniker hinzu. Und als Butch später einen Verkehrsunfall hatte, übernahm ich den Bass. Das war Anfang 1975. Steve Bridges komplettierte die Besetzung im Frühsommer 1975 als neuer  Sänger.“

1979, als die glorreiche NWOBHM über Großbritannien hinwegfegte, waren die Mitglieder von Witchfynde zwischen 23 und 27 Jahre alt.

„Wie andere junge Bands zu dieser Zeit waren wir vom Interesse am Heavy Metal vollkommen überwältigt“, kommentiert Coulton heute. Für das Debütalbum, das 1979 über das lokale Rondelet-Label erschien und heute als unsterblicher Klassiker der Bewegung gilt, hatten WITCHFYNDE bereits einen veritablen Pool an Songmaterial: „Es waren elf Stücke, aus denen wir letztendlich auswählen konnten, wenn man ‘Why Dontcha’ und ‘ Twilight Lady’ mitzählt, die am Ende nicht auf der Platte landeten aber zur damaligen Zeit ein fester Bestandteil unseres Live-Set waren. Diese beiden Nummern wurden später auf der »Live Sacrifice«- Platte verewigt, die 1979 in Ipswich mitgeschnitten worden ist. Woanders sind diese beiden Songs derzeit nicht zu finden.“

Auch ein gewisser Lars Ulrich (Metallica – für alle die es nicht wissen) kam an Witchfynde nicht vorbei. Er kreierte 1990 den Sampler NWOBHM ’79 Revisited, auf dem der Titel „Leaving Nadir“ vertreten ist. Das Album wurde Audio restored und gemastered von Patrick W. Engel im „Temple of Disharmony im September 2020. Für die optimale Qualität sorgte das cutting von SST Germany auf Neumann Maschinen und so ist es die ultimative Neuauflage einen NWOBHM Klassikers!

High Roller Records bringt folgende Formate in den Verkauf:

HRR 799LP, ltd 750, 350 x black, 300 x silver + 100 x transparent ultra clear w/ silver & red splatter vinyl (HRR mailorder exclusive), 425gsm cardboard cover with silver ink, A5 envelope with 5 x A5 promo photos, 4 page insert, poster HRR 799CD, slipcase, poster

Schon beim ersten Track „Ready to Roll“ glänzen Fans die Augen und leuchten die Ohren! NWOBH in seiner schönsten Art, was sich durchs ganze Album zieht und zu begeistern weiß. Ob es nun die ursprünglichen sieben Stücke sind wie „Leaving Nadir“, an dem selbst Ullrich nicht  vorbeikam, dass abwechslungsreiche und auffälligste Stück der Platte „Unto the Ages of the Ages“ oder das Albumfinale mit „Pay Now – Love Later“, Give ’em Hell sollte in jeder Sammlung eines NWOBHM Fans stehen. Wer noch dazu die Bonustracks „The Devil’s Gallop“, „Tetelestai“ und „Wake Up Screaming“ verpasst hat, hat somit drei weitere Gründe, die für das Album sprechen.

Das Metal and Me Fazit

2004 gab es die letzte Neuauflage des Albums. Das ist nun 17 Jahre her. Ich finde es geil das High Roller Records immer wieder Klassiker unseres geliebten Genres aufleben lassen und auch jüngeren Fans die Gelegenheit einräumt, diese kennenzulernen und auch physisch in ihrer Sammlung haben. Ich kannte das Album noch nicht (1980 war ich zarte zwei Jahre alt) und mir macht es Spaß, mich hinzusetzen und Geschichte zu hören! Mit Sicherheit wird es noch viel mehr Fans geben, denen das Freude bereitet und denen darf ich sagen, dass sie hier beherzt zugreifen dürfen!

Heavy Metal Kult Klassiker – zeitlos genial!

Schau doch gerne auch auf meiner Facebookseite vorbei, um dich mit anderen Metalheads und mir auszutauschen.

Tracks “Give ’em Hell (Re-Release)”:

01. „Ready to Roll“ || 04:12 Minuten
02. „The Divine Victim“ || 05:01 Minuten
03. „Leaving Nadir“ || 06:11 Minuten
04. „Gettin’ Heavy“ || 03:47 Minuten
05. „Give ’em Hell“ || 04:02 Minuten
06. „Unto the Ages of the Ages“ || 08:52 Minuten
07. „Pay Now – Love Later“ || 03:31 Minuten
08. „The Devil’s Gallop“ || 00:34 Minuten
09. „Tetelestai“ || 08:44 Minuten
10. „Wake Up Screaming“ || 04:21 Minuten

Albumcover

LINE-UP

Steve Bridges | Vocals
Montalo | Guitars
Andro Coulton | Bass
Gra Scoresby | Drums