Rubicon – “Demonstar”

Albumcover

Band: Rubicon
Album: Demonstar
Genre: Dark Heavy Metal / Power Metal
Label: Rock City Music Label
Release: 16.07.2021

„Rubicon“, eine russische Dark Heavy Metal Formation, wurde im Jahr 2008 gegründet und veröffentlichte seither eine Demo, zwei Singles („Crom Prayer“ 2017, „Demonstar“ 2020) und zwei  Langspieler mit „Welcome To Wasteland“ 2018 und dem aktuellen Album „Demonstar“, dass sie im Januar 2021, jedoch ausschließlich digital, releasten. Nun kommt am 16.7.2021 ihr aktuelles Album „Demonstar“ auch physisch in die Läden.

In meiner Presseinformation steht über die Band geschrieben, das Rubicon jedem Fan von modernem unkonventionellem Heavy Power Metal empfohlen wird. Ich werde mir dieses interessante Release der russischen Metal Kapelle näher anhören und euch darüber berichten. Doch, bevor ich mir das Album anhöre habe ich noch ein paar Fakten für euch:

Als Gäste wirken auf Demonstar mit:

Dmitry “KIV” Korolev | Rythm Guitars, Solo in “Line Of Dreams”
Richard Fisher – Main Guitar solo on 1.
Vladislava Sahanevich | Additional Vocals in “Snake King”
Xenia Vaulina | Epigraph Voice in “If It Bleeds”
Humanoid Lambothrondth | Drums

Das Konzept der Band stammt von ihrem Mastermind Ivan “Ian” Bulankov. Aufgenommen und gemischt wurde Demonstar im “KIV Records” Studio und produziert wurde es von Dmitry “KIV” Korolev und Dmitry “Belf” Safronov bei KIV Records. Für das wirklich sehenswerte Artwork ist Oleg Sherbakov von Voodoo Darkart verpflichtet worden und die Fotocredits gehen an Andrey Juna Suchova und Romain Barielle.

Cover Single “Demonstar”

Hui, play gedrückt und „Demonstar“, der Titeltrack, legt mit flottem Geballer los. Wie ich eingangs schon schrieb, gab es den Titel bereits im letzten Jahr als Singleauskopplung zu hören, inkl. einem Lyric-Video. „Neon Gladiators“ ist das nächste Lied und geht ebenso Steil wie der erste Song. Mit dem nächsten „Schnapszahl—Song“ darf standesgemäß das Haupt geschüttelt werden. „Down The Darkness“ sowie der vorangegangene Song laufen beide 05:55 Minuten, dass schreit nach zwei kühlen Kurzen hintereinander. Mit schweren Gitarrensounds und harten Drumschlägen startet  „Speed Of Night“. Nach diesem kurzen Intro geht der Song ins Tempo was zeitweise wie Melo Thrash klingt, nimmt es aber wieder raus, als die Vocals einsetzen.

„Snake King“ hat was Düsteres an sich und der Refrain hört sich ein bisschen hypnotisch, aber cool, an. Auch die Vocals von Vladislava Sahanevich, die ich zum ersten Mal höre, finde ich gut. Da hätte ich gerne mehr von gehabt. Der Auftakt von „If It Bleeds“ ist ja nurmal fett und die Riffs kommen Druckvoll aus den Boxen. Was den Song ein bisschen, leider muss man das so sagen, nervig macht sind die hohen Vocals. Mit fast siebeneinhalb Minuten ist „The Darkness Machine“ der längste Song auf „Demonstar“.

Auch hier ist musikalisch alles sauber und geil, nur die hohen Töne sind eine Sache mit denen ich hadere, speziell auf der zweiten Hälfte des Albums. Der finale Dreierpack wird eröffnet vom „Robot God“ – dem kürzesten Track – und hier hören wir zum Teil diese dunklere, kratzige Stimme, die mir um Längen besser gefällt und auch besser zur Band passt | meiner Meinung nach! „I, Immortal“ und „Line Of Dreams“ bilden den Abschluss des zweiten Studioalbums der russischen Heavy Power Metaller und das Solo von Dmitry „KIV“ Korolev bei „Line Of Dreams“ ist absolut fett!

Das Metal and Me Fazit

Rubicon, dass bei „Rock City Music Label“ ihr bereits veröffentlichtes Album als physisches Release raushauen, machen ihre Mukke eigentlich richtig gut. Pralle Riffs, schönes Bassgeballer und jede Menge Gelegenheiten den Nacken zu trainieren. Dazu coole und abwechslungsreiche Texte, wenn da nur nicht die regelmäßigen Ausflüge in höhere stimmliche Sphären wären, die Sänger Ivan regelmäßig tätig. Die übrige Zeit finde ich seine Performance gut, bestes Beispiel ist der finale Track „Line Of Dreams“.

„Demonstar“ ist musikalisch top, gesanglich muss ich Abzüge geben, doch haben „Rubicon“ Potenzial und werden sich definitiv weiterentwickeln. Ich behalte sie in Ohr und Auge und wer Bock auf Metal aus Russland hat und in diesem Genre heimisch ist, kann sich das Album auf alle Fälle zulegen. Alle anderen können es über die Streamingdienste abchecken und auf alle Fälle die Band in den sozialen Medien supporten!

7 / 10 Pommesgabeln
7 / 10 Pommesgabeln

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Tracks “Demonstar”:

01. Demonstar || 04:06 Minuten
02. Neon Gladiators || 04:31 Minuten
03. Last Floor Of Hell || 05:55 Minuten
04. Down The Darkness || 05:55 Minuten
05. Speed Of Night || 04:43 Minuten
06. Snake King || 06:22 Minuten
07. If It Bleeds || 05:24 Minuten
08. The Darkness Machine || 07:25 Minuten
09. Robot God || 03:40 Minuten
10. I, Immortal || 07:13 Minuten
 11. Line Of Dreams || 04:33 Minuten

Bandphoto

Line Up:

Ivan “Ian” Bulankov – Vocals
Dmitry “Belf” Safronov – Bass, arrangements
Katerina Pobedinskaya – Keys
Bob Saliba – Lead & Acoustic Guitars

Photocredit: Andrey Juna Suchova und Romain Barielle