Flotsam and Jetsam – “Blood in the Water”

Albumcover

Band: Flotsam and Jetsam
Album: Blood in the Water
Genre: Speed / Thrash Metal
Label: AFM Records
Release: 04.06.2021

Bandlogo

Aus Arizona kommen die Speed/Thrash Legenden von „Flotsam and Jetsam“ und wollen mit „Blood in the Water“ erneut die Weltherrschaft an sich reißen. Das 14. Studioalbum (!!!) über das Gitarrist Michael Gilbert sagt:

“We weren’t really sure what we had in the tank, as we put so much ork, sweat, and blood into the Chaos album. As it turns out, we had plenty left to say. With everything that’s happened in the world, the friends we lost this last year, and not being able to perform or tour… you hear all of that in our music. It’s angry, it’s aggressive, and our emotions pour out all over this album.”

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Wenn man bedenkt, dass “Flotsam and Jetsam” vor 35 Jahren in Phoenix gegründet wurden und sich in dieser Zeit manch andere Bands schon dreimal aufgelöst und viermal wiedervereint haben, dabei nicht annährend die geile Mukke kreieren konnten, wie es die Jungs um Eric A. K. machen, ist das schon aller Ehren wert. Gemischt und gemastered wurde das Album von Jacob Hansen (U.D.O., Volbeat, Amaranthe, Powerwolf). Hören wir also, ob „Flotzilla“ auch 2021 weiß, wo der Frosch die Locken hat. Möchtet ihr gerne zuvor mein Interview mit Drummer Ken Mary lesen, ist hier der -> INTERVIEWLINK <-

Mit „Blood In The Water“ geht’s auch direkt in  die Vollen. Die Befürchtung, dass jemand auf die Idee kommen könnte „Flotsam and Jetsam“ wären alt, ballern die Jungs schon zu Beginn des Albums ins Reich der Mythen und Fabeln. Außerdem, dass Lyric-Video ist sehr geil anzusehen! Mit einer weitere Singleauskopplung geht’s in „Burn The Sky“ hammermäßig zur Sache. Wer also bei dieser Nummer noch kein Blut geleckt hatte, der muss spätestens bei „Brace For Impact“ und seinem Riffgewitter die Flügel strecken und den „Pre Order“ Button drücken. Ne Pause gibt’s nicht denn „A Place To Die“ ballert auch schon los mit schneidenden Gitarrenklängen und fordernden Drums.

„The Walls“ geht ruckzuck in Fleisch und Blut über und ich singe den Refrain lauthals mit. Wir sind erst bei dem fünften Lied und „BitW“ macht absolut Bock. Das nächste Brett ist die fette Ballade „Cry For The Dead“ die vzu 666% in meiner Playlist landet, dort wo nur die Knaller hinkommen, die einen Platz in Walhalla verdient haben. „The Wicked Hour“ strotzt vor musikalischer Kraft, die sich in „Too Many Lives“ und „Grey Dragon“ fortsetzt.

Das finale Songtrio bestehend aus „Reaggression“, „Undone“ und „Seven Seconds ‚Til The End Of The World“ machen ebenso Spaß wie die Songs zuvor und sorgen für fröhliches headbangen und Luftgitarre schwingen, wobei mir „Seven Seconds“ aus dem „Dreier“ am besten gefällt!

Das Metal and Me Fazit

Eigentlich genügen vier Worte, um dieses Gewaltwerk aus Speed und Thrash zu beschreiben: „Was für ein Brett“! Da schwappen brachial geile Riffs, druckvolle Bässe und eine schmetternde Singstimme aus Richtung USA über den Rest der Welt, wie sie nicht oft erlebt. „Blood in the Water“ ist ein weiterer Höhepunkt der Releases aus dem Hause AFM, dass in die Regale eines jeden Metalheads gehört. Wer auf melodischen Speed / Thrash steht ist hier goldrichtig. Ich zieh mir die Platte jetzt nochmal zwischen die Ohren!

9 von 10 Pommesgabeln
9 von 10 Pommesgabeln

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Tracks “Blood in the Water”:

01. Blood In The Water || 04:17 Minuten
02. Burn The Sky || 04:26 Minuten
03. Brace For Impact || 04:33 Minuten
04. A Place To Die || 04:22 Minuten
05. The Walls || 04:41 Minuten
06. Cry For The Dead || 04:36 Minuten
07. The Wicked Hour || 04:56 Minuten
08. Too Many Lives || 04:49 Minuten
09. Grey Dragon || 04:27 Minuten
10. Reaggression || 04:11 Minuten
11. Undone || 03:19 Minuten
12. Seven Seconds ‚Til The End Of The World || 04:53 Minuten

Eric AK | Vocals
Michael Gilbert | Guitar
William Bodily | Bass
Ken Mary | Drums
Steve Conley | Guitar

Photocredit: Presseinfo