Hellryder – “The Devil Is A Gambler”

Albumcover

Band: Hellryder
Album: The Devil Is A Gambler
Genre: Dirty Kickass Metal
Label: Rock of Angel Records
Release: 28.05.2021

Seit 2017 überlegen Chris Boltendahl und Axel „Ironfinger“ Ritt von der deutschen Riege der Metal-Totengräber „Grave Digger“ etwas auf die Beine zustellen was nach „Dirty Kickass Metal“ klingt. Die Zeit, in der Corona seinen dunklen Schatten über die Welt ausbreitet, nutzen die beiden, um an der Formation „Hellryder“ zu werkeln. Die ersten Songs wurden im September 2020 aufgenommen und im November desselben Jahres kamen mit Drummer Timmi Breideband (Gregorian, ex Bonfire, ex Freedom Call) und dem Basser Steven Wussow (Orden Ogan, ex Domain, ex Xandria) zwei absolute Größen ihres Fachs und komplettierten das Ensemble. Die „German Metal Supergroup“ entschlüpfte den Pforten der Hölle.


Nackte Fakten zum Album:

– Alle Songs geschrieben und produziert von Chris Boltendahl & Axel Ritt ausser dem Bonustrack der von Jackson, Kolbe, Ritt und Sassenberg geschrieben wurde.
– Aufgenommen, gemischt und gemastert von Axel Ritt im Meadow Studio/Babenhausen von Sept. 2020 – Feb. 2021
– Alle Vocals aufgenommen in den Graveyard Studios / Köln, alle Texte geschrieben von Chris Boltendahl
– Cover-Artworks von Gyula Havancsak, Booklet von Chris Boltendahl, grafische Layouts von Hubertus Hesse für Allyourbandsneed
– Fotos von Jens Howorka / Blendfabrik und überarbeitet von Gyula Havanscak


Bevor ich mich jetzt dem Album widme, sei euch gesagt, dass es ein cooles „MakingOf“ Video auf Youtube gibt, welches hinter die Kulissen der Videos zu „Hellryder“ und „Night Rider“ blickt. Schaut mal rein!

Bandphoto

„Hellryder“ bevor Chris mit seiner brutal dreckigen Metalröhre euch die Vocals ins Gesicht schmettert, ballert Timmi auf den Drums los. Axel bearbeitet seine Gitarre als wurde er die Ausgeburten der Hölle damit zurücktreiben und Steven gibt am Bass volle Pulle. Wer jetzt schon schwitzt, dem sei gesagt, dass dies Track #1 war und noch elf weitere folgen werden. Ich bin jetzt schon angefixt von der Energie, die Hellryder rüberbringen. Mit gleich hohem Tempo geht’s in „Sacrifice In Paradise“ weiter und das als Single ausgekoppelte „Night Rider“ macht das den, in meinen Ohren, guten Auftakt der Scheibe komplett.

Der Titeltrack „The Devil Is A Gambler“ hat ein längeres Intro als die vorhergehenden Songs und kommt nicht mit der Geschwindigkeit aus den Boxen geschossen, dafür mit lässigem Groove. „Jekyll & Hyde“ könnte ich mir auch gut als Motörhead Nummer vorstellen. „Faceless Jesus“ ist der erste Song, der bei mir nicht so recht zünden mag, dafür fetzt „Chainsaw Lilly“ wieder ins Gehör und erinnert an durchzechte Nächte mit hochprozentiger Flüssigkeit und dreckigem Metal zu noch dreckigeren Witzen in verrauchten Kneipen.

Über einen meiner Favoriten mit „I Die For You“,sowie Bad Attitude“ und dem „Passion Maker“ – der um Luzifer persönlich geht – nähern wir uns dem Finale. Ob Hellryder bei „Harder Louder Faster“ ans W:O:A dachten? Klar, der Wacken Slogan hat ´ne andere Reihenfolge, trotzdem ballert der Song gut. Den Abschluss macht mit „I Don’t Wanna Die (Bonustrack)“.

Das Metal and Me Fazit:

Mit “The Devil Is A Gambler” haben wir kein gewöhnliches Debütalbum von „Rock of Angels Records“ auf den Tisch bekommen, dass kann man anhand des LineUps der Band bestimmt so sagen. Ich selbst war gespannt, was die erfahrenen Metaller abliefern und wurde nicht enttäuscht. Die Songs machen mir Spaß und unterhalten mich. Ich kann dazu headbangen, in der Kneipe abfeiern oder die Tracks relaxed auf der Gartenliege hören. Es gibt genug Geballer, coole Riffs und lustige Textpassagen.

Wo Licht ist, gibt’s aber auch Schatten. Die Songs sind stellenweise zu dunkel und es dürfte dann und wann mehr Höhen statt Tiefen geben. Trotzdem gefällt mir das Album gut und ich hätte gern mehr von diesem dreckigen Metal aus dem Hause „Hellryder“! Wer sich nun nicht sicher ist, kann sich die Singleauskopplungen reinziehen. Ich dreh jetzt noch ´ne Runde mit dem Teufel.

7 / 10 Pommesgabeln
7 / 10 Pommesgabeln

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Tracks “The Devil Is A Gambler”:

Bandphoto

01. Hellryder|| 03:19 Minuten
02. Sacrifice In Paradise || 03:00 Minuten
03. Night Rider|| 03:14 Minuten
04. The Devil Is A Gambler|| 04:37 Minuten
05. Jekyll & Hyde || 02:29 Minuten
06. Faceless Jesus|| 03:17 Minuten
07. Chainsaw Lilly || 02:49 Minuten
08. I Die For You || 03:03 Minuten
09. Bad Attitude || 02:38 Minuten
10. Passion Maker || 03:42 Minuten
11. Harder Faster Louder || 02:55 Minuten
12. I Don’t Wanna Die (Bonustrack) || 04:06 Minuten

Chris Boltendahl | Gesang
Axel Ritt | Gitarre
Steven Wussow | Bassgitarre
Timmi Breideband | Schlagzeug

Photocredits: Jens Howorka / Blendfabrik und überarbeitet von Gyula Havanscak