Lindemann – “Live in Moscow”

Albumcover

Band: Lindemann
Album: Live in Moscow
Genre: Industrial Rock
Label: Universal Music  
Release: 21.05.2021

Der letzte Auftritt der Formation „Lindemann“, bestehend aus Sänger Till Lindemann und des schwedische Multiinstrumentalist Peter Tägtgren, vor dem globalen Lockdown. Ein Zeichen? Wer weiß! Dieser Konzertabend am 15.03.2020 wurde jedenfalls mitgeschnitten und am 21.05.2021 dem Rest der Welt präsentiert in „Lindemann – Live in Moscow“. Das Album und der Konzertfilm erscheint in fünf verschiedenen Versionen mit Darstellungen des sozialistischen Realismus. “Live in Moscow” erscheint als Doppel-LP, DVD, Blu-Ray oder Special Edition CD+Blu-ray. Die Super Deluxe Version mit tragbaren Masken der Interpreten ist bereits ausverkauft. Auch bei diesem Konzert erkennt man die Auswirkungen der Pandemie, die zu dieser Zeit in ihren Anfängen ist.

Neben Lindemann und Tägtgren sind noch Jonathan Olsson (Bass), Sebastian Svalland (Gitarre) und Sebastian Tägtgren (Schlagzeug) auf der Bühne. Um nicht zu sehr den Inhalt des Films bzw. die Abläufe zu spoilern, verrate ich an dieser Stelle nichts. Regie führte Serghey Grey, die Bilder kamen von Denis Panov und seinem Team. Die Lichtregie führte Bertil Mark und die Videos spielte Zoran Bihac ein – ein Gesamtkunstwerk, dass den Abend zu einem Höhepunkt der Tour und Endpunkt der Zusammenarbeit von Tägtgren und Lindemann machte, da sie im November 2020 getrennte Wege gingen.

„Skills in Pills“ eröffnet die Liveshow mit kräftigem Geballer und die Fans hört man freudig jubeln als Lindemann ein fettes „Moskva“ ins Mikrofon ruft. „Ladyboy“ wummert weiter in den Moskauer Abend und wer de englischen mächtig ist weiß ja was der gute Till zum Besten gibt. 😊 Englisch geht es weiter mit „Fat“ und den Vorlieben des Rammstein Frontmannes. „Frau & Mann“ ist dann der erste einer Folge von Songs in deutscher Sprache und man vernimmt zum ersten Mal das russische Publikum. Fast dachte ich, ich höre die ersten Takte eines Rammstein-Song, aber „Ich weiß es nicht“ ist ebenso purer „Lindemann“ wie auch „Allesfresser“ und „Knebel“, dass zum ersten Mal ein wenig Tempo rausnimmt.

„Home Sweet Home“ – auch ein langsamer Song – und „Cowboy“, dass wieder fein ballert, sowie „Golden Shower“ versteht das Publikum sprachlich wieder besser, da auf Englisch gesungen wird. „Blut“ und seine ersten Takte lassen die Zuschauer wieder jubeln. Es folgen „Platz Eins“ und „Praise Abort. Schon geil was der erfahrene Schwede (Pain / Hypocrisy) und der deutsche brachial Vocalist mit Hang zu sehr deutlichen Darstellungen in Videos – was übrigens dazu führte, dass man erst ab 18 in den Innenraum durfte – auf die Bühne brachten.
Mit „Fish On“ goes the Show on und Stahlnägel feuerte Lindemann in „Ach So Gern“ auf die frenetische Menge nieder (NICHT tatsächlich, musikalisch). „Gummi“ bereitet den Weg für den Finalsong „Steh auf“.

Das Metal and Me Fazit

In Russlands Metropole Moskau fegte die Deutsch-Schwedische Abrissbirne „Lindemann“ durch und hinterließ ein begeistertes Publikum. Cooles Live Vergnügen für zu Hause per Konzertfilm und unterwegs mit den Songs auf CD. Den Höhepunkt der Ära “Lindemann” live und in Farbe, was will man mehr? 😊

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Tracks “Live in Moscow”:

01. Skills In Pills || 04:31 Minuten
02. Lady Boy || 03:23 Minuten
03. Fat || 04:17 Minuten
04. Frau & Mann || 03:47 Minuten
05. Ich Weiß Es Nicht || 04:59 Minuten
06. Allesfresser|| 04:00 Minuten
07. Knebel || 04:29 Minuten
08. Home Sweet Home || 04:46 Minuten
09. Cowboy || 04:01 Minuten
10. Golden Shower || 04:40 Minuten
11. Blut || 04:50 Minuten
12. Platz Eins || 05:17 Minuten
13. Praise Abort || 05:01 Minuten
14. Fish On || 04:40 Minuten
15. Ach So Gern || 04:21 Minuten
16. Gummi || 04:13 Minuten
17. Steh Auf || 04:06 Minuten

Till Lindemann | Vocals
Peter Tägtgren | Guitar
Jonathan Olsson | Bass
Sebastian Tägtgren | Drums
Sebastian Svalland | Guitar