Pop Evil – “Versatile”

Albumcover

Band: Pop Evil
Album: Versatile
Genre: Versatile Metal
Label: eOne
Release: 21.05.2021

„Pop Evil“ haben sich in ihrem langjährigen bestehen auf großen Festivals, in Theatern und Clubs einen Namen gemacht und sich dort etabliert. Mit Nr. 1 Billboard Rocksongs wie „Deal With The Devil“, ´“Trenches“, „Footsteps“ oder „Torn To Pieces“ begeisterten sie die Zuhörer bei ihren zahlreichen Auftritten mit diversen Rock – Giganten.

Im Winter 2019 traten sie ein wenig aus der Öffentlichkeit, um ihrem kommenden Album den letzten Schliff zu verpassen. Es wurden neue Produzenten und Musiker eingesetzt, um die Vielseitigkeit ihrer Songs zu optimieren. Dieses sechste Album soll ein neuer Höhepunkt in der genreübergreifenden Musik der US Band sein.


Für das geniale Cover-Artwork von “Versatile” zeichnete Pedro Correa verantwortlich. Aus 30 geschriebenen Songs wurden 12 für den möglichen neuen Meilenstein „Versatile“ ausgewählt, über die ich heute berichten möchte.

Bandphoto

„Let The Chaos Reign“ macht einen harten Einstieg ins Album mit einem coolen Headbanger. „Set Me Free“ gab es als Singleauskopplung mit Video, welchges ziemlich geil im Comic-Stile gemacht wurde und auf alle Fälle gesehen werden sollte. „Breathe Again“ wurde auch ein Video spendiert. Diese Art Songs, in denen es ums Kämpfen und wieder aufstehen geht, mag ich besonders. Dieser hier sprüht quasi vor positiver Energie.  Groovy geht’s in „Work“ zur Sache und textlich nehmen sich „Pop Evil“ u. a. die Ängste und Gefühle vor, die man im alltäglichen Arbeitsleben entwickeln kann. Wie eingangs schon geschrieben ist das Album sehr versatile und „Work“ ist ein gutes Beispiel dafür.


„Inferno“
entfacht kein solches, sondern nimmt das Tempo raus und dient zur Entspannung und zum Aufsaugen des Textes. Die Power Ballade „Stronger (The Time Is Now“) und „Raise Your Flag“ gehen im Genre auch ein wenig auseinander. Während beide kraftvoll aus den Boxen kommen, klingt letzterer Song poppig, was keinesfalls schlecht kommt und auch „Human Nature“ hat diese „Radiotauglichkeit“. Mit angenehmem Gitarrenspiel und dieser schönen Singstimme von Leigh Kakaty bekommen wir den „Ohrschmeicher „Survivor“ gefolgt von „Worst in Me“ – das schön „metalcoremäßig“ nach vorne geht.

„Same Blood“ handelt von der Gleichheit der Menschen und trifft mit seiner Kernaussage (leider) den Zahn der Zeit. – Anmerkung von mir: Rassismus ist Scheiße! „Fire Inside“ macht den ballernden Abschluss dieses kurzweiligen Albums!

Das Metal and Me Fazit:

Der Albumname ist Programm. „Versatile“ ist sehr facettenreich und biete neben Metalcore, auch Spuren von Pop, gerappt wird auch und Metal zur Nackengymnastik gibt’s auch noch dazu. Obendrauf haben „Pop Evil“ coole Texte, eingängige Grooves und starke Botschaften in ihre 12 neuen Songs gepackt. Macht euch auf Ohrwurmattacken gefasst. Ich wusste zu Beginn nicht, was oder wer sich hinter dem Cover verbirgt und habe auch nicht Dr. Google bemüht. Nun bin ich sehr positiv angetan und werde die Band und ihre einfallsreiche, vielseitige Musik weiterverfolgen. Kauftipp!

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8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

Tracks “Versatile”:

Bandphoto

01. Let the Chaos Reign || 03:19 Minuten
02. Set Me Free || 03:30 Minuten
03. Breathe Again || 03:11 Minuten
04. Work || 03:55 Minuten
05. Inferno || 03:52 Minuten
06. Stronger (The Time Is Now) || 03:29 Minuten
07. Raise Your Flag || 02:45 Minuten
08. Human Nature || 03:37 Minuten
09. Survivor || 04:02 Minuten
10. Worst In Me || 03:22 Minuten
11. Same Blood || 03:22 Minuten
12. Fire Inside || 03:06 Minuten

Leigh Kakaty (Lead Vocals)
Nick Fuelling (Lead Guitar)
Dave Grahs (Rhythm Guitar)
Matt DiRito (Bass)
Hayley Cramer (Drums)

Photocredits Amber Paredes