Liquid Steel – “Mountains of Madness”

Albumcover

Band: Liquid Steel
Album: Mountains Of Madness
Genre: Heavy Metal
Label: Metalizer Records
Release: 21.05.2021

In Tirol da ist wunderschön. Dort sind schöne Landschaften, fesche Madln und Buam, reichlich leckeres Essen und es gibt dort „Liquid Steel“. Was liegt da näher, wenn man den Bandnamen schon im eigenen Namen trägt, als eine Review über das neue Stahlgewitter „Mountains Of Madness“ zu schreiben?! 2009 gründeten sich „Liquid Steel“ und begeisterte uns Metalheads mit Eigenkompositionen im Stil der geilen 80er. 2012 trug das Früchte und es erschien die erste Demo „Scream“. 2014 im Frühjahr erschien der erste Langspieler „Fire In The Sky“, der über Scream Records veröffentlicht wurde.

Der dritte Langspieler „Mountains Of Madness“ kommt fünf Jahre nach „Midnight Chaser“ und „Liquid Steel“ ließen sich auch von H. P. Lovecraft (Meisterwerk „Berge des Wahnsinns“) inspirieren. Produzent Jay Hundert, der auch Midnight Chaser produzierte, machte wieder die Produktion, den Mix und das Mastering. Die Band sagt in der Presseinfo über Jay:

“Es war eine großartige Erfahrung zum zweiten Mal mit Jay im Studio Hundert zusammenzuarbeiten. Wir hatten eine tolle Zeit, obwohl der Wahnsinn schon das ein oder andere Mal um sich griff. Jetzt können wir es kaum erwarten dieses Monster freizulassen!”

Presseinfo “Mountains of Madness”

Das fantastische Albumcover wurde von Emanuel Pichler entworfen und erscheint am 21.05.2021 auf “Metalizer Records”. Es ist auf CD, Vinyl, special green/black marbled vinyl und digital auf allen Streaming-Plattformen erhältlich. Möchtet ihr gerne noch mein Interview mit Julle lesen, hier ist es -> Interviewlink <-

Los geht’s mit „Traveller In Time“ und „Victim Of The Night“. Beide Songs wurden als Single ausgekoppelt und gaben einen Vorgeschmack auf das Album. Bei beiden Songs kam irgendwie ein Feeling auf, dass ich habe, wenn ich die geilen 80er Actionfilme ansehe – City Cobra zum Beispiel. Der Hintergrund von „Victim“ ist ein anderer und hat nix mit Filmen zu tun o.ä doch trotzdem, dieses Gefühl ist da und ich finde es gut. „Heavy Metal Fire“ wird am Releasetag als Video erscheinen, schon deshalb möchte ich euch raten, den Kanälen der Innsbrucker zu folgen.  Der Titeltrack „Mountains Of Madness“ ist eine Powerballade und wird bestimmt durch diverse Tempiwechsel und auch das Gitarrensolo und der instrumentale Part wissen zu gefallen. Der nächste Song „Phoenix“ geht dann wieder nach vorne und „Liquid Steel“ geben Gas. Ich überlege die ganze Zeit, wieso mir diese Gesangsart bzw. diese Tonlage von Fabio Carta so vertraut erscheint, aber ich komme einfach nicht drauf.

„Alpine Warrior“ eröffnet die zweite Hälfte der Platte, man könnte auch sagen, dass Ötzi unsterblich gemacht wird in einem Song, in dem auch Mike Young einen Part hat – jener Mike Young, der bereits 2014 schon mitwirkte. Mit fast sieben Minuten ist „Alpine Warrior“ der längste Song auf dem Album. „On The Run“ drückt die Feuerknöpfe und geht gut ab gefolgt von „City Lights“ – dass auch wieder in das 80er Geballer passt *ich liebe es*. Die kürzeste Nummer ist „Nothing To Lose“ und rockt brutal gut, bevor die Mischung aus Heavy und Powermetal „Thunder And Lightning“ die kurzweiligen, fast 48 Minuten, ausklingen lässt.

Das Metal and Me Fazit

Wie schon im obigen Text erwähnt, gefällt mir diese fette 80er Attitüde der Innsbrucker ziemlich gut. Auch die Singstimme passt gut zum Stil den „Liquid Steel“ verfolgen, ist sie auch ein – zwei Mal für meine Ohren ein wenig drüber, aber das ist persönliches empfinden und tut dem Spaß in keiner Weise einen Abbruch. Durchweg wissen “Liquid Steel” mit, musikalisch, hartem Stahl zu überzeugen, brachten Einrichtungsgegenstände zum wackeln und mich zum headbangen.

Mir haben die Songs und die Stimmung, in die sie mich versetzt haben, Spaß gemacht. Klar, hier und da gibt’s Entwicklungspotenzial und ich freue mich, den Österreichern bei ihrer Entwicklung zuhören zu dürfen. Fans von geschmeidigem Heavy Metal mit 80er Vibes schlagen bedenkenlos zu – alle anderen hören sich die Scheibe beim Streamingdienst ihrer Wahl an und entscheiden dann.

Hier in Deutschland habt ihr jedenfalls einen Stahl, der freudig die 😈shörner erhebt, wenn er “Liquid Steel” hört!

7 / 10 Pommesgabeln
7 / 10 Pommesgabeln

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Tracks “Mountains Of Madness”:

Bandphoto

01. Traveller In Time || 04:01 Minuten
02. Victim Of The Night || 04:58 Minuten
03. Heavy Metal Fire || 03:44 Minuten
04. Mountains Of Madness || 05:19 Minuten
05. Phoenix || 05:47 Minuten
06. Alpine Warrior || 06:41 Minuten
07. On The Run || 04:21 Minuten
08. City Lights || 03:36 Minuten
09. Nothing to lose || 02:50 Minuten
10. Thunder and Lightning || 05:54 Minuten

Ferdinand Berktold | Gitarren
Fabio Carta | Gesang
Martin Eberharter | Schlagzeug
Jürgen Herrnegger | Gitarren
Dominik Lechner | Bass

Photocredit: Flo Glatzl