Against Evil – “End Of The Line”

Albumcover

Band: Against Evil
Album: End of the Line
Genre: Heavy Metal
Label: Doc Gator Records
Release: 14.05.2021

Zugegeben, Indien hatte ich bisher nicht auf dem Zettel und von „Against Evil“ – The Indian „Army of Four“ – hatte ich auch noch keinen Song gehört. Die Jungs aus der Stadt Visakhapatnam entwickelten ihren eigenen Sound aus Heavy Metal, Power -und Speedmetal. Dieser ist, so viel kann ich jetzt schon sagen, ABSOLUT FETT.  Dank „Doc Gator Records“ hat sich das, dem fucking Metal Gott sei Dank, geändert. Auch in der Gruppe „Heavy Metal Fans“ auf Facebook sah man vermehrt Beiträge über „Against Evil“. Zum Glück bekam ich die Gelegenheit, dass dritte Studioalbum der indischen Metal-Kapelle rezensieren zu dürfen. Ihr Debüt mit „Fatal Assault“ und das zweite Album „All Hail The King“ solltet ihr euch definitiv auch in den Schädel ziehen – kleiner Tipp von mir.

Am 14.05.21 wird „End Of The Line“ bei „DGR“ als Vinyl, Digipack CD und Kassette erscheinen. Das Album aufzunehmen war ein Höllenritt, den die Band niemals vergessen wird. Die Platte wurde in zwei Schritten aufgenommen. Eigentlich sollte es eine EP mit fünf Songs werden, die gemischt und gemastert wurden zwischen Februar und Juni 2020. Ein Release war aber, wegen der Pandemie, nicht möglich, also wurde die Zeit genutzt, um weitere Songs aufzunehmen und ein Album in voller Länge zu machen. Die Songs sechs bis neun wurden zwischen Januar und Februar 2021 gemischt und gemastert. Genug der Vorrede – ab die Lutzie mit Against Evil und „End Of The Line“!

„The Sound Of Violence“ ballert ohne großen Schnickschnack oder langes Intro los. Diesen Song so wie auch den Titeltrack „End Of The Line“ kennt man schon als Singleauskopplungen. Schon da wusste man, was die Inder für ein Gewitter auf uns loslassen werden. Mit Karacho kommt „Speed Demon“ aus den Boxen geschossen. Der Song fetzt mit geilen Gitarren und ist einer meiner Favoriten auf dem Album. Eine kleine Pause in Sachen Geschwindigkeit bekommen wir bei „Out For Blood“. Billy Sheenan ist hier als prominenter Gastmusiker vertreten, wie es mit Jeff Loomis auch einen auf dem Vorgänger-Album gab.

„Call To War“ bringt den Nacken in Wallung und einen akustischen Elektroschock gibt’s bevor der Titeltrack „End Of The Line“ auf die Rennstrecke geht und die Gitarren kreischen lässt. Kein Wunder das dieser Titel als Single released wurde, bei der Power und Energie, die er zu entfachen vermag. Die zweite Hälft des neuen Drehers eröffnen die indischen Metal-Maschinen mit „Sword Of Power“. Wo wir bei Metal-Maschinen waren, kommt auch gleich der Titel „Metal Or Nothin’“ und fräst uns seinen geilen Bass, die fetten Riffs und donnernden Drums in den Gehörgang. „Fearless“ ist der letzte Track auf dem Album, es sei denn ihr nennt die CD euer eigen, denn dann könnt ihr mit und zu
„War Hero“
nochmal das Haupthaar schütteln!

Das Metal and Me Fazit

Was eine geile Scheibe voll von Geballer, Riffs, harten Vocals, wabberndem Bass und Drum – Feuerwerk. Die „Army of Four“ sagte im Interview mit mir, dass dieses Album noch mehr Heavy Metal in sich trägt, als der Vorgänger und da bin ich bei ihnen. Von Minute eins an geben die Jungs Gas und bestätigen, warum eine ganze FB-Gruppe mit tausenden von Metalheads halfen, „Against Evil“ nach Europa zu holen um sie live sehen und vor allem hören zu können.

8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

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Tracks “End of the Line”:

01. The Sound Of Violence || 04:08 Minuten
02. Speed Demon || 04:08 Minuten
03. Out For Blood || 04:28 Minuten
04. Call To War || 04:28 Minuten
05. End Of The Line || 04:35 Minuten
06. Sword Of Power || 04:03 Minuten
07. Metal Or Nothin’ || 04:12 Minuten
08. Fearless || 03:26 Minuten
09. War Hero (CD Only Bonus Track) || 03:45 Minuten

Against Evil sind:
Siri | Vocals, Bass Guitar
Sravan | Vocals, Rhythm Guitar
Shasank | Rhythm, Lead Guitar
Noble John | Drums