Autumn Bride – „Undying“

Albumcover

Band: Autumn Bride
Album: Undying
Genre: Symphonic Metal
Label: Stamping Ground Rec./ Preiser Records
Release: 30.04.2021

Als „Nebenprojekt“ gegründet und als „etwas Magisches“ zu einer Symphonic Metal Hoffnung gewachsen, die am 30.04.21 ihr Debüt „Undying“ veröffentlicht. Das sind „Autumn Bride“ aus Wien in Österreich. Das Team um Frontfrau Suzy (Iron Maiden Tribute Band) hat in diversen Thrash und Death Metal Bands schon Erfahrungen gesammelt und gemeinsam wollen sie nun das „SM Genre“ (ihr wisst was ich meine, also bitte!) aufmischen. Inspiriert durch Größen wie „Evanesence“, „Nightwish“ oder „The Gathering“ will man die Fans begeistern.

Bandlogo

Ich bin sehr gespannt auf die nächsten 45 Minuten und freue mich darauf, eine neue Band kennenzulernen.

„The Path“ beginnt druckvoll und die Stimme der Frontfrau Suzy hat eine schöne „sanfte Dunkelheit“ in sich, der ich jetzt schon gerne zuhöre. Mit der Singleauskopplung „Fear Devotion“ haben die Wiener ihre zweite Single, nach „Guardian Angels“ (2019) veröffentlicht. Schon Song #2 auf „Undying“ überzeugt mich von den Österreichern und davon, dass wir noch viel von ihnen hören werden. „Moonlit Waters“ könnte man in den ersten Sekunden fast mit „Nightwish“ verwechseln, aber es ist eben nicht die Band aus Finnland, sondern aus unserem Nachbarland Österreich. Ich weiß, ich wiederhole mich und dass schon im ersten Absatz, aber wo hast du nur diese Stimme versteckt, du schönes Land der Berge und Seen? Metallischer kommt „Shadows“ aus den Lautsprechern und mit „Monsters“ eine emotionale Ballade und somit eine weitere Facette der Symphonic Metal Hoffnung aus „Ö“!


„Ravenqueen“
startet die zweite Hälfte des Debütalbums. Ich mag diesen kräftigen Sound der Gitarren und Drums und auch die Rockröhre, die in Suzy zweifelsohne steckt, kommt zur Geltung bei der Betonung mancher Worte und Textabschnitten in einigen Songs. Mit „Undying“ gibt’s n schönen Kopfnicker als Titelsong und auch bei „All of the lights“ fällt stillsitzen maximal schwer. Den finalen Song „Forelsket“ möchte ich die Band selbst kommentieren lassen:

Das Metal and Me Fazit:

Klar wusste ich durch die beiden Singles was mich in etwa bei „Undying“ von Autmumn Bride erwartet – die beiden Songs waren es schließlich, die mein Interesse an der Band geweckt hatten. Das aber etwas so Geniales meinen Scheibendreher durchläuft, damit hätte ich nicht gerechnet.

Der Sound packt dich, die Riffs reißen dich mit und jede gespielte Note passt perfekt zu dieser geilen Gesangsstimme von Suzy. Ich fühlte mich während jedem Hördurchgang absolut wohl beim Lauschen ihrer Sanftheit, konnte mich fallen lassen in die zart aufflammende Dunkelheit und ließ mich begeistern durch die rockige Seite ihres gewaltigen Sangesorgans. Letztes Jahr im Frühjahr ließ ich mich durch Nightwish und deren Album begeistern. Heuer sind das „Autumn Bride“ in all ihrer schönen Symphonic Metal Performance.

8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

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Tracks „Undying“:

01. The Path || 04:01 Minuten
02. Fear Devotion || 03:56 Minuten
03. Moonlit Waters || 05:13 Minuten
04. Shadows || 04:29 Minuten
05. Monsters || 03:59 Minuten
06. Ravenqueen || 05:19 Minuten
07. Guardian Angels || 04:37 Minuten
08. Undying || 04:38 Minuten
09. All of the lights || 03:45 Minuten
10. Forelsket || 05:07 Minuten

Bandphoto

Suzy | Vocals
Alex | Guitar
Ben | Bass
Max | Drums

Photoscredit: Pascal Riesinger