El Pistolero – „Mexican Standoff“

Albumcover

Band: El Pistolero
Album: Mexican Standoff
Genre: Heavy Rock
Label: Metalapolis Records
Release: 19.02.2021

Im Februar veröffentlichten fünf Musiker aus der schönen Quadratestadt Mannheim ihr Debütalbum „Mexican Standoff“. Der Sound der Kurpfälzer lässt sich bei „Motörhead“ und „Airbourne“ einordnen. Gegründet haben sich „El Pistolero“ 2012 und nahmen seit dieser Zeit vier Demos und eine EP (nicht veröffentlicht) auf. Im Mai 2019 stieß Alex ‘Nighty’ Blochmann und im November des gleichen Jahres kam ein neuer Mann für die Gitarre mit Chris Kaczynski an Board der „Pistoleros“.

2020 wurde Carsten Schulz (Vocals bei „Domain“, „Evidence One“) auf die „Five Bullets“ aufmerksam und stellte Kontakt zum Produzenten Rolf Munkes her, der das, bereits aufgenommene, Album in den Empire Studios mischte und masterte. Carsten war es auch, der die Verbindung zum Label „Metalapolis Records“ herstellte, wo „EP“ unterschrieben haben.

Bandlogo

Mit den ersten Klängen von „Mexican Standoff“ fühlte ich mich gleich erinnert an Motörhead. „Sticky Fingers“ ist der Opener und Alex mit seiner dreckigen Rockstimme geht sofort unter die Haut. Dieses Album mit diesem geilen Sound samt dieser Stimme kann nur geil werden. Kraftvoll geht’s mit „Desert Road“ weiter und „Stormbringer“ ist ein Song, der sofort zündet und live bestimmt das Dach wackeln lässt.

Der Song „Fear The Reaper“ ballert aus den Boxen direkt ins Rock ´n´ Roll Herz des Hörers und nimmt diesen mit seinem treibenden Groove mit zu „Seeds Of Evil“ der mehr Metal in sich trägt und eine weitere Facette der Band zeigt. Mit einer Ansage startet ein weiterer Höhepunkt von „Mexican Standoff“, denn der „Machine Gun Preacher“ feuert seine Salven ab und das Drum-Solo lässt die heimischen Boxen vibrieren.

Beim Bandsong „El Pistolero“ kam mir unweigerlich eine Szene von „From Dusk Till Dawn“ in den Sinn. Wenn das „El Pistolero“ im Background wiederholt wird, könnte man ganz gut die Gitarren drehen (Filmfans wissen was ich meine, ich habe die Szene gefeiert“).  Ein Schwung AC/DC kommt mit „Down Under“ druckvoll aus dem Klanggehölz und bei „Still Riding“ machen es „El Pistolero“ wieder dreckig metallisch.


„Five Bullets Come In Peace“
eröffnet das letzte Viertel der Platte, die übrigens ein total stylisches Cover hat.  Gitarre, Drums, Bass und schließlich die Vocals machen aus „Liquor“ einen Song, den wohl Lemmy auf seiner Wolke auch abfeiert. Vor meinem geistigen Auge sehe ich bei „Liquor“ schon den einen oder anderen BH fliegen, wenn Live-Shows wieder möglich sind. „Painkillers“ brauchte von uns mit Sicherheit schon jeder nach einer harten Nacht und „Where are my fucking Drugs“ ist dabei wohl der meistgefluchte Satz.

Das Metal and Me Fazit:

Dieser Algorithmus bei Facebook, der einem „Dinge“ anzeigt, die interessant sein könnten ist in dem heutigen Zusammenhang einfach super. Ohne ihn hätte ich wohl noch später von den Mannheimer Hard ´n´ Heavy Rockern „El Pistolero“ gehört. Das Album „Mexican Standoff“ ist rockig, hat Songs die absolut im Kopf bleiben und live die Meute zum kochen bringen wird. Wo Vergleiche zu Motörhead, Airbourne oder AC/DC gezogen werden, muss man ganz klar betonen das die „Five Bullets“ ihren eigenen, unverkennbaren Sound haben! Mir macht die Platte jede Menge Freude und das Verlangen die „Monnemer“ live zu hören wächst mit jedem Song den ich höre. Freunde des Genres können bedenkenlos ZUGREIFEN!

8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

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Tracks „Mexican Standoff“:

Bandphoto

01. Sticky Fingers || 03:15 Minuten
02. Desert Road || 02:25 Minuten
03. Stormbringer || 02:56 Minuten
04. Fear The Reaper || 05:05 Minuten
05. Seeds Of Evil || 02:42 Minuten
06. Machine Gun Preacher || 03:28 Minuten
07. El Pistolero || 03:00 Minuten
08. Down Under || 03:44 Minuten
09. Still Riding || 04:20 Minuten
10. Five Bullets Come In Peace || 03:38 Minuten
11. Liquor || 04:55 Minuten
12. Painkillers || 02:15 Minuten

Alex ‘Nighty’ Blochmann | Vocals
JC Müller | Guitar
Chris Kaczynski | Guitar
Olli Keck | Bass
Andy Hornef | Drums

Photocredits: Annika Blochmann