Mister Misery – „A Brighter Side Of Death“

Albumcover

Band: Mister Misery
Album: A Brighter Side Of Death
Genre: Atmospheric (Horror) Metal / Modern, Alternative Metal
Label: Arising Empire
Release: 23.04.2021

Auferstanden 2018 in Schweden haben die „Modern Horror Metal“ Künstler von „Mister Misery“ schon mit ihrem Debütalbum „Unalive“ (2019) unsere ruhelosen Seelen heimgesucht. Die vier Untoten säten die Saat des Horros und legten den Grundstock für eine stetig wachsende Anzahl von „Ghosts“ – so nennen die Schweden ihre Fans. Nicht zuletzt begeistern sie mit ihren Bühnenshows, auf die wir derzeit leider verzichten müssen.

Auch auf eine Tour zum kommenden Horror-Werk „A Brighter Side Of Death“ werden wir noch warten müssen. Was man uns aber nicht nehmen kann, sind die schaurig schönen Songs und das gruselige Kopfkino, welches die Lieder erzeugen. Deswegen lösche ich nun das elektrische Licht, zünde Kerzen an und gebe mich vollkommen diesem Album hin. Wir sehen uns auf der anderen Seite, Metalheads.

Harley

Welcher Horror oder Misteryfan kennt ihn nicht, den kopflosen Reiter? „Mister Misery“ eröffnen ihr neues Album mit dem Song „Ballad Of The Headless Horseman“ und gehen gleich richtig in die Offensive was das Tempo und den „Gruselfaktor“ angeht. Es gibt auch ein richtig geniales Video zum Song. Dort dürft ihr euch kopflosen Reiter betrachten. Das Tempo wird in „Buried“ ein bisschen gedrosselt, der Wechsel von Klargesang und Growls passt super, wie in den vorangegangenen Songs auch. Abwechslungsreich ist auf alle Fälle, dass es drei „Kreaturen“ für die backing Vocals gibt. Das verleiht den Songs eine besondere Note.

Alex


Kurz vor der Veröffentlichung des neuen Silberlings kam das Lyric-Video zu „Mister Hyde“. Abgesehen davon, dass der Track allen Kopfnickern Spaß machen wird, kommen auch die Splatterfans auf ihre Kosten! „Burn“ hat sehr druckvolle Momente und besonders der Refrain bombt sich ins Ohr. Das ist ne Nummer, um den Nachbarn zu zeigen was geile Mukke ist.

Rizzy

„Devil In Me“ war die zweite Singleauskopplung und geht um dämonische Besessenheit. Richtig schön schaurig ist die Atmosphäre, die „MM“ hier erzeugen. Mal Psycho, mal Aggro oder Spooky und Creepy. Herrlich! Auch hier empfehle ich euch, schaut das Video an!!

Dieses unheimliche „Lalalala“ vor einigen Songs würde mir in so manchen Situationen mächtig Angst machen und auch in „I’ll Never Be Yours“ ertönt es am Anfang. Power/Speed Metal Freunde kommen bei „Under The Moonlight“ auf ihre kosten. Der Track geht straight nach vorn und föhnt euch schön die Härchen in den Ohren. „In Forever (We All Fall Down)“ handelt von den Situationen im Leben, die jeder von uns schon erlebt hat, denn wir alle fallen manchmal. Eine gefühlvolle Nummer nach Art des Hauses. 😉

Allister


„Clown Prince Of Hell“
ist der wahrgewordene Alptraumsong über Clowns. Schon ein berühmter „Wayward Son“ hatte brutal Schiss vor Clowns. Wenn du diesen fetten Refrain hörst, die prallen Riffs, dann kannst du nicht anders als die Bude zu zerlegen, außer du bist auf einem Konzert, denn dann bist du im Pit! Klarer Anwärter auf meine Playlist für besondere Songs. Über „We Don’t Belong“ und „Home“, einer weiteren Power (die Power steht definitiv im Vordergrund) Ballade, kommen wir zum zwölften und letzten Song des Albums. Mit fast sechseinhalb Minuten ist „Through Hell“ der längste Song auf dem Album. „Mister Misery“ geben uns nochmals kräftig auf die Ohren und hinterlassen besonders mit diesem letzten Lied mächtig Eindruck bei mir. Als Bonus packen die schwedischen „Creatures“ uns eine orchestrale Version von „Ballad Of The Headless Horseman“ dazu. Coole Sache die Band auch mit solchen Tönen hören zu dürfen!

Das Metal and Me Fazit:

Als ich von „Mister Misery“ zum ersten Mal gelesen hatte war ich sofort angefixt und wollte es unbedingt rezensieren und beim kopflosen Reiter ich bin begeistert. Ich mag Songs, die Creepy aufgebaut sind und ganzjährig eine „All Hallows Eve“ Stimmung erzeugen und „Mister Misery“ verbinden gruselige Geschichten mit bockstarkem Sound und die dazugehörigen Voices machen ihren Job ebenso gut wie die Machete von Jason Vorhees oder die Klingenhand eines Freddy Kruger.

Bitte gerne wieder so ein Riff-Feuerwerk und Drumgewitter mit Halloween-Feeling und die aktuellen Songs so schnell es geht in einer angemessenen Liveshow performen. So macht man „Horror-Metal-Fans“ glücklich!

8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

Schau doch gerne auch auf meiner Facebookseite vorbei, um dich mit anderen Metalheads und mir auszutauschen.

Tracks „A Brighter Side Of Death“:

01. Ballad Of The Headless Horseman || 04:36 Minuten
02. Buried || 04:25 Minuten
03. Mister Hyde || 05:41 Minuten
04. Burn || 04:03 Minuten
05. Devil In Me || 03:57 Minuten
06. I’ll Never Be Yours || 03:28 Minuten
07. Under The Moonlight || 04:06 Minuten
08. In Forever (We All Fall Down) || 03:20 Minuten
09. Clown Prince Of Hell || 03:38 Minuten
10. We Don’t Belong || 04:13 Minuten
11. Home || 03:32 Minuten
12. Through Hell || 06:27 Minuten
13. Ballad Of The Headless Horseman (Bonus Track – Orchestral Version) || 04:22 Minuten

Bandphoto

Harley Vendetta | Vocals/Guitar
Alex Nine | Lead Guitar/Backup Vocals
Rizzy | Drums/Backup Vocals
Alex Alister | Bass/Backup Vocals

Photocredit: Seike Clowniac