Feanor – “Power Of The Chosen One”

Albumcover

Band: Feanor
Album: Power Of The Chosen One
Genre: True Heavy Metal
Label: Massacre Records
Release: 23.04.2021

Nach 2016 und ihrem Album „We Are Heavy Metal“ sind die True Metaller von Feanor Back in Business mit ihrem brandneuen Werk „Power Of The Chosen One“. Auf dem von Gustavo Feanor Acosta, David Shankle und Sebastian Manta im 448 Studio gemischt und gemasterterten Album kommen weder Midi-Drums noch Plugins oder Synths zum Einsatz, sondern echte Musik, ein 40-köpfiger Chor, ein richtiges Piano sowie antike Instrumente, welche benutzt wurden, um ein episches Metalmeisterwerk zu erschaffen. Ob das gelungen ist, hören wir nachher. Die Aufnahmen zum Album wurden in Südamerika, den USA und Deutschland gemacht. Das Coverartwork basiert auf dem Design von Dusan Markovic und Albumartwork wurde editiert von Aldo Requena.

Bandlogo

Wieder dabei ist auch Sänger Sven D’Anna, der mit Wizard erst ein, meiner Meinung nach, geiles Album veröffentlichte, sowie Gitarrist David Shankle der „The Triumph Of Steel“ mit DiMaio komponierte. Die eigentliche Fortführung vom Album von Manowar findet auf Feanors Album statt.

Ein ganz besonderer Song soll „The Return Of The Metal King” sein und werden. Die Lektüre des Meisterwerks „Die Odysee“ wurde gründlich von der Band gelesen und so entstand ein rund 20minütiger Song, der in neun Teile gegliedert ist. Doch dazu nachher mehr. Auf geht’s in die Schlacht mit der Kraft des Auserwählten.

Bevor ihr diese Review lest, empfehle ich euch das Mega Interview mit dem absolut charismatischen Gustavo Feanor Acosta – ein Brother of Metal der True Metal lebt wie fast kein Zweiter. An dieser Stelle nochmal einen großen Dank an dich, Gus!

„Rise Of The Dragon“ macht den Auftakt und gibt gleich mächtig Druck aus den Boxen ab, wenn der Dragon Lord mit seinen mächtigen Schwingen startet und das Drachenfeuer aus dem Maul des magischen Wesens lodert. A Capella startet „Power Of The Chosen One“ Vielseitig ist der Song nicht, da der Refrain ziemlich oft wiederholt wird. Live kann ich mir das gut vorstellen, aber hier wird’s ein bisschen langatmig. Auf was wir vertrauen können hören wir bei „This You Can Trust“ und das ist…findet es selbst heraus! Der Titel ist schön schnell und geht auf den Nacken. Ins „Metal Land“ würde ich gerne gehen – außerhalb der heimischen Burg – um mit anderen Metalheads zu feiern und um diesen Song zu leben, der vom Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft handelt. „Hell Is Waiting“ geht geil nach vorne, ebenso wie Track #1 des Albums.

Hälfte zwei des neuen Silberlings eröffnet „Together Forever“. Der Track feiert wieder den Zusammenhalt zwischen True Brothers of Metal! Wie im Song vorgetragen erhebe ich mein Bier auf euch alle! „Bringer Of Pain“ – eine Schlachtenhymne die das Blut der Beteiligten fast aus den Boxen strömen lässt. Geile Mukke für Freunde von Schlachtensongs (wie mich 😊). „Lost In Battle“ ist eine Ballade, in der es um den Verlust eines Bruders geht (geile „Manowar Stimmung, die hier aufkommt und sich in „Fighting For A Dream“ fortsetzt. Das große Finale kommt in, oben bereits erwähnten, epischen 20 Minuten und neun Teilen. Mit „Part 1 – Athenea´s Plea“ beginnt „The Return Of The Metal King (The Odyssey In 9 Parts)“. Was eine Stimme, was ein geiler Auftakt. „Part 2 – The Sound Of Thunder“ geht im gleichen Stil weiter und „Part 3 – Awaken On Sherie“ ist rein instrumentaler Natur und zeigt, was die Jungs um „The Scorpion“ Walter Hernandez, Gus Feanor, David und Emiliano drauf haben. „Part 4 – Twelve Ships Of High Adventure“ legt mächtig an Tempo zu. Es folgen noch weitere fünf Teile des Songs, welche ich euch aber nicht spoilern möchte. Nur so viel: hört euch den Song KOMPLETT an – es lohnt sich.

Das Metal and Me Fazit:

Nach dem letzten Album „We are Heavy Metal“ haben sich Feanor gesteigert, wie ich finde. Nicht zuletzt, weil Sven D’Anna mit on Board, sondern auch weil David Shankle seit 2018 dabei ist und Gus fantastische Musiker zur Verfügung hat. Bemerkenswert ist, das weder Midi-Drums, noch Plugins oder Synths, sondern echte Musik, ein 40-köpfiger Chor, ein richtiges Piano und weitere antike Instrumente verwendet wurden. Der Einsatz keiner Technik in dieser Hinrichtung ist schon fast ein Alleinstellungsmerkmal und hebt sich ab von anderen Produktionen. Wer also reinen True Metal mit epischen Elementen möchte, der obendrein mit Herzblut, Leidenschaft und aus reinem Stahl geschmiedet ist, ist bei Feanor goldrichtig!

8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

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Tracks “Power Of The Chosen One”:

01. Rise Of The Dragon || 05:35 Minuten
02. Power Of The Chosen One || 05:44 Minuten
03. This You Can Trust || 04:00 Minuten
04. Metal Land || 04:08 Minuten
05. Hell Is Waiting || 04:36 Minuten
06. Together Forever || 04:24 Minuten
07. Bringer Of Pain || 03:50 Minuten
08. Lost In Battle || 05:15 Minuten
09. Fighting For A Dream || 06:17 Minuten
10. The Return Of The Metal King (The Odyssey In 9 Parts) || 19:31 Minuten

Bandphoto

Sven D’Anna | Vocals
David “The Shred Demon” Shankle | 6/7 Strings Electric Guitar, Classical Guitar
Walter “The Scorpion” Hernandez | Electric Guitar
Gustavo Feanor Acosta | Acoustic Bass, 4/5 Strings Bass, Oud, Piano, Bouzouki
Emiliano Wachs | Drums

Photos by Sebastian Japas