FireWing – „Resurrection“

Albumcover

Band: Firewing
Album: Resurrection
Genre: Symphonic Metal
Label: Massacre Records
Release: 23.04.2021

Anfang Januar 2020 las ich bei Alexander Krull (Leaves´ Eyes, Atrocity), dass die neue Band „FireWing“ support braucht, also gab es sofort ein Like für die Seite und ich teilte den Aufruf auf „Metal and Me“. Ich wollte die Band auch gerne interviewen, aber da war wohl so viel zu tun, dass keine Zeit blieb, meine Anfragen zu beantworten. Wenn man die Tracklist liest, ist das umso verständlicher. Nun ist es also soweit. Wie die Band versprach, wird ihr Album in der ersten Hälfte des Jahres veröffentlicht. „Resurrection“ kommt somit am 23.04.2021, aber die erste Single „Tales Of Ember & Vishap: The Meaning Of Life“ gab es schon Anfang März!

FireWing – Wappen

Die in den USA ansässige Band besteht aus Sänger Airton Araujo, den Gitarristen Caio Kehyayan & Bruno Oliveira, Bassist Peter Reyna und Drummer Chris Dovas. FireWing wollen Heavy Metal-Elemente mit melodischer Orchestrierung kombinieren und so dem Symphonic Metal mit einer Frischekur versehen. Im Album geht es um „Ember, den Phönix der Hoffnung“ und „Vishap, dem Wyvern der Dunkelheit“. Der eine möchte die Menschheit kontrollieren, der andere will die Menschheit aus dem Chaos holen und den eingesperrten Seelen Hoffnung bringen.

Das Debütalbum der Symphonic Metaller FIREWING – erhältlich als CD Digipak sowie als Download und Stream. Produziert wurde es von Caio Kehyayan, gemischt und gemastert von Jack Kosto und das Cover wurde gestaltet von Junki Sakuraba. Es sind auch einige Gastmusiker an Board wie zum Beispiel Luis Kalil an der Gitarre oder Jenn Sakura mit Guest-Vocals bei „Time Machine“!

„Prelude: Moonlight Of Despair“ führt uns instrumental an das Erstlingswerk von FireWing heran. „Obscure Minds“ beginnt im Mid-Tempo und eröffnet die Geschichte um Embar und Vishap auch textlich. Das erste, von drei Kapiteln, nämlich „Chapter I: Acheron’s Ritual“ ist ein weiterer Instrumentaltrack, der Unheil ankündigt und ein dunkles Grollen zu vernehmen ist. Dem folgt „Demons Of Society“. Hier bekamen FireWing prominenten Support in Form eines Gitarrensolo von Luis Kalil. Der Song ist schön melodisch und wir hören von den Dämonen der Gesellschaft, die auch in uns stecken.

Singlecover „Far in Time“

„Far in Time“ kam kurz nach Ostern, am 06.04.21, als Singleauskopplung. Auch hier war mit Ryan Beevers ein Musiker zu Gast. Ryan übernahm die Screams und das Gitarrensolo.
Der Tempel des Helios ist die Eröffnung des nächsten Kapitels: „Chapter II: Temple Of Helios“. Dessen instrumentaler Kraft folgt „Resurrection“. Die musikalische Untermalung wird ein wenig „heller“, der Tonfall hoffnungsvoller, denn der Phoenix erweckt die Welt, baut neu auf. Beim darauffolgenden Song „Time Machine“ werden Gastvocals von Jenn Sakura gesungen. Das, zu Beginn, sanfte Lied ist der Abschluss von Chapter II und fast acht Minuten lang.

„Chapter III: Transcending Souls“ besticht durch eine zarte Frauenstimme und die wunderbare Orchestermelodie, welche in „Eternity“ übergeht. Der schnelle Song wird wieder von Luis Kalil begleitet und ist mit 7:39 Minuten ein Song zum zurücklehnen und genießen. „Tales of Ember & Vishap: How Deep Is Your Heart?“ mit Gastvocals von Haydée Irizarry (Aversed,  Carnivora) und „Tales of Ember & Vishap: The Meaning Of Life“, dass schon am 04.03.21 als Single veröffentlicht wurde und ein Keyboardsolo von Joe Atlan samt Gitarrensolo von Fabiano Rodrigues beinhalten einiges an Abwechslung und schönes Storytelling. Lasst euch überraschen.

„The Essence Of Your Heart“
der Song versprüht eine positive Energie und handelt davon, was uns davon abbringt, der Dunkelheit zu folgen. Ihr dürft nochmal eure Nackenmuskeln beanspruchen, bevor der „Epilogue: Sacred Journey“ das Album und die Abenteuereise beendet.

Das Metal and Me Fazit:

Resurrection ist ein gut gelungenes Debütalbum und ist immer wieder wunderbar anzuhören! Das muss man erstmal so abliefern, als Erstlingswerk. Ich bin ziemlich gespannt, was wir von der amerikanischen Band noch hören werden. Wer jetzt schon so liefert, muss Potential besitzen und braucht sich vor anderen Bands des Genres nicht zu verstecken. Danke für das musikalische Abenteuer, FireWing!

7 / 10 Pommesgabeln
7 / 10 Pommesgabeln

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Tracks „Resurrection“:

01. Prelude: Moonlight Of Despair || 01:29 Minuten
02. Obscure Minds || 05:21 Minuten
03. Chapter I: Acheron’s Ritual || 01:34 Minuten
04. Demons Of Society || 04:13 Minuten
05. Far in Time || 03:29 Minuten
06. Chapter II: Temple Of Helios || 01:56 Minuten
07. Resurrection || 04:56 Minuten
08. Time Machine || 07:55 Minuten
09. Chapter III: Transcending Souls || 01:17 Minuten
10. Eternity || 07:39 Minuten
11. Tales of Ember & Vishap: How Deep Is Your Heart?|| 04:35 Minuten
12. Tales of Ember & Vishap: The Meaning Of Life || 04:05 Minuten
13. The Essence Of Your Heart || 04:17 Minuten
14. Epilogue: Sacred Journey || 05:30 Minuten

Bandphoto

Airton Araujo | Vocals
Caio Kehyayan | Guitar
Oliveira | Guitar / Orchestration
Peter de Reyna | Bass
Chris Dovas |Drums

Photoy by Firewing and edited by Junki Sakuraba