Velvet Viper – “Cosmic Healer”

Albumcover

Band: Velvet Viper
Album: Cosmic Healer
Genre: Heavy Metal
Label: Massacre Records
Release: 23.04.2021

„Velvet Viper“ veröffentlichen mit „Cosmic Healer“ schon den dritten Longplayer seit ihrer Wiederauferstehung im Jahr 2018. Mit kompakten Songs im oben angesiedelten Tempobereich wollen die Vipern rund um Frontfrau Jutta Weinhold ihre Fans mit mitreißenden Refrains, authentischem Bandsound samt viel Drive und Groove begeistern.

Bandlogo

Produziert wurde das Album von Holger Marx in den Jangland Studios. Gemischt und gemastert wurde „Cosmic Healer“ von Ralf Basten und Alexander Krull im Mastersound Studio. Das fette Albumcover stammt aus der Feder von Manfred Smietana von MS Art Design.

Velvet Viper haben ebenfalls zahlreiche Gastmusiker am Start. Ferdy Doernberg (Axel Rudi Pell) übernimmt zusätzliche Keyboards bei den Songs “Sword Sister”, “Let Metal  Be Your Master”, “Holy Snake Mother” & “Darkness Of Senses”.

Janine Schouten ebenfalls mit zusätzlichen Keyboards bei den Songs “Cosmic Healer”, “Voice Of An Anarchist”,  “Sassenach”, “Osiris”, “On The Prowl” & “Long Shadows”. Al Shirazi (Voldt) macht Backing Vocals bei allen Songs (außer “Götterdämmerung (Acoustic Version)”) und  Karsten Vollmer ist mit Backing Vocals bei “Let Metal Be Your Master”, “Cosmic Healer”, “Holy Snake  Mother” & “On The Prowl” mit von der Partie!

Das Album wird als CD-Digipack, limitierte Vinyl und in digitaler Version verfügbar sein. Genug geredet, jetzt geht’s los mit Velvet Viper und ihrem neuen Werk „Cosmic Healer“. Wer gerne noch das Interview mit Jutta und Holger lesen möchte findet es HIER!

Klirrende Klingen, danach schneidende Gitarren und harte Drums begleiten Rockröhre Jutta beim Eröffnungstrack „Sword Sister“. Das folgende „Let Metal Be Your Master“ ist ein fetter Headbanger mit klarer Botschaft unserer Leidenschaft für den Metal zu folgen und die Musik uns auf unserem Weg begleiten zu lassen. Der Titeltrack „Cosmic Healer“ handelt von der ägyptischen Göttin „Isis“. Jutta Weinhold sagte im M&M Interview über den Song:

„Cosmic Healer ist die Geschichte von der Mutter der Menschen. Wir sind in der ägyptischen Mythologie, denn das ist ISIS. Sie war hochgeehrt und zählte zu den gerechtesten Göttinnen überhaupt. Als ich mit dem Text ankam, ist Holger gleich folgendes aufgefallen: hey Jutta, ISIS ist nicht so prall in der heutigen Zeit, denn die machen da ganz schlimme Sachen im Vorderen Orient. Du verstehst. Also haben wir eine Alternative als Songtitel gefunden. Meine persönliche Lebenseinstellung passt auch total zu dem Song: denn wir alle haben mehr Kraft und Energie, als wir denken und die kommt ja von irgendwoher…….“

Bandphoto

Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir Kraft und Energie. Der Song geht schön nach vorne und bleibt im Kopf! „Holy Snake Mother“ war die zweite Singleauskopplung des Albums und handelt von DER Velvet Viper welche Cleopatra in ihrer Todesgruft nicht gebissen hatte. Ein Song mit catchy Refrain und wohl die Bandhymne schlechthin. Temporeich kommt „Voice Of An Anarchist“ aus den Lautsprechern. Einfach genial was Velvet Viper abliefern und damit eine geile Energie erzeugen.

Mit Herrscherinnen und Göttern geht’s weiter bei Lady „Sassenach“ und dem Gott des Jenseits, der Wiedergeburt des Nils aber auch Gott der Fruchtbarkeit. Der Mythos des Osiris ist einer wichtigsten der ägyptischen Religion. „Osiris“ beginnt auch mythisch und legt dann an Tempo zu und ist einer meiner Favoriten auf „Cosmic Healer“. Wie lange es den Rock ´n´ Roll der alten Schule noch geben wird, damit beschäftigt sich der Song „On The Prowl“! Zwerge werfen lange Schatten, wenn die Sonne der Kultur niedrig steht. „Long Shadows“ spricht an, was viele ignorieren. Die Menschheit ignoriert so lange alle Warnungen, bis die Kacke am Dampfen ist. Grooviger Song mit eindeutiger Botschaft. „Darkness Of Senses“ ist ein Motivationssong, der Mut macht, seine Träume nicht aus den Augen zu verlieren. Auch wenn die Zeiten nicht rosig sind. Gerade jetzt braucht man solche Mutmacher. Das Finale bildet „Götterdämmerung“ in einer Acoustic Version des Songs aus dem Album „The Pale Man Is Holding a Broken Heart“ von 2019.

Das Metal and Me Fazit:

Wer auf der Suche nach einem Album mit energiegeladenen Songs, überwiegend aus dem Reich der Fantasy, Sagen und Mythen, ist mit „Cosmic Healer“ von Velvet Viper bestens beraten. Temporeich und kraftvoll beginnt die Reise nach Ägypten und endet in Deutschland mit dem Song „Götterdämmerung“ am Rhein. Starker Metal, temporeiche Songs und eine Frontfrau mit kraftvoller Stimme, bringen jede Menge Spaß in die Ohren und wird die Fans begeistern.

8 / 10 Pommesgabeln
8 / 10 Pommesgabeln

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Tracks “Cosmic Healer”:

01. Sword Sister || 04:25 Minuten
02. Let Metal Be Your Master || 04:45 Minuten
03. Cosmic Healer || 03:54 Minuten
04. Holy Snake Mother || 05:17 Minuten
05. Voice Of An Anarchist || 04:00 Minuten
06. Sassenach || 03:26 Minuten
07. Osiris || 04:26 Minuten
08. On The Prowl || 05:02 Minuten
09. Long Shadows || 04:31 Minuten
10. Darkness Of Senses || 05:05 Minuten
11. Götterdämmerung (Acoustic Version) || 04:05 Minuten

Bandphoto

Jutta Weinhold | Vocals
Holger Marx | Guitar / Backing Vocals
Johannes Horas Möllers | Bass
Michael Fromm |Drums

Photos by Volker Wilke