Cannibal Corpse – “Violence Unimagined”

Albumcover

Band: Cannibal Corpse
Album: Violence Unimagined
Genre: Death Metal
Label: Metal Blade Records
Release: 16.04.2021

Mit „Violence Unimagined“ steht uns das mittlerweile 15. Studioalbum der Death Metal Ikonen von „Cannibal Corpse“ ins Haus. Vier Jahre nach „Red Before Black“, welches eines von vielen Highlights in der Bandgeschichte darstellt, schicken sich US-Amerikaner an, die Death Metal Fans erneut mit einer Platte über elf Tracks zu verzücken.

Wer außerdem meine Facebook-Seite verfolgt, der weiß das ich eher im melodischen Bereich des Death Metal zu Hause bin und mich seit einiger Zeit mit den weiteren Stilrichtungen dieses Genres beschäftige. So ist „Violence Unimagined“ gleichzeitig das 15. Jubiläum von „Cannibal Corpse“ und mein erstes Mal mit „Cannibal Corpse“. Was daraus wird? Nun, ich werde es euch berichten.

Bandlogo

Murderous Rampage“ eröffnet das Album und nagelt sofort aggressiv die Vocals unter die Kopfhaut. Den Song gab es als Singleauskopplung und ein Video bei Youtube gibt’s auch zu sehen. Noch ein Korn mehr Tempo gibt’s bei „Necrogenic Resurrection“ und zu „Inhumane Harvest“, einer weiteren Singleauskopplung, gibt’s ebenfalls ein Video. Ich habe es mir angesehen und muss schon gestehen, das was ich da gesehen habe war ziemlich abgefahren. Dieses humane Ersatzteillager und wie dort am Patienten „gearbeitet“ wurde, in Kombination mit den brutalen Growls, den Gitarrenriffs und hämmernden Drums machen den Song zu einer Erfahrung, die dir das Blut in den Adern gefrieren lässt. Kompliment. In „Condemnation Contagion“ geht’s um Pandemie und Viren und das mit einem brachialen Groove, der einer Naturgewalt gleicht. Auch „Surround, Kill, Devour“ bildet da keine Ausnahme und schlachtet sich ins Gehör mit Hochdruck. Mit ritueller Vernichtung wird sich in „Ritual Annihilation“ textlich der Torture zu Ehren der Götter gewidmet, während meine Hörorgane auf Hochtouren arbeiten.


„Follow the Blood“
ist einer meiner favorisierten Songs. Der Sound wabbert aus meinen Boxen auf mich herab und die Nackengymnastik läuft auf Hochtouren im Rhythmus des Liedes. Ich frage mich mit jeder weiteren Minute von „Violence Unimagined“ wieso ich nicht schon eher in die Abrissbirnen von „CC“ reingehört habe – gibt ja schließlich 14. Vorgänger. „Bound and Burned“ chatched mich ebenso, wie der vorangegangene Song. Mit einsetzen der Lyrics startet während „Slowly Sawn“ unweigerlich mein Kopfkino. High Speed gibt’s mit „Overtorture“ und „Cerements of the Flayed“ jagd eine Gänsehaut (😉) nach der anderen über mich während ich diesen gewaltigen Sound in mich aufsauge.

Das Metal and Me Fazit:

„Mein Debütalbum“ von „Cannibal Corpse“ gleicht einer Abrissbirne aus Blut, Eingeweide, Knochen und was noch alles in den Songs auf verschiedenste Art und weise aus der fleischlichen Hülle entfernt werden kann. Dieser 43minütige Dampfhammer ist für mich mit das stärkste, was ich bisher in diesem Genre gehört habe.  „VU“ mag die erste Scheibe sein, die ich von „Cannibal Corpse“ gehört habe, aber bestimmt nicht meine letzte. Wer dieses Fazit liest, darf mir gerne per Mail oder Facebook Empfehlungen schicken im Hinblick auf „Cannibal Corpse“. Viel Spaß beim anhören dieses Albums und vergesst nicht euer Kopfkino laufen zu lassen. 🙂

Schau doch gerne auch auf meiner Facebookseite vorbei, um dich mit anderen Metalheads und mir auszutauschen.

9 von 10 Pommesgabeln
9 von 10 Pommesgabeln

Tracks “Violence Unimagined”:

01. Murderous Rampage || 03:36 Minuten
02. Necrogenic Resurrection || 03:48 Minuten
03. Inhumane Harvest || 04:36 Minuten
04. Condemnation Contagion || 03:47 Minuten
05. Surround, Kill, Devour || 04:12 Minuten
06. Ritual Annihilation || 03:52 Minuten
07. Follow the Blood || 04:42 Minuten
08. Bound and Burned || 04:49 Minuten
09. Slowly Sawn || 05:31 Minuten
10. Overtorture || 03:55 Minuten
11. Cerements of the Flayed || 03:55 Minuten

Bandphoto

George “Corpsegrinder” Fisher | Vocals
Erik Rutan | Guitar
Rob Barrett | Guitar
Alex Webster | Bass
Paul Mazurkiewicz | Drums

Fotocredit: Alex Morgan