Endseeker – “Mount Carcass”

Albumcover

Band: Endseeker
Album: Mount Carcass
Genre: Death Metal
Label: Metal Blade Records
Release: 16.04.2021

Hamburg, nicht nur das Tor zur Welt, sondern auch die Heimat der Deather „Endseeker“. Gegründet 2014 hatten die Jungs ihre erste Veröffentlichung mit der EP „Corrosive Revelation“ im Jahr 2015. Im April 2021 kommt ihr mittlerweile drittes Album in voller Länge mit „Mount Carcass“. Das Album wurde von Eike Freese in den Chameleon Studios in Hamburg aufgenommen, produziert, gemischt und gemastert.

„Unholy Rites“ legt gleich mit hammerhartem Sound los und lässt die Untoten schön festlich den menschlichen Leib zerlegen. Gegen den Song sind manche Szenen aus einem Zombie-Comic reinster Kindergarten. Geiler, blutiger Auftakt und der „Godfather of the Dead“ – George Andrew Romero wäre begeistert! Ein fetter Nackenbrecher kommt mit „Merciless Tide“ auf uns zu und im Song selbst geht’s auch um den Nacken, aber anders – ihr werdet es hören. Brachialer Sound und eine geile rotzige Stimme liefert „Bloodline“. Es darf auch weiter das Haupt bewegt werden, während sich der Refrain im Kopf festbeißt und dort verbleibt. Der Titeltrack „Mount Carcass“ ist druckvoll und ballert durchweg aus vollen Rohren.

Bandlogo

Zu „Count the Dead“, welches als Single ausgekoppelt wurde, gibt es auch ein Lyric-Video – welches unterstreicht, um was bzw. wen es im Lied geht. Besonders in diesem Song ist die Wut in Lennys Stimme, über den Scheiß der Welt passiert, deutlich spürbar. „Cult“, „Moribund“ und „Frantic Redemption“ sind drei weitere stahlharte Abrissbirnen die Endseeker da raushauen. Als Finale gibt es das Cover von „Escape from New York“ (Die Klapperschlange – Kurt Russel! Habt ihr nicht gesehen? Dann aber mal Gas geben und anschauen – das ist ACTIONKULT der 80er!).

Das Metal and Me Fazit:

Endseeker klingen auf und mit „Mount Carcass“ melodischer als noch auf der Vorgängerscheibe. „Mount Carcass“ macht verdammt viel Spaß, man spürt zu jedem Zeitpunkt die Hingabe zum Death Metal und interpretiert das Genre so, wie es 2021 gespielt wird. Damit stehen die Hamburger zum Beispiel „The Crown“ in nichts nach – im Gegenteil, für mich ballert „Mount Carcass“ sogar den Tick mehr.

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4.5 von 5 Pommesgabeln
4.5 von 5 Pommesgabeln
Tracks “Mount Carcass”:
Bandphoto

01. Unholy Rites || 03:36 Minuten
02. Merciless Tide || 03:48 Minuten
03. Bloodline || 04:36 Minuten
04. Mount Carcass || 03:47 Minuten
05. Count the Dead || 04:12 Minuten
06. Cult || 03:52 Minuten
07. Moribund || 04:42 Minuten
08. Frantic Redemption || 05:31 Minuten
09. Escape from New York || 03:55 Minuten

Lenny | Vocals
Ben | Guitar
Jury | Guitar
Eggert | Bass
Kummer | Drums

Photo by Toni Gunner