“Leidbild im Interview”

Albumcover

Cheers Freunde des gepflegten Deutschrocks. Die hessische Band “Leidbild” wird bald jenen, die es sich redlich verdient haben, die Leviten lesen und das schön deutlich. Die Botschaften gibt’s mitten ins Gesicht, ganz nach Art des Hauses. Ich habe mit Christoph (Gitarre) über das Album gesprochen, dass am 30.04.2021 Kurs auf die Plattenläden der Region nimmt und über “Mindfuck Music” released wird. Aber jetzt viel Spaß beim Lesen!

Hallo Christoph von Leidbild. Mein Name ist Tobi. Danke, dass ihr euch die Zeit für ein paar Fragen von mir nehmt. Ich betreibe eine Facebookseite und einen Webblog. Auf diesen Seiten poste ich Reviews aktueller Alben, Interviews, Bandvorstellungen und Berichte über Konzerte, welche ich mit dem Rollstuhl besuche. Zum einen um anderen Rollifahrern zu berichten wie der Veranstaltungsort in puncto Barrierefreiheit ausgestattet sind und zum anderen wie man am besten vorgeht, um Tickets zu bekommen, denn meist geht das bei herkömmlichen Ticketportalen nicht. Natürlich bewerte ich auch den Auftritt der Bands.

In Zukunft werden wohl auch die Hygienemaßnahmen vor Ort dazu kommen, da ich als Hochrisikopatient auch sehr darauf achten muss. Ich schreibe natürlich auch über den Auftritt der jeweiligen Band. Heute habe ich ein paar Fragen an euch u.a. zum neuen Release „Levitikus“.

Als erste Frage jedoch: Wie geht’s euch derzeit?

Hallo Tobi und vielen lieben Dank für dein Interesse. Uns geht es aktuell so gut, wie es uns in dieser Zeit nur gehen kann. Wir versuchen genau wie viele andere Bands das Beste aus unseren derzeitigen Möglichkeiten zu machen. Wir haben die Corona-Zeit bisher sinnvoll genutzt, unser zweites Album geschrieben, aufgenommen und promoten dieses aktuell. Wir wissen, dass wir es nach Release am 30. April nicht live spielen werden dürfen und auch unsere Möglichkeiten zu Proben sind einigermaßen eingeschränkt, aber unterm Strich glauben wir das bisher Beste aus der Situation gemacht zu haben. Wir werden aber definitiv weiterhin gespannt auf der Lauer liegen und jede Möglichkeit für uns als Band nutzen, aktiv zu sein.

Wie würdet ihr euch beschreiben, wolltet ihr einem „Unwissenden“ von „Leidbild“ erzählen?

Ich würde Leidbild als eine Band bezeichnen, die sich an keiner festen Richtung orientiert und sich dadurch auszeichnet, nicht wirklich berechenbar zu sein. Wir versuchen stets unseren Hörern etwas Neues zu bieten mit unseren Projekten, unserer Musik, unserer Art des Auftretens im Dschungel voller deutschsprachigen Rockbands. Wichtig dabei ist es uns natürlich, die Band Leidbild und sich selber treu zu bleiben.

Mein Vater war früher auch begeisterter Musiker und setzte sich Zeit seines Lebens mit Musik auseinander. Ich legte ihm kürzlich unser neues Album LEVITIKUS vor und er zeigte sich etwas verwundert. „Welches Konzept verfolgt ihr denn damit?“ und „Ihr bedient aber viele verschiedene Genres!“ waren zwei seiner Kommentare… und ich denke, das ist genau das worum es geht. Wir verfolgen eben kein striktes Konzept, sondern schreiben und formen unsere Musik so, wie wir sie mögen. Ein Song muss nicht jedes Mal ein Gitarrensolo oder 180bpm haben, um zu funktionieren. Manchmal reicht auch nur die Akustik-Gitarre, eine Frauenstimme in den Vocals oder ein Klaviersolo am Ende eines Songs. Wir glauben, das macht uns authentisch und das könnte auch der Grund sein, warum einige Leute da draußen Leidbild mögen. Daran möchten wir festhalten.

„Seelenverwandte“ war der erste Song, den ich von euch gehört habe und der gefiel mir sehr. Könnt ihr meinen Lesern etwas über das Lied erzählen?

Seelenverwandte ist ein Song mit dem sich jeder ein Stück weit identifizieren kann. Jeder kennt das Gefühl, sich zu jemandem hingezogen zu fühlen und auf der anderen Seite das Gefühl, wenn eine Partnerschaft nicht glücklich verläuft. Mit dem Song wollen wir den Hörern eine Geschichte erzählen, deshalb funktioniert das Musikvideo auch komplett ohne Performance-Szenen von uns als Band. In Seelenverwandte geht es um eine Liebschaft mit seinen Höhen und Tiefen, seinen glücklichen und unglücklichen Momenten. Ganz gezielt haben wir das Ende (wenn die Liebe der beiden Protagonisten in unserer Geschichte überhaupt ein Ende hat) offen. Es geht im Song nicht darum, was einmal aus den beiden Liebenden wird, sondern viel mehr um die Situationen und Gedanken, die die beiden in ihrer Zweisamkeit miteinander verbindet, oder voneinander entfernt.

Von wem ist diese zauberhafte Stimme, weiblicher Natur 😊, bei Seelenverwandte? Werden wir sie noch öfter hören bei euch?

Die zauberhafte Stimme kommt von der lieben Sandra. Die Sandra ist die Freundin unseres Freundes und Crew-Mitglieds Marcel. Sie selbst kommt auch aus einer musikalischen Familie und singt in Ihrer eigenen Band. Sandra hat uns mit ihrer Stimme restlos überzeugt und das Ergebnis ist super geworden. Ohne ihre Unterstützung hätte der Song die gewünschte Stimmung einfach nicht bekommen. Sie ist in zwei Songs unseres Albums zu hören und wir würden uns riesig freuen, wenn wir auch in Zukunft bei neuer Musik mit ihr rechnen können! Wir glauben, eine talentierte Frauenstimme kann jedes Rock-Album bereichern.

Der erste Track der als Single erschien war „Nicht mehr cool genug“. Warum habt ihr euch für diesen Song entschieden?

Nicht mehr cool genug eignete sich am besten, um den Leuten zu zeigen, dass wir mit neuem Material zurück sind und viel an uns gearbeitet haben. Das Musikalische ist anspruchsvoller geworden, der Song hat Eier und den nötigen Druck und ganz wichtig: Die Message musste raus. Rock´n´Roll ist nicht mehr cool genug! In dem Track gehen wir klar und deutlich darauf ein, was uns an der Entwicklung in der Musiklandschaft nicht gefällt. Mit einer Prise Epos-Charakter war klar, dass wird der Song, mit dem wir uns zurückmelden werden.

Wo wir bei „Nicht cool genug sind“ – gibt’s die Kneipe noch, in der ihr die Idee für die Gründung der Band hattet?

Man könnte fast meinen, du wärst bereits eingeweiht. Tatsächlich gibt es die Kneipe nicht mehr. Leidbild bzw. die Idee dazu entstand in der sogenannten „Kleinen Hölle“ in der Klappergasse in Alt-Sachs. Die Kleine Hölle ist nicht die einzige Kneipe, die im ehemaligen Kneipen-Paradies Alt-Sachsenhausen dem Erdboden gleich gemacht wurde. Auch das Spritzehaus auf der Ecke zum Speak Easy gibt es nicht mehr. Stattdessen schlüpfen an jeder Ecke Ambiente wie Pilze aus dem Boden, an denen unidentifizierbares Geballer durch die offenen Fenster tönt. Klassische Kneipen, in denen Rock & Metal gespielt werden sind somit fast schon zu Geheimtipps geworden.


Was dürfen wir von euch im Hinblick auf euer neues Album „Levitikus“ erwarten?

Wie bereits erwähnt dürfen unsere Hörer die pure Breitseite Leidbild in all seinen Facetten erwarten. Wir haben lediglich unser Gewandt einmal ordentlich gewaschen, zum Trocknen aufgehangen und gründlich gebügelt. Da es sich erst um unser zweites Album handelt und wir seit Anfang an die Dinge in völliger Eigenregie und ohne professionelle Hilfe machen, wird die Weiterentwicklung im neuen Album LEVITIKUS deutlich hör- und spürbar sein. Wir sind stolz darauf die Dinge mit unseren eigenen Händen geformt zu haben und werden das auch in Zukunft niemals abgeben wollen. In unseren Songs findet jeder Rock-Begeisterte etwas für jede Gefühlslage und das im typischen Leidbild-Stil. Wir sind nicht glatt, wir verfolgen kein Erfolgs-Rezept, wir sind keine hochbegabten Profis und wir wollen es auch nicht sein. Leidbild ist Musik von einfachen Rockfans für einfache Rockfans ohne viel Schnickschnack.

Was unterscheidet das neue Album von eurer Debütscheibe?

In erster Linie bringen wir in Scheibe Nummer 2 mehr musikalisches Verständnis mit. Bei niemandem von uns stauben die Instrumente oder das musikalische Interesse zwischen den Gigs und Releases ein. Darüber hinaus entwickeln wir uns auch persönlich weiter, was sich in unserem Ausdruck und den Texten widerspiegelt. Wir haben in der Zeit von „Meine Therapie“ bis heute die Möglichkeit gehabt, sehr viel zu erleben und uns als Band weiter kennenzulernen. Es sind 2 Jahre ins Land gegangen, in denen wir viel gesprochen und gemacht haben und dadurch aus der noch etwas nebeligen Vorstellung des Werdegangs der Band ein deutlich klarerer Weg geworden ist. Ich würde behaupten, in der neuen Scheibe steckt diesmal mehr Idee, mehr Umsetzungsvermögen und eine deutlich breitere Klangfarbe.

Wie viele persönliche Erlebnisse stecken in euren Liedern?

Im Grunde steckt in jedem Text ein Stück weit persönliches Erlebnis bzw. persönliche Erfahrung. In diesem Fall muss ich für unseren Sänger Chriss sprechen, der die Texte schreibt. Unsere Texte sprechen im Grunde nur von Situationen aus dem Leben, aus dem Alltag. Es geht um Themen, die jeder nachvollziehen kann und von denen jeder ein eigenes Bild hat. Es wäre natürlich einfacher einen Text zu schreiben, in denen man einfach 3,5 Minuten „Umbrella“ singt, aber der Anspruch einer Rockband sollte Authentizität versprechen. An dieser Stelle möchte ich Chriss loben, der es schafft, Gefühle in wenige Worte so zu verpacken, dass sie genau den Kanal treffen, für den sie bestimmt sind.

Gibt’s denn Anekdoten aus der Zeit, in der „Levitikus“ entstanden ist, von denen ihr eine erzählen möchtet?

Ist es gute Werbung zu sagen, dass mir der Riff zu unserer bisher beliebtesten Single „Nicht mehr cool genug“ klassischer Weise auf der Toilette kam? War das schon eine Anekdote? Ah zwei Kleinigkeiten fallen mir noch ein:
Beim Videodreh unserer ersten Single in Alt-Sachsenhausen hat unser Jens seine Story-Parts mit getragener Maske gemacht. Grundsätzlich mag das richtig sein, aber nicht bei den Aufnahmen. Da kann man mal sehen, wie sehr sich das Tragen der Maske schon im Unterbewusstsein verankert hat. Ist dann übrigens erst nach dem Take aufgefallen, sodass wir alles noch einmal drehen durften.

Unser Schlagzeuger Steffen hat auch wieder einen gerissen… er befindet uns auf dem Weg zum Fotoshooting nach Kassel, an dieser Stelle liebe Grüße an Motti, unseren Fotografen, und bereits auf der Autobahn befindlich schreibt er mir, ob ich ihm eventuell eine Jeans mitbringen könnte… Also sowas wer fährt denn in Jogginghose zu einem Fotoshooting? Gottseidank musste ich erst später los und konnte ihm so eine zweite Hose mitbringen. Das mag im ersten Moment amüsant anmuten, an dem Tag war ich aber schon ein bisschen salzig.

Welche Künstler inspirieren euch am meisten bei der Arbeit an euren Songs?

Sänger und Textschreiber Chriss: Onkelz, Falco

Eine wirkliche Inspiration zu der Mitgestaltung unserer Musik kann ich leider gar nicht nennen. Wenn ich eine Inspiration nennen müsste, würde ich sagen, dass ich mich natürlich gitarrentechnisch auch an anderen Deutschrock-Bands orientiere. Deutschrock ist nun mal die Musik, die wir machen und lieben.

Wie wichtig ist es euch während dieser Zeit über Social Media mit euren Fans in Kontakt zu bleiben und zu erfahren, wie so die Stimmung ist?

Leider stellt Social Media zur Zeit die einzige Möglichkeit dar mit unseren Fans in Kontakt zu treten und leider ist Social Media heutzutage, für Bands wie uns, die einzige Möglichkeit ein neues Album vorzustellen. Natürlich würden wir uns wünschen, dass all das etwas persönlicher funktionieren würde. Wir leben in einer Welt, wo Dinge, die andere Menschen interessiert, begeistert und bewegt, mittels Fingerbewegung in der weltweiten Versenkung verschwindet und selten Beachtung findet. Die Menschen, die wir über Social Media erreichen können, mit denen wir uns austauschen können und die wir als Band unterhalten können, sind daher von unschätzbarem Wert für uns. Wir danken jedem einzelnen da draußen für seine Aufmerksamkeit auf das, was wir den Leuten präsentieren möchten, denn auch ein Kommentar, ein „Gefällt mir“ oder das Teilen eines Beitrages zeigen uns, dass wir jemanden mit dem was wir tun erreichen konnten.

Der tägliche Irrsinn ist allgegenwärtig und gerade ist er das ganz besonders. Wie erlebt ihr diese Zeit? Wie beeinflusst euch Covid19 beruflich und in der freien Zeit?

Als Band und Teil der Veranstaltungsbranche leiden wir wie viele andere Branchen sehr unter den Einflüssen der Pandemie. Der persönliche Austausch ist lückenlos unterbunden, die Erlebnisse, die als tolle Erinnerungen im Kopf gespeichert bleiben, finden nicht mehr statt. Die Ungewissheit, wann sich alles wieder normalisiert, macht einen krank. Im Mai würden eigentlich wieder die ersten Festivals beginnen und es ist sehr schwer zu akzeptieren, dass wir auch dieses Jahr gänzlich verzichten müssen. Uns bleibt aktuell nur an den bisher gespeicherten Erinnerungen festzuhalten und sich auf die Zeit zu freuen, in denen Neue gemacht werden können. Bis dahin gilt es sich im Rahmen der Möglichkeiten als Band weiterzuentwickeln und bereit zu sein, wenn da draußen alles wieder losgeht.

Wer hatte die Idee für euer Plattencover?

Die Idee für den Namen „LEVITIKUS“ und das Artwork stammt von mir. Ich stellte mir die Aufmachung des Albums etwas pathetischer vor und es sollte zum Albumnamen passen. Der Albumname stand vorher fest, deswegen mussten wir etwas passendes zum Titel finden. Schaut gerne einmal nach der Bedeutung des Levitikus. Daher kommt der Ausdruck, jemandem die Leviten zu lesen. Das Albumcover habe ich dann mit einem Kugelschreiber auf ein Stück Papier gekritzelt und unserem Grafiker zur Umsetzung gegeben.

Wie kamt ihr zum Deutschrock und welche Band/Bands hört ihr gerne aus diesem Genre? Mir steckte ein Freund in den frühen 90er ein Onkelz Mixtape zu und zack – onkifiziert.

Klar, die Onkelz gehören bei jedem von uns dazu. Für mich ist das fast schon eine Selbstverständlichkeit mit der Musik der Onkelz vertraut zu sein. Wir beobachten natürlich nach wie vor alles, was in unserer Szene so passiert und veröffentlich wird, aber es läuft auch viel englischsprachige Rockmusik, -metal oder allgemein Musik aus anderen Genres. Was die Musik aus dem eigenen Genre angeht, läuft eigentlich alles mal… von großer bis kleiner Band ist alles dabei. Einen wirklichen Favoriten gibt es da nicht. Dass es das gab, ist schon einige Zeit her.

Wenn ihr jetzt ein Konzert besuchen dürftet, zu welchem Künstler würdet ihr gehen?

Ich würde zu Parkway Drive gehen, wenn es nicht unser eigenes Konzert sein darf!

Gibt’s auch Bands aus anderen Stilrichtungen, die du magst?

Auf jeden Fall! HipHop, R´n´B und Pop fällt aber raus… Eher Hair-, Glam-, Thrash-Metal, Metalcore und all das. Das könnten Bands wie Mötley Crüe, Steel Panther, Cinderella, Metallica oder Parkway Drive sein. Aber auch Musik wie Creedence Clearwater Revival oder ABBA, um nur ein paar wenige zu nennen.

Mal ein wenig weg von der Musik. Wie schaut’s aus mit Hobbys? Fussball? Zocken? Sammeln?

Ich bin leider leidenschaftlicher Gamer. Leider deshalb, weil es einen Großteil meiner Freizeit wegatmet. Sportlich betätige ich mich gar nicht mehr, aber dafür widme ich mich sehr gerne kreativen Beschäftigungen. Ich arbeite gerne mit Photoshop oder Videoschnittprogrammen und koche gerne. Leider war es das schon… wenn der Tag etwas länger wäre, gäbe es vielleicht noch das ein oder andere. Die Band nimmt schließlich auch einen großen Teil meines Tages ein. Meistens geht es dabei aber um nicht besonders spannende Hintergrundgeschichten.

Dein größter Wunsch außerhalb der Musik?

Erfolg im Beruf, gesunde Kinder (irgendwann), Eigenheim, eine glückliche Familie

Zum Schluss ein paar Sätze von euch an die Rockfans da draußen? 😊

Kommt auf die Konzerte der kleinen Bands, sobald es wieder geht. Helft mit, dass die Kultur und Unterhaltung nicht aussterben. Hört die Musik der kleineren Bands, denn gerade dort, wo keine großen Labels Einfluss haben, ist die Musik noch ehrlich und authentisch.

Danke für das Interview. Etwas, das mir wichtig ist: bleibt gesund und viel Erfolg mit dem Album!

Leidbild sind:
Chriss | Vocals
Christoph | Guitar
Jens | Bass
Steffen |Drums

Photos by Leidbild

Das war mein Interview mit Christoph von Leidbild. Die Review zum Album gibt’s demnächst ebenfalls bei mir. Für weitere Neuigkeiten rund um die Welt des Metal und all seinen wunderbaren Facetten gibt es auf meiner Facebook-Seite “Metal and Me“! Lasst mir gerne ein Like da!

Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim lesen, ich hatte ihn definitiv! Bleibt gesund und munter! Bis zum nächsten Interview!