Motorjesus – “Hellbreaker”

Albumcover

Band: Motorjesus
Album: Hellbreaker        
Genre: Heavy Rock/Metal
Label: AFM Records
Release: 09.04.2021

Estimated 1992 in Mönchengladbach und somit eine der dienstältesten Bands im deutschen Heavy Rock, sind sie bekannt für dreckigen Rock’n’Roll und ihre geniale, weil einzigartige, High-Octane Mischung. Ihr letztes Album „Race to Resurrection“ erschien 2018 und chartete auf Platz 41 und war somit der höchste Charteinstieg der Bandgeschichte. Die Rede ist natürlich von Motorjesus, die dieses Jahr ihr nächstes Studioalbum „Hellbreaker“ über AFM Records veröffentlichen. Unterstützt werden sie dabei von Neuzugängen in der Band wie Gitarrist Patrick, welcher frischen Wind reinbrachte und auf dessen Soli wir uns freuen dürfen.

Die Pandemie machte den Jungs ein Strich durch sämtliche Live-Auftritte, was allerdings zuträglich für die Platte war, da Hellbreaker nun sämtliche Konzentration galt, was Chris auch im Interview mit mir sagte. Gemischt wurde das Album erneut von Produzenten-Legende Dan Swanö. Dieser sagt in der Presseinfo:

Bandlogo

Every time I worked on a Motorjesus record I thought it would be impossible for them to top it with the next one. Well, they sure proved me wrong each time, and with “Hellbreaker” they blew my head right off! Amazing songwriting and stellar performances all around! We’re talking mega catchy choruses and really awesome riffs, topped with Chris Birx vocals that never have sounded better! Best driving music there is! Damn proud to be the chosen one to mix and master it!” – Dan Swanö/Unisound, November 2020

Im Studio waren Motorjesus in den Watermountain Studios. Ihre Vorliebe für 70er Jahre Musclecars findet sich im, absolut bombigen, Albumcover wieder. Designt wurde das heiße Teil von Sebastian Jerke und ich freue mich schon jetzt, wenn diese geile Vinyl meine Sammlung ziert. Nun lassen wir mal den Motor rennen.

„Drive Through Fire“ eröffnet mit Kickstart und Vollgas das Album „Hellbreaker“ und legt mit „Battlezone“ gleich eine Schippe obendrauf. Der Song ist zeitgleich einer meiner Favoriten, da er eine geniale Botschaft vermittelt und antreibt nach vorne zugehen. Genau die Motivation, die heute benötigt wird. „Hellbreaker“, die zweite Singleauskopplung gibt es ebenso als Video wie „Dead Rising“, welches die erste Single aus Hellbreaker war. Dead Rising samt seinem geilen Refrain ging mir für Tage nicht aus dem Kopf und auch als ich ein bisschen die allseits bekannte Zombieserie geschaut habe ging mir die Stimme von Chris durch den Kopf. Ein absoluter Hammer von einem Song. Chris selbst sagte über Dead Rising im Metal and Me Interview:

Ja „Dead Rising“ ist auch für uns n spezieller Song auf dem Album, weil der so schön nach vorne geht und einfach Bock macht. Inhaltlich ist es ein kleiner Tribute an so 80er Horror Filme…Wir haben beim gesamten Album nochmal etwas das Gaspedal durchgetreten was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich hasse Balladen 😂

„Beyond The Grave“ und „Firebreather“ sind groovige Nummern und typisch Motorjesus zwischen Hardrock und Stoner angesiedelt. „Car Wars“ gibt ordentlich Feuer und jagt die Zahl der Umdrehungen nach oben. Eingefleischte Fans des Actionsfilms werden schon beim ersten Hören die „Verehrung“ von Judge Dredd in „Lawgiver“ erkennen, ein geiler Tribut zu einer genialen Comicfigur. „Black Hole Overload“ gibt sich wieder groovig und „Back To The Bullet“ rast mit Vollgas aufs Albumfinale zu, welches mit einem fast zweiminütigem Instrumental-Song endet. „The Outrun“ ist genau das richtige, um von diesem Ritt auf einem monströsem Musclecar langsam runterzukommen.

Das Metal and Me Fazit:

Motorjesus haben mit „Hellbreaker“ mächtig die Drehzahl in die Höhe getrieben. Die Songs reißen den Hörer mit und jeder einzelne macht tierisch Spaß. Für meine Begriffe genau die richtige Mischung aus harten Brettern, groovigen Songs und Hymnen die Live das Dach zum einstürzen bringen. Ich freue mich jetzt schon, Songs wie „Dead Rising“, „Hellbreaker“ oder “Battlezone” aus tausenden Kehlen zu hören, die mit erhobenen Pommesgabeln, statt Handys, abrocken und ihren eigenen Motor brennen lassen.

4.5 von 5 Pommesgabeln
4.5 von 5 Pommesgabeln

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Tracks “Hellbreaker”:

01. Drive Through Fire || 05:52 Minuten
02. Battlezone || 03:36 Minuten
03. Hellbreaker || 04:07 Minuten
04. Beyond The Grave || 03:40 Minuten
05. Dead Rising || 03:47 Minuten
06. Car Wars || 03:35 Minuten
07. Firebreather || 04:28 Minuten
08. Lawgiver || 05:04 Minuten
09. Black Hole Overload || 04:33 Minuten
10. Back To The Bullet || 03:50 Minuten
11. The Outrun || 01:54 Minuten

Bandphoto

Chris “Howling” Birx | Vocals
Andy Peters | Guitars
Patrick Wassenberg | Guitars
Dominik Kwasny | Bass
Adam Borosch | Drums

Fotos by Sebastian Roming