Arion – “Vultures Die Alone”

Albumcover

Band: Arion
Album: Vultures Die Alone
Genre: Melodic Metal
Label: AFM Records
Release: 09.04.2021

Arion – gegründet 2011 in Finnland haben schon einiges in ihrer Bandgeschichte vollbracht! Ihre erste Veröffentlichung war 2013, die Single „Seven“. Dieser folgte im gleichen Jahr ihre Debüt-EP „New Dawn“. Sie traten auch im finnischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest an. Da hat es ja schon einmal eine Band geschafft, die sogar den Sieg ins Land der tausend Seen holte. 2014 veröffentlichte das Quintett ihr erstes Album in voller Länge – „Last Of Us“. Vier Jahre später folgte „Life Is Not Beautiful“ von den großen Hoffnungsträgern des Melodic Metal Genres. Die Single „At The Break Of Dawn“ welche, mit einem Gastauftritt von Amaranthes Elize Ryd, zum Hit wurde und fesselnde Live-Auftritte ließ die Band international bekannt werden.

Bandphoto

2021 kommt ihr neues Werk „Vultures Die Alone“ am 09.04.2021 über AFM Records in die Läden. Produziert hat das Album Matias Kupiainen (Stratovarius) , für den druckvollen Mix konnte man Adam “Nolly” Getgood (Peripherie) gewinnen. Das interessante Cover-Artwork stammt von Tuomas Valtanen und der Bandfotograf ist Ville Juurikkala. Hören wir rein ins neue Album, das mit 10 Tracks eine Spielzeit von 42:48 Minuten hat.

Arion legen mit „Out Of My Life“ auch ohne Kompromisse los. Man spürt sofort die Leidenschaft und Hingabe zur Musik. „Break My Chains“ macht im gleichen Stil weiter und alle liefern eine absolut geniale Leistung ab. Ergänzt werden Arion bei „Bloodline“ durch Noora Louhimo von Battle Beast. Der Song war als erste Singleauskopplung veröffentlicht worden. Diese beiden Stimmen zusammen sind absolut geil anzuhören. Mit mehr Synthies kommt „I’m Here To Save You“ aus den Boxen geprescht, was der Energie des Songs aber nicht schadet, ganz im Gegenteil. Cyan Kicks liefert sich mit Lassi ein Duett in der Power-Ballade „In The Name Of Love“ und der Titeltrack „A Vulture Dies Alone“ ist „catchy as fuck“ und lädt ein lautstark mitzusingen.

Düster beginnt „I Love To Be Your Enemy“ bevor die Drums losballern und Lassi harte Töne anstimmt – und der Song auf Anhieb in meiner Playlist auf die vorderen Plätze kommt. Mit leisen Tönen beginnt „Where The Oceans Greets The Sky“ und man darf getrost die Augen schließen und dem Gitarrenspiel lauschen. Nach diesem Intro wird es epischer und kraftvoller, aber ohne die gewisse Sanftheit zu verlieren, die den Song ausmacht. Eine Runde träumen und zurück, denn „I Don’t Fear You“ bläst die zarte Frauenstimme von eben mit Karacho aus dem Kopf. Was eine Power in diesem Song! Ich finde den Refrain so Hammer! Das Finale hat eine Ballade für uns mit „Until Eternity Ends“ hören wir Arion von der sehr gefühlvollen Seite und Lassi überzeugt auch in diesem ruhigeren Song mit seiner schönen Stimme.

Das Metal and Me Fazit:

Das Album hat mich bestens unterhalten. Es gibt jede Menge Tempo und Geballer, mal im oberen, mal im mittleren Bereich, einen Instrumentaltrack (abgesehen von den letzten Sekunden) und eine absolut geniale Ballade. „Vultures Die Alone“ lässt euch den Nacken trainieren und die Fäuste geballt in die Luft schleudern, aber auch zwischendurch zur Ruhe kommen.

Von Bandchef Iivo an der Gitarre über Georgi am Bass, hin zu Topias an den Drums und Arttu mit exzellenter Keyboard-Perfomance ist alles perfekt abgestimmt mit Lassi am Mikro und das spürt der Metalhead mit jeder Sekunde, die verstreicht. Ob nun Power-, Symphonic- oder Melodic Metal, hier gibt’s für jeden gebührend auf die Ohren!

4 von 5 Pommesgabeln
4 von 5 Pommesgabeln

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Tracks “Vultures Die Alone”:

01. Out Of My Life || 03:36 Minuten
02. Break My Chains || 03:48 Minuten
03. Bloodline (Feat. Noora Louhimo) || 04:36 Minuten
04. I’m Here To Save You || 03:47 Minuten
05. In The Name Of Love (Feat. Cyan Kicks) || 04:12 Minuten
06. A Vulture Dies Alone || 03:52 Minuten
07. I Love To Be Your Enemy || 04:42 Minuten
08. Where The Oceans Greets The Sky || 05:31 Minuten
09. I Don’t Fear You || 03:55 Minuten
10. Until Eternity Ends || 04:49 Minuten

Bandphoto

Lassi Vääränen | Vocals
Iivo Kaipainen | Guitar
Arttu Vauhkonen | Keyboard
Georgi Velinov | Bass
Topias Kupianen |Drums

Photos by Ville Juurikkala