Evil Drive – „Demons Within“

Albumcover

Band: Evil Drive
Album: Demons Within
Genre: Melodic Death Metal
Label: Reaper Entertainment Europe
Release: 02.04.2021

Die finnischen Melodic Metaller von „Evil Drive“ haben ihr mittlerweile drittes Album am Start. „Demons Within“ heißt das Teil und kommt mit zehn Tracks über Reaper Entertainment Europe und wird von der Universal Music Group vertrieben. Die beiden Vorgänger „The Land of The Dead“ (2016) und „Ragemaker“ (2018) wurden von Presse und Fans gleichermaßen abgefeiert. Auch ein Besatzungswechsel gab es in der Formation. Die beiden neuen Zuwächse sind Antti Tani an den Drums und am Bass Matti Sorsa.

Der Opener „Payback“ lässt Kirchenglocken und eine Orgel hören, samt Fußschritten. Danach geht kraftvoll nach vorne und Viktoria Viren growlt los wie der Teufel. Vom Aufstehen und aus Ketten ausbrechen handelt „Breaking The Chains“! Der Groove ist mitreißend und die Gitarrensoli zeigen auch, dass hier Profis am Werk sind. Der Titeltrack beginnt sehr melodisch und ist ebenso schön groovig wie böse. „Demons Within“ thematisiert die inneren Dämonen, die jeder von uns von Zeit zu Zeit zu bekämpfen hat. „Rising From The Revenge“ wurde als erste Single ausgekoppelt und rattert aggressiv im Up-Tempo durchs Gehör. Das Video dazu setzt alle Bandmitglieder in Szene und wir dürfen beobachten, wie geil sie Gas geben in der Mitte des Songs.

„We Are One“,
istzweite Singleauskopplung, die im Februar veröffentlicht wurde. Für mich ein absoluter Favorit auf dem Drittling der Finnen. Sehr catchy und hymnenhaft. Zum Song gibt es auch ein offizielles Video, dass einen Zusammenschnitt von einigen Live-Auftritten der Band zeigt. Ein kleinen Genrehüpfer wird bei „Too Wild To Live Too Rare To Die“ vollzogen. Evil Drive haben einen Anhänger des Power Metal in ihren Reihen. Geiler Song! Im Mid-Tempo geht’s bei „Lord Of Chaos“ und „Bringer Of Darkness“ weiter. Mit einer „Heavy-Ballade“, Klargesang und dem nahenden Tod bekommen wir es bei „In The End“ zu tun. Der letzte Song, „Ghost Dimension“, haut nochmal kräftig zu, bevor wir am Ende wieder Footsteps hören, die sich entfernen und ein Feuer, das lodert. So schließt sich der Kreis bei „Demons Within“.

Das Metal and Me Fazit:

Die fünf Finnen liefern mit „Demons Within“ ein gelungenes „Melo-Death“ Album ab. Man hört die Einflüsse von Slayer deutlich heraus und eine Brise Iron Maiden ist auch dabei. Die Growls von Viktoria kommen schön aggressiv rüber und man hört, dass sie schon in jungen Jahren zu trainieren begonnen hat. Das Album bietet Abwechslung, in Form von Balladen, die sich in Richtung Heavy Metal bewegen oder auch „Too Wild To Live Too Rare To Die“ welches mehr vom Power Metal beeinflusst wird. Bei „Demon Within“ passt das Gesamtpaket und man braucht auch keine Vergleiche mit anderen Bands zu scheuen, da der eigene Stil weiterentwickelt und die Band samt ihrem Sound Spaß macht!

4 von 5 Pommesgabeln
4 von 5 Pommesgabeln

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Tracks „Demons Within“:

01. Payback || 03:24 Minuten
02. Breaking The Chains || 04:12 Minuten
03. Demons Within || 04:24 Minuten
04. Rising From The Revenge || 04:13 Minuten
05. We Are One || 04:46 Minuten
06. Too Wild To Live Too Rare To Die || 03:32 Minuten
07. Lord Of Chaos || 03:59 Minuten
08. Bringer Of Darkness || 03:31 Minuten
09. In The End || 04:38 Minuten
10. Ghost Dimension || 04:30 Minuten

Bandphoto

Viktoria Viren | Vocals
J-P Pusa | Guitar
Ville Viren | Guitar
Matti Sorsa | Bass
Antti Tani | Drums

Photo: Presseinformation