Septagon – „We Only Die Once“

Albumcover

Band: Septagon
Album: We Only Die Once
Genre: Thrash/Speed Metal
Label: Massacre Records
Release: 26.03.2021

Vor drei Jahren erschien „Apocalyptic Rhymes“, das zweite Album von Septagon. Dieses Jahr veröffentlichen die Thrash/Speed Metaller ihr drittes Studioalbum mit „We Only Die Once“. Besonders bei diesem Album ist, dass es einen neuen Drummer gibt. Daniel Buld komplettiert das Quintett. Produziert haben Septagon ihr Album in Eigenregie. Gemischt wurde es von Danny Seith in den Pariah Music Studios und gemastert hat es Alexander Krull im Mastersound Entertainment Studio! Das Coverartwork stammt von Markus Vesper. „We Only Die Once“ erscheint als CD Digipak, limitierte Vinyl LP in diversen Farben sowie in digitaler Form.

Bandphoto

Vom Dämon besessen und um Austreibung bittend, startet das Feuerwerk mit „Demon Divine“. Der Song ist ein super Opener für die kommenden mehr als 40 Minuten und macht Lust auf mehr. Kritisch geht „The Rant“ nach Vorne und rechnet mit machtbesessenen Politikern ab. Mit creepy Klängen beginnt „How To Kill The Boogeyman“, bevor die Post abgeht und der Boogeyman headbangen möchte, mit eurem Kopf 😉. Cooler Song über die Angst vorm schwarzen Mann. Hatte nicht jeder solche Ängste? Ich sage nur „Candyman´s Fluch“. Der Titeltrack „We Only Die Once“ sagt aus, dass wir unser Leben leben sollen, wie wir das möchten. Kurz genug ist es ja. „Vendetta“ heißt der nächste Song, der sich um die Blutrache dreht und das endlose Töten ohne Hoffnung auf ein Ende.

„Head Held High“ hält euch an, den Kopf immer oben zu behalten und lädt euch ein ihn zu bangen, so wie wir Metalheads das tun! „Gardens Of Madness“ ist mit über sechs Minuten der längste Song auf „We Only Die Once“. „Decision Day“ versetzt dich in ein Feuergefecht, Sirenen von Krankenwägen sind zu hören bevor die schweren Gitarren und Drums einsetzen. Die Lyrics brutal hart, aber die Realität beschreibend. Geile Riffs und ein Refrain, der im Gedächtnis bleibt, machen diesen Song zu einem meiner Favoriten. Auch „Strange Times“ kickt mich, was nicht zuletzt mit der Abbildung unserer derzeitigen Lebenssituation zu tun hat. „Ekke Nekkepenn“ wird wohl vielen im Norden von Deutschland etwas sagen. Ich war auch erst ein wenig verwirrt beim Songtitel, doch nach kurzer Recherche war ich umso begeisterter. Ich mag solche Songs. Forscht einfach nach während des Songs und tanzt danach durch die Stube. Im Übrigen, die Herren von Septagon, ich habe jetzt einen üblen Ohrwurm. 😉

Das Metal and Me Fazit:

Meine Neugierde auf „We Only Die Once“ wuchs mit der Veröffentlichung von „Demon Divine“ stetig und es war eine Erlösung, dass Album endlich hören zu können. Wie der Titel des Albums schon verrät, geht es um verschiedene Arten des Ablebens. Manche Songs sind eher mit einem Augenzwinkern zu hören, andere sind dagegen sehr ernst. Genau diese Gradwanderung finde ich großartig gemeistert von Septagon. Nicht nur irgendwelche Lyrics und Hauptsache die Instrumente ballern. Nein, hier stecken Ideen dahinter und die Songs regen zum Nachdenken an, während sie uns die Botschaften um die Ohren ballern.

4 von 5 Pommesgabeln
4 von 5 Pommesgabeln

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Tracks „We Only Die Once“:

01. Demon Divine || 03:59 Minuten
02. The Rant || 03:12 Minuten
03. How To Kill The Boogeyman || 05:06 Minuten
04. We Only Die Once || 04:07 Minuten
05. Vendetta || 04:10 Minuten
06. Head Held High || 03:30 Minuten
07. Gardens Of Madness || 06:46 Minuten
08. Decision Day || 05:06 Minuten
09. Strange Times || 03:11 Minuten
10. Ekke Nekkepenn || 03:47 Minuten

Bandphoto

Markus Becker | Vocals
Markus Ullrich | Guitars
Stef Binnig-Gollub | Guitars
Alexander Palma | Bass
Daniel Buld | Drums

Fotos by Sonja Ullrich