Paladine – „Entering the Abyss“

Albumcover

Band: Paladine
Album: Entering The Abyss
Genre: Power/Heavy Metal
Label: No Remorse Records
Release: 26.03.2021

Die Tage kam die neue Scheibe „Entering The Abyss“ von Paladine reingeflattert. Immer, wenn ich den Namen Paladin höre oder lese, denke ich an meine glorreichen Zeiten als Zwergen Paladin in World of Warcraft und meine unzähligen Schlachten im Geschmolzenen Kern oder bei Onyxia. Auch das Cover erinnert daran und in die Tiefe musste man ja auch oft. Doch die Griechen von Paladine, die sich 2013 gründeten, holen ihre Inspiration aus dem Dragonlance Universum. So stammt folglich auch der Bandname vom „God of Good and Justice“ aus dem Fantasyreich Dragonlance. Christ ist es auch, der ein Faible für Fantasyromane hat, speziell die Dragonlance Saga. So wurde „Entering the Abyss“ zu einer Konzeptstory aus eben jener Saga.

Bandlogo

2020 durchlief das Band LineUp einige Veränderungen. Die Produktion des neuen Albums begann trotzdem mit dem Produzent Thimios Krikos (Innerwish, Diviner, Battleroar). Das Coverartwork stammt vom Künstler Jimmy Ling Dreadjim.

2017 kam das Debütalbum der Athener, „Finding Solace“, über No Remorse Records auf den Markt und heimste positive Reaktionen aus Presse und von den Fans ein.  Sie teilten sich schon die Bühne mit Manilla Road und Q5 und bekamen auch dort positive Reaktionen.  Hören wir uns das neue Album an und stürzen uns in Abenteuer mit dem Gott des Guten und steigen in die Tiefe hinab!

Bandphoto

Mit den Worten von Raistlin Majere (Stimme von Thomas Sykes), einem begabten Magier aus der Saga, in „Raistlin’s Ambition“ beginnt das Album und fließt über in den ersten Track „War of the Lance“ welcher der Krieg ist, bei dem zum ersten Mal Drachen gesichtet werden. Zumindest entnehme ich das dem Dragonlance Wiki. Musikalisch bewegt sich der Song im mittleren Tempo. „Between Gods And Men“ (Lyrics von Minas Notaras) bietet schon die Gelegenheit ein bisschen den Kopf „mitwackeln“ zu lassen und das Gitarrensolo ist auch nicht von schlechten Eltern. „Mighty Heart“ weiß zu gefallen und zeigt auch, dass Sänger Nick was drauf hat. Zum Titeltrack „Entering the Abyss“ gibt es ein Lyricvideo, dass zu Beginn ein wenig von Magier Raistlin erzählt. Während dem kompletten Video gibt es kleine Fetzen vom Kampf des Magiers gegen den fünfköpfigen Drachen.

„Darkness and Light“
eröffnet mit über siebeneinhalb Minuten die zweite Albumhälfte und bleibt über die gesamte Länge stabil. „Hourglass in the Sky“ geht ins Up-Tempo und auch die Vocals werden aggressiver. Auch „Brother Against Brother“ hat diese Härte in den Vocals, welche es für mich ein bisschen unstimmiger macht. Ruhiger geht’s bei „Sacrifice of a Hero“ zu und dort empfinde ich die Vocals auch wieder als angenehmer. Bevor der finale instrumentale Song „River Of Souls“ das zweite Werk von Paladine rund macht, dürfen wir mit „The Return“ nochmals etwas aus dem Dragonlace Universum hören.

Das Metal and Me Fazit:

Zugegeben, ich kenne mich in dem von Paladine besungenen Universum nicht aus. Ich mag jedoch Fantasy, Drachen, Paladine und alles was damit zu tun hat. Ich kann mich also schon in diese Welt versetzen und finde Songs darüber auch echt gut. Die Griechen geben Gas an den Gitarren und an Bass, ebenso wie an den Drums und am Mikro. Die Leistung passt also. Manche Songs haben aber ihre Längen und für Thematikfremde kann dies schon eintönig werden. Fans der Saga und Fantasyfreunde haben bestimmt ihren Spaß am Album. Für alle anderen wird es eventuell beim antesten bleiben. Trotzdem, die Griechen haben Potenzial und ich werde sie im Auge behalten.

3 von 5 Pommesgabeln

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Tracks „Entering the Abyss“:

01. Raistlin’s Ambition || 01:08 Minuten
02. War of the Lance || 05:53 Minuten
03. Between Gods And Men || 05:40 Minuten
04. Mighty Heart|| 04:58 Minuten
05. Entering the Abyss || 06:36 Minuten
06. Darkness and Light || 07:33 Minuten
07. Hourglass in the Sky || 05:20 Minuten
08. Brother against Brother || 05:20 Minuten
09. Sacrifice of a Hero || 04:58 Minuten
10. The Return || 05:09 Minuten
11. River Of Souls || 01:41 Minuten

Bandphoto

Nick „The Metalizer“ Protonotarios | Vocals
Sotiris Paraskevas | Guitars
John Kats | Guitars
Christ Stergianidis | Bass Guitar
Mpampis Tsolakis | Drums

Photos by Christ Stergianidis