The Crown – „Royal Destroyer“

Albumcover

Band: The Crown
Album: Royal Destroyer
Genre: Death Metal
Label: Metal Blade Records
Release: 12.03.2021

The Crown gründeten sich 1990 und waren eine typische Garagenband. 30 Jahre später feierten sie ihr Bandjubiläum und sind eine der beständigsten Institutionen im Death Metal. Am 12. März diesen Jahres veröffentlichen die Schweden mit „Royal Destroyer“ ihr zehntes Studioalbum. Bassist Magnus Olsfelt sagte auf der Webseite von Metal Blade Records:

“Es ist unsere zehnte Platte, also gehören wir jetzt quasi zum Big Boys Club. Ich denke, es markiert in gewisser Weise unsere ‘Krönung’ und fasst unseren Sound über alle Alben hinweg auf einem einzelnen Werk zusammen. Es hat alles – das Death-Metal-Zeug der frühen 1990er und die eindringlichen Melodien, aber auch Thrash, Punk und Grind, Heavy Metal sowie eher epische und doomige Elemente.“

Für die Aufnahme von Royal Destroyer verpflichtete die Band den Produzenten Fredrik Nordström und sie steckten die Köpfe im Studio Fredman in Göteborg zusammen. Ich bin gespannt auf das neue Album, denn die Band hat einige Überraschungen parat und verkündet:

“Wir haben einige der intensivsten Sachen aller Zeiten zustande gebracht, darunter eine etwa nur knapp eine Minute dauernde Nummer und sogar eine Ballade!“

Das Album gibt es in folgenden Varianten:

– jewelcase-CD
– ltd. digipak-2CD (incl. ‘Deathrace 13′ bonus disc w/ 13 tracks)
– 180g black vinyl (EU exclusive)
– midnight blue marbled vinyl (EU exclusive – limited to 400 copies)
– red-hot orange marbled vinyl (EU exclusive – limited to 200 copies)
– golden clear w/ blue and white splatter spot vinyl (EU exclusive – limited to 200 copies)
– clear w/ gold splatter vinyl (Kings Road exclusive – limited to 100 copies)
– viole(n)t blue marbled vinyl (US exclusive)

Genug der Worte – widmen wir uns dem Death-Geballer der Schweden! Ab dafür!

„Baptized In Violence“ eröffnet das neue schwedische Death Metal Werk und innerhalb von 80 Sekunden weiß jeder Hörer, was ihn in den folgenden 40 Minuten erwartet! „Let The Hammering Begin!“ macht auch keine Gefangenen und lässt lyrisch die Welt untergehen, während sich der Song durch die Ohren pflügt. „Motordeath“ bombadiert instant mit Drumblasts, aggressiven Vocals und schneidenden Gitarren. Wer dachte er könnte kurz Luft schnappen, der irrt gewaltig.  „Ultra Faust“ beginnt zwar etwas zurückhaltender, feuert aber kurze Zeit später aus allen Rohren, die „The Crown“ zur Verfügung stehen. Mit düsterem grollen beginnt „Glorious Hades“ und ebenso düster wie brachial sind Text und Meldodie! Für mich ein klarer Favorit auf dem Album.

„Full Metal Justice“ kommt um die Ecke gebrettert und plättet die eventuell entstandene Melancholie wie der Amboss den Coyoten im weltweit bekannten Cartoon! Mit „Scandinavian Satan“ ist ein Song vertreten, der sich thematisch um die nordischen Göttersagen dreht. Der Song schlägt gewaltig ein, wie eine Axt die einen Schild bearbeitet und beim großen Finale auch spaltet. „Devoid of Light“ ist ein weiterer brachialer Death-Brecher, welcher keine Gnade mit euren Nachbarn kennt und in angrenzenden Wohnungen die Gläser wackeln lassen wird. „We Drift On“ ist sehr melodisch und im Refrain schon fast eine Ballade. Gefällt mir gut! Lange verweilt man jedoch nicht bei langsameren Tönen denn „Beyond The Frail“, der finale Track des Albums, hält den Fuß nochmal volle Pulle fest auf dem Gaspedal!  

Das Metal and Me Fazit:

Was für ein Death-Metal Orkan hat mich denn da getroffen bitte? Diese Stimmgewalt, welche da aus den Lautsprechern herausgebrochen ist, samt den Blastbeats und den Mörder-Riffs, hat mich mit jeder Minute und jedem weiteren Song mehr begeistert. Diese Elemente kombiniert mit düsteren Texten sind ein gigantisches Brett und eine Ansammlung von Hits, die den Hörer plattwalzt und ihn antreibt, sich immer wieder mit größtem Vergnügen unter die Walze „Royal Destroyer“ zu legen, mit „The Crown“ am Steuer!

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4.5 von 5 Pommesgabeln
4.5 von 5 Pommesgabeln

Tracks „Royal Destroyer“:

01. Baptized In Violence || 01:20 Minuten
02. Let The Hammering Begin! || 06:13 Minuten
03. Motordeath || 04:23 Minuten
04. Ultra Faust || 06:21 Minuten
05. Glorious Hades || 05:05 Minuten
06. Full Metal Justice || 03:01 Minuten
07. Scandinavian Satan || 02:57 Minuten
08. Devoid of Light || 03:32 Minuten
09. We Drift On || 04:41 Minuten
10. Beyond The Frail || 05:20 Minuten

Bandphoto

Johan Lindstrand | Vocals
Magnus Olsfelt | Bass
Marko Tervonen | Guitar
Robin Sörqvist | Lead guitar and backing vocals
Henrik Axelsson | Drums

Photo by Ida Kucera