Dreamshade – “A Pale Blue Dot”

Albumcover

Band: Dreamshade
Album: A Pale Blue Dot
Genre: Modern Metal / Metalcore
Label/Vertrieb:  Horang Music – Dreamshade / Tunecore – Believe
Release: 05.03.2021

Dreamshade – aus unserem Nachbarland, der schönen Schweiz – veröffentlichen ihr neues Album „A Pale Blue Dot“ fünf Jahre nach ihrem letzten Langspieler Vibrant. Gegründet 2006 in Lugano/Schweiz unterschrieben sie nach ihrer ersten EP, “To The Edge Of Reality” im Jahr 2008, bei Universal Music / Spinefarm Records und veröffentlichten drei Jahre später die Alben “What Silence Hides” und 2013 “The Gift Of Life” mit Genre-Hits wie “Consumed Future”, “Photographs” und “Your Voice”.

Mit der Unterschrift beim Label Artery Recordings erschien 2016 “Vibrant”, welches zum ersten Mal Metalcore sowie musikalische Einflüsse aus Active Rock, Electronic und Rap vereinte. Die musikalische Vielfalt formte den modernen Metal-Sound der Band. Dreamshade spielten eine weltweite Headliner-Tournee und spielten im Rahmen der Tour ausverkaufte Shows in ganz Europa und Asien. Mit Spannung starte ich nun das neue Album „A Pale Blue Dot“.


„Safe Harbour“ – sicherer Hafen, den vielen finden, wenn die ihre Kopfhörer aufsetzen, um sich ganz der Musik hinzugeben. Darum geht’s im Eröffnungssong von „A Pale Blue Dot“. Ich glaube so ziemlich jeder von uns hat so manchen Sturm besser überstanden mit Musik die innere Stärke verleiht. „Lightbringers“ beginnt mit geballten Growls und ist anfangs ein bisschen schneller als „Safe Harbour“. Growls und Klargesang wechseln sich wieder ab, ebenso härtere Klänge und sanfte Melodien. Über „Question Everything“ und „Step Back“ kommen wir zu „Stone Cold Digital (feat. Rose Villain)“, welches den Spiegel vorhält was das „Leben“ in den sozialen Medien angeht. Rose Villian ist als Gastsängerin mit von der Partie. „Impulse“ tritt aufs Gaspedal und „toD-eulB-elaP-(A)“ haut auf die Bremse und lässt euch eure Ohren spitzen 😉.

„Shanghai Nights“
eröffnet die zweite Hälfte des Albums und war Anfang Januar die dritte Singleauskopplung und wurde samt Video veröffentlicht. „Elephant“ und „Somewhere Else“ kommen mit eingängigem Refrain und harten Riffs, wie sie in den bisherigen Songs auch zu hören waren. „On My Own“ fordert auf stark und tapfer zu sein, um du selbst zu sein und dich nicht für andere zu verbiegen. Bei „Nothing But The Truth (feat. John Henry from Darkest Hour)“ wirkt John Henry von der US Metalcore Kapelle „Darkest Hour mit. „A Place We Called Home“ bietet euch gerappte Parts, die sich sehr interessant anhören. „Save This“ funktioniert nicht nur auf der Platte zu Hause, sondern ist mit Sicherheit auch eine tolle Nummer vor Publikum. Wenn tausende geballte Fäuste zu sehen sind und aus Kehlen „Save This“ ertönt, muss das einfach absolut fett sein.

Das Metal and Me Fazit:

Die Mischung aus Metalcore und Modern Metal gelingt Dreamshade ziemlich gut. Die Rap und Electronic Parts passen ebenso gut ins Konzept und machen das Album abwechslungsreich und interessant für eine breitere Hörerschaft. Auch der typische Wechselgesang von aggressivem Growl und emotionalem Klargesang passt wie die Faust aufs Auge. Die emotionalen und botschaftsreichen Lyrics passen perfekt in diese Zeit und schaffen es, den Hörer in ihren Bann zu ziehen. Fans des Genres können zugreifen und allen anderen sei ans Herz gelegt, das sie was verpassen, wenn sie kein Ohr riskieren.

4 von 5 Pommesgabeln
4 von 5 Pommesgabeln

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Tracks “A Pale Blue Dot”:

01. Safe Harbour || 04:08 Minuten
02. Lightbringers || 04:34 Minuten
03. Question Everything || 03:23 Minuten
04. Step Back || 03:36 Minuten
05. Stone Cold Digital (feat. Rose Villain) || 03:18 Minuten
06. Impulse || 03:50 Minuten
07. toD-eulB-elaP-(A) || 01:52 Minuten
08. Shanghai Nights || 03:53 Minuten
09. Elephant || 04:48 Minute
10. Somewhere Else || 03:36 Minuten
11. On My Own || 03:41 Minuten
12. Nothing But The Truth (feat. John Henry from Darkest Hour) || 03:42 Minuten
13. A Place We Called Home || 03:47 Minute
14. Save This || 03:25 Minuten

Bandphoto

Kevin Calì | Vocals
Fernando ‘Fella’ Di Cicco | Guitars, Vocals
Gian-Andrea ‘Gian’ Costa | Bass, Keyboards, Programming
Luca Magri | Guitars, Programming
Francesco ‘Fry’ Ferrini | Drums

Photos by Kyrhian Balmelli