SOEN – „Imperial“

Albumcover

Band: SOEN
Album: Imperial
Genre: Progressive Metal
Label: Silver Lining Music
Release: 29.01.2021

SOEN – eine schwedische Prog-Metal Formation welche am 29.01.2021 ihr fünftes Studioalbum der Öffentlichkeit präsentierten und diese ist begeistert von „Imperial“. Die Gründungsmitglieder Joel Ekelöf (Gesang) und Martin Lopez (Schlagzeug) sowie Lars Enok Åhlund (Keyboards und Gitarre), Oleksii „Zlatoyar“ Kobel (Bass) und Cody Ford (Leadgitarre) präsentieren uns acht neue Lieder, die sich mit der Wahrnehmung von Menschlichkeit und Leben beschäftigen und diese in Frage stellen. Diese acht Lieder, die Frustration, Hoffnung und Reflexion sollen den Hörer in ihren Bann ziehen und noch lange nach Ablauf dieser verrückten Zeit im Gedächtnis bleiben.

IMPERIAL wurde von Iñaki Marconi und der Band produziert und von Kane Churko gemischt und gemastert, der mit Leuten wie Ozzy Osbourne und Bob Dylan zusammengearbeitet hat. Das Vocal editing übernahm Ricardo Borges die Vocals und Drums bei den ersten fünf Songs wurden produziert und aufgenommen von David Castillo. Das Cover wurde designend von Enrique Zabala, das Art Design stammt von Wriliya und das Cover Photo steuerte Mark Laita bei.

„Lumerian“ eröffnet das Album mit harten Tönen, die dann aber abnehmen und dem typischen Sound von Soen Raum gibt. Auch „Deceiver“ kommt sehr heavy rüber und hat einen einprägenden Refrain, der die Leidenschaft der Schweden für Ihre Musik widerspiegelt. Sirenenalarm ertönt und „Monarch“ startet und ein relativ düsteres Lied ertönt aus den Boxen. Zum Song gibt es auch ein Video, welches sehr sehenswert ist. Gegen Ende des Liedes erfolgt ein Stimmungswechsel, der wieder positiver stimmt. Auch für die Ballade „Illusion“ haben die Schweden ein offizielles Video herausgebracht. Der Song wirkt entspannend und die herausragende Leistung an den Gitarren von Lars Enok Åhlund und Cody Ford stellt eines von vielen Sahnehäubchen aus „Imperial“ dar.

Die zweite Hälfte der Platte startet mit „Antagonist“. Der Song gibt wieder mehr Gas und im Netz gibt es ein offizielles Bass Playthrough das zeitgleich den Bassisten Oleksii “Zlatoyar” Kobel vorstellt, der auch in „Modesty“ zusammen mit Drummer Martin Lopez zeigt, was beide draufhaben. Der Song ist absolut gefühlvoll und weckt sehr starke Emotionen im Hörer. „Dissident“ holt mich aus meinen vorherigen Gedanken. Diese Textzeile beschreibt den Song ein bisschen: „We are designed to fight for what burns in our hearts“. Zum Schluss gibt’s mit „Fortune“ eine epische Ballade, die für mich ebenfalls einen großen Höhepunkt des Albums darstellt.

Das Metal and Me Fazit:

Soen veröffentlichen mit „Imperial“ ein absolutes Sahnestück, welches noch in zig Jahren in aller Munde sein wird. Es verleiht dem Hörer Hoffnung, Zuversicht, ja auch Trost, in einer Zeit in der die Seele Streicheleinheiten mehr als zuvor gebrauchen kann. Geniale Grooves, knackige Riffs, gefühlvolle Melodien und ein herausragender Gesang machen „Imperial“ zu einem „Must Have“, welches mit jedem Durchgang besser wird.

5 von 5 Pommesgabeln

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Tracks „Imperial“:

01. Lumerian || 05:31 Minuten
02. Deceiver || 04:33 Minuten
03. Monarch || 04:52 Minuten
04. Illusion || 05:11 Minuten
05. Antagonist || 06:02 Minuten
06. Modesty || 04:34 Minuten
07. Dissident || 05:38 Minuten
08. Fortune|| 05:43 Minuten

Bandphoto

Joel Ekelöf | Vocals
Martin Lopez | Drums
Lars Enok Åhlund | Keyboards and Guitar
Oleksii “Zlatoyar” Kobel | Bass
Cody Ford | Lead Guitar

(b/w pic – photo credit: Ola Lewitschnik)
(colour pic – photo credit: Inaki Marconi)