Argorok – „Ursupator“

Albumcover

Band: Argorok
Album: Ursupator
Genre: Death/Groove Metal
Label: Selbstvertrieb
Release: 20.11.2020

Argorok – als ich diesen Namen las und mehr über die Hintergründe des Projekts wissen wollte bemühte ich eine Suchmaschine und mir wurde die Videospielreihe „The Legend of Zelda“ angezeigt. Argorok ist ein geflügelter Feuerdrache und der Endgegner bei „Twilight Princess“. Doch hier handelt es sich um Death Metal des Projekts von Bill Thiele, welches er mit befreundeten Musikern verwirklichte.

Bill, Andy und Boa heißt das Trio, dass hinter dem Album Ursupator steht und welches am 20.11.2020 veröffentlicht wurde. Der Sound geht in die Richtung grooviger Death Metal und die Songs auf Ursupator sind komplett in Deutsch und – ich nehme einen Fakt vorweg – absolut geil! Für das Cover war Carolin Meyer zuständig.

Los geht das Geballer mit „Aus der Tiefe“ zum schweren Sound gesellt sich die tiefe, grollende, Stimme, welche im Song ein Ungeheuer beschreibt, welches geweckt wurde und langsam emporkriecht. „Protector“ kommt noch eine Spur düsterer rüber. Das stimmliche Zusammenspiel zwischen Klarstimme und Growl passt ziemlich gut. Ich finde diese dunkel-grollende Stimme einfach geil. Auch so in „Odyssee“. Hier ist die Zweitstimme ein wenig Black Metal angehaucht. „Refugium“ nimmt ein wenig das Tempo raus und wirkt leicht doomig.

„Königin der Asche“
startet mit Bass und Drum Intro. Ich persönlich finde den Text sehr geil und der Refrain animiert zum Fäuste in die Luft strecken und sie im Rhythmus zu bewegen. Angsterfülltes Atmen ist zu hören, bevor Drums und Bass einsetzen bei „Kalter Stein“. Der Song walzt sich durchs Gehör und ebnet den Weg für „Hinter der Maske“ welcher mit Menschen abrechnet, die sich eben hinter jenen verbergen.
Zu „Katharsis“ gibt es ein Lyricvideo durch das ihr euch ein Bild von Argorok und deren geilem Sound machen könnt. „Meister der Lügen“ mit Glöckchenspiel und Flüsterstimme bevor der Song in typischer Manier losbricht. Zum großen Finale kommt mit „Tag des Zorns“ das längste Lied auf „Ursupator“. Hier grooved es gewaltig und der Ohrwurm ist ebenfalls auf dem Sprung ins Ohr. Man hört richtig fett die Aggression in der Donnerstimme und bewegt den Kopf zu den Riffs.

Das Metal and Me Fazit:

Ich bin so froh, dass ich auf das Album aufmerksam gemacht wurde. Fette Riffs, treibender Groove, eine Stimme so dunkel und finster und die andere so hell und schneidend, perfektes Zusammenspiel würde ich sagen. Abwechslungsreiche Texte, die Interpretationsspielraum lassen wie zum Beispiel „Aus der Tiefe“ oder andere die Dinge aussagen, die jeder schon erlebt hat wie „Hinter der Maske“.

„Ursupator“ ist ein gelungenes Debütalbum und definitiv ein Muss für Fans des Genres. Besonders macht es noch der Gesang in Deutsch, durch den das Gesungene noch brachialer wirkt.

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Tracks „Ursupator“:

01.  Aus der Tiefe || 04:33 Minuten
02.  Protector || 04:44 Minuten
03.  Odyssee || 05:04 Minuten
04. Refugium || 05:02 Minuten
05. Königin der Asche || 04:28 Minuten
06. Kalter Stein || 05:17 Minuten
07. Hinter der Maske || 05:13 Minuten
08. Katharsis || 03:34 Minuten
09. Meister der Lügen || 03:30 Minuten
10. Tag des Zorns || 06:32 Minuten

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