Crusher – “Unleashed”

Albumcover

Band: Crusher
Album: Unleashed
Genre: Heavy/Thrash Metal
Label: Moburec
Release: bereits erschienen – 17.04.2020

Auf „Crusher“ bin ich durch ein Gewinnspiel der Band gestoßen. Nach Kontakt mit Sänger Röbin hat er mir das neueste Werk „Unleashed“ zur Verfügung gestellt. Danke an dieser Stelle 😊! Crusher starteten im Jahr 2002 ihren eigenen Stil zu verfolgen. Dieser liegt im Melodic Metal und härterem Thrash Metal, gespickt mit Old School und moderneren Einflüssen. Trotz einigen Änderungen in der Besetzung der Band nahmen sie Demos auf, die von der Musikpresse anhaltend positiv aufgenommen und bewertet wurden. Auch die Reaktionen des Publikums bei vielen Auftritten in ganz Deutschland war stets positiv. Die Band fand „ihren“ Sound und das Line Up festigte sich nach der EP „The Airfield Tapes“ und ist bis heute die gleiche.

Es folgte der erste Langspieler mit „Redemption“, der auch gute Wertung einheimste in der Fachpresse. Acht neue Tracks wurden unter der Leitung des Produzenten David Buballa (Powerwolf, Crematory), aufgenommen und im April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile gibt es den ersten Song Violence Stays Violentauch in deutscher Version, welcher dann am 08.11.2020 online veröffentlicht wurde. 

Die Band selbst spricht über ihr neues Album: „Wir denken, wir alle haben seit den Aufnahmen des Vorgängers „Redemption“ sowohl als Songwriter, aber auch in unseren technischen Fähigkeiten allesamt dazu gelernt. Unseren Stil hatten wir über die früheren Jahre definiert, konnten ihn aber mit den Aufnahmen zum damaligen Album erstmals auch in guter Qualität auf einem Album präsentieren. Und genau das gibt es nun in noch ausgereifterer Form auf „Unleashed“ zu hören.“

Jetzt entfesseln wir mal die Power des Albums und hören uns „Unleashed“ an!

Los geht’s mit „Violence Stays Violent“! Alarmsirenen heulen auf, alle Instrumente auf Betriebstemperatur, Sänger Röbin legt los und gleich im ersten Song werden Missstände thematisiert, die leider noch immer überall auf der Welt zugegen sind. Rechte oder linke Extreme oder auch religiöse Extreme. Wie sehr diese Dinge auf den Sack gehen hört man in jeder Sekunde des Liedes. Amtliches Geballer gegen diese Themen gibt’s auch auf Deutsch im Bonustrack. „The Others“ und „The Great Escape“ sind Songs, die sich inhaltlich um eine Buchreihe namens „Tarlot“ drehen. Die Bücher (Vierbänder) sind im Genre „Fantasy“ zuhause und über den AAVAA Verlag erhältlich. Soundtechnisch bieten die Song schnellen Heavy/Thrash und besonders „The Great Escape“ bleibt mir seinem Refrain im Kopf! Auch die Chöre sind geil gelungen – Fäuste geballt und mitgesungen!

Über „The Time Leap Pit“ sagt die Band:

„Time Leap Pit“ stellt die nicht ganz ernst gemeinte Fortsetzung der Geschichte des „Son Of A Pit“  dar, dem Bandeigenen Maskottchen welches auf „Redemption“ das erste Mal erwähnt wurde. Dabei ist es zugleich die Fortsetzung, als auch die Vorgeschichte und zeichnet sich durch einen prägenden und festsetzenden Refrain aus, der von teils progressiv und komplex angehauchten Songparts umrundet wird.“


„Downfall“
gibt mächtig Gas und hat psychische Störungen zum Thema. „Empty Space“ nimmt den Fuß ein wenig vom Gaspedal und weckt stattdessen die Melancholie im Hörer. Besonders während des Refrains kochten die Emotionen hoch. Mit „One For You“ ist ein Geschenk an alle Metalheads dieser Welt Eine ordentliche Moshpitnummer bei der man sich gegenseitig feiert und das am besten Live – Unleash the Beast an break those fuckin´ Metalchains. „Bier“ ist ein geiler Partysong und deswegen hole ich mir jetzt ein kühles Blondes und schwelge in Erinnerungen an die letzten Konzerte!Über „Radikal bleibt Brutal (Bonus)“ habe ich oben schon etwas geschrieben möchte aber noch sagen, der Song auf Deutsch hört sich super an. Vielleicht gibt’s ja mal mehr davon.

Das Metal and Me Fazit:

Bombensache, wie man durch Zufall auf Künstler trifft und in den Genuss ihrer Arbeit kommt. Diese Mischung der verschiedenen Stilrichtungen des Metal passt echt gut und macht den Sound stimmig. Auch die Vocals haben den richtigen aggressiven Touch an den richtigen Stellen. Man hört in den Liedern die Stimmungslage heraus, von angepisst bis melancholisch. Mir haben es besonders “Violence Stays Violent” und “Empty Space” angetan. Crusher verstehen ihr Handwerk – zugreifen und Ohren durchpusten lassen!

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Tracks “Unleashed”:

01. Violence Stays Violent || 05:06 Minuten
02. The Others|| 04:25 Minuten
03. The Time Leap Pit || 06:32 Minuten
04. Downfall || 06:15 Minuten
05. Empty Space || 05:20 Minuten
06. The Great Escape || 05:03 Minuten
07. Only For You|| 05:49 Minuten
08. Bier || 02:22 Minuten
09. Radikal bleibt Brutal (Bonus) || 05:09 Minuten

Röbin | Vocals
Michi | Gitarre
Dominik | Gitarre
Alex | Bass
Dennis | Drums