Tribulation – “Where the Gloom Becomes Sound”

Albumcover

Band: Tribulation
Album: Where the Gloom Becomes Sound
Genre: Gothic-Death Metal
Label: Century Media Records
Release: 29.01.2021

Tribulation steht für schwedischen Gothic-Death Metal seit 2004. Im Jahr 2021 veröffentlicht die Band ihr fünftes Studioalbum. Nach einem Livealbum 2019 und Down Below 2018 gibt es im Frühjahr 2021 endlich wieder neue, düstere Songs. “Where the Gloom Becomes Sound” erscheint als Ltd. Deluxe bone colored LP & Bonus Zoetrope LP Artbook, Ltd. CD Mediabook, CD Jewelcase, Ltd. LP with LP-Booklet und als Digital Album. Lassen wir uns von der Dunkelheit umarmen und hören ins Album!

“Masks”


„In Remembrance“ eröffnet das Album mit schwedischen Lyrics, geht aber wieder ins englische über und nimmt dann Fahrt auf. In „Hour of the Wolf“ setz sich der fesselnde musikalische Part fort, samt den „unheimlichen“ Lyrics und einer dunkle Liebeserklärung in „Leviathans“ geben einen absolut gelungenen Auftakt in „Where The Gloom Becomes Sound“.

„Dirge of a Dying Soul“
ist langsamer als die ersten Tracks aber nicht minder düster, geht es doch um den eigenen Tod. Der Regen am Ende macht das Gefühl, dass während des Liedes aufkommt, noch beklemmender. „Lethe“ ist ein Instrumentaltrack, nur mit dem Klavier gespielt. Die Lethe ist ein Fluss. Laut der griechischen Mythologie trinken Verstorbene aus jenem Fließgewässer vor dem Eintritt ins Totenreich. Denn man glaubte das nur der, der sich nicht an sein vergangenes Leben erinnerte, wiedergeboren werden kann. Wie es in der Aeneis Vergils heißt:

„Die Seelen nun, denen das Fatum andere Leiber bestimmt, / schöpfen aus Lethes Welle heiteres Nass, so trinken sie langes Vergessen.“

„Daughter of the Djinn“ ist der erste Song der richtig ballert und die Legende der Djinns besingt. Jene versetzen dich in einen Schlaf, der dich deinen Sorgen entledigt aber auch tötet. „Drink me, Eat me“, damit ist euer Blut gemeint. Das im Song erwähnte Nepenthe ist ein Opiat das mehrfach in geschichtlichen Aufzeichnungen vorkommt. Recherchiert es mal 😊. „Elementals“ ist ebenfalls eine schnellere Nummer und „Inanna“ ist eine sumerische Göttin, die Königin des Himmels und der Erde. Im alten Mesopotamien des 3. vorchristlichen Jahrtausends bevölkerten Hunderte von Göttern das sumerische Pantheon. Inanna war die Nachkommin der mächtigsten unter ihnen, nämlich der Gebieter über die vier Reiche des Universums, über Himmel, Luft, Wasser und Erde. „Funeral Pyre“ ist wieder ein schnellerer Song und „The Wilderness“ ist der gelungene Abschluß dieses fünften Studioalbums der schwedischen Formation „Tribulation“

Das Metal and Me Fazit:

Dunkel, unheimlich, unfassbar atmosphärisch und spannend. Das sind nur ein paar Eigenschaften des neuen Albums von Tribulation. Dieser absolut mitreißende Sound zieht den Hörer in eine andere Welt und lässt ihn auch Stunden nach der letzten gespielten Note nicht los.

Weiterhin gefallen mir die mythischen Hintergründe in den Songs, die mir als Anlass dienen zu recherchieren um die Lieder noch besser zu verstehen und fühlen zu können. Düster Gothic-Death Metal vom feinsten, der mich von der ersten bis zur letzten Minute und darüber hinaus in seinen Bann gezogen hat.

4 von 5 Pommesgabeln
4 von 5 Pommesgabeln

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Tracks ” Where the Gloom Becomes Sound “:

01. In Remembrance || 06:50 Minuten
02. Hour of the Wolf || 04:31) Minuten
03. Leviathans || 04:54) Minuten
04. Dirge of a Dying Soul || 05:08 Minuten
05. Lethe || 02:12 Minuten
06. Daughter of the Djinn || 05:34 Minuten
07. Elementals || 03:30 Minuten
08. Inanna || 04:37 Minuten
09. Funeral Pyre || 04:22 Minuten
10. The Wilderness || 06:39 Minuten

Bonus tracks: The Dhampir, Pt. I (05:49)*
The Dhampir (18:34)**
Månvisan (02:42)**
*) Bonus on Ltd. CD Mediabook **) Bonus on Ltd. Deluxe LP Artbook

Bandphoto

Line-Up:
Johannes Andersson | vocals, bass
Adam Zaars | guitars
Jonathan Hultén | guitars
Oscar Leander | drums

Photocredit: Century Media Records