Accept – „Too Mean To Die“

Albumcover

Band: Accept
Album: Too Mean To Die
Genre: Heavy Metal
Label: Nuclear Blast
Release: 29.01.2021

Bandlogo

Accept ist eine Band, die kaum ein Metalhead nicht kennt. Mittlerweile seit mehreren Jahrzehnten eine Hausnummer und mit 15 Studioalben, etlichen Hymnen und unzähligen Liveauftritten eine wahre Bank im Genre. Dieses Jahr kommt mit „Too Mean To Die“ das 16. Album in die Plattenläden und die Heavy Metal Welt ist sehr gespannt darauf. Es ist das nunmehr fünfte Album dem US-Shouter und Frontmann Mark Tornillo seinen gesanglichen Stempel aufdrückt.

Aufgenommen wurde das neue Werk Nashville (USA) und wurde ein weiteres Mal vom britischen Produzenten Andy Sneap aufgenommen. Sneap arbeite unter anderem für Judas Priest und Megadeth. und zeichnet sich seit 2010 auch für sämtliche Produktionen von ACCEPT verantwortlich. Neu bei Accept, und somit erstmals auf einem Album zu hören, ist Philip Shouse (u.a. Gene Simmons Band). Der US-Gitarrist liefert sich heiße Duelle mit Hoffmann, während Uwe Lulis das Gitarren-Trio perfekt macht und für den richtigen Rhythmus sorgt.

Nun, fertig mit Schnacken – Training für den Nacken. Auf geht’s mit „Too Mean To Die“.

Los geht’s mit „Zombie Apocalypse“ und Mark Tornillos herausragendem Metalorgan. Würden da Zombies umherstreifen, sie würden weggeballert werden vom Auftakt des Albums mit einem der geilsten Cover, die ich je gesehen habe. „Too Mean To Die“ wurde als zweites Lied ausgekoppelt nach „The Undertaker“ (hier mein Artikel über den Song) und hat Ende 2020 mit seinem Tempo und den Riffs schon Lust aufs fertige Werk gemacht. Schon zu Beginn wackelt der Kopf, bewegt sich der Groove durch den Körper bei „Overnight Sensation“ und seinem eingängigem Refrain. Der Song widmet sich den heutigen „Stars“ Marke Influencer. 🙂

Photo Iana Domingos

„No One’s Master“ erhöht das Tempo, glänzt mit einem geilen Solo und hat das Zeug zu einer Hymne. „The Undertaker“ beginnt langsam, fast melancholisch bevor der Rhythmus flotter wird. Untermalt werden die „rauchigen“ Vocals durch „Oh-Oh“ Chöre und um die Friedhof-Atmosphäre zu unterstreichen, krächzen am Ende Raben. Ich habe auch während des kompletten Songs das Cover der 7“ Vinyl im Sinn mit der Abbildung eines Totengräbers. Was Musik alles macht…

„Sucks To Be You“ kommt knackig aus den Lautsprechern und auch hier nistet sich der Refrain im Ohr ein und vielleicht kennt ihr ja an den ein oder anderen auf den der Song zu -und mit jedem Vocal ins Schwarze trifft. Die „Symphony Of Pain“ lädt euch zum headbangen ein bevor „The Best Is Yet To Come“ mit einer Ballade eure positiven Gefühle wecken und stärken soll. Der Refrain packt euch am Kragen und zieht euch hoch, wenn ihr es zulasst.

„How Do We Sleep“ und „Not My Problem“ animieren wieder zum Nacken bewegen und letzter Song ist herrlich schnell, bissig und typisch Accept – vielseitige Gittaren, genialer Heavy Metal in seiner glanzvollsten Form! Zum Finale gibt es einen bombastischen Instrumentaltrack mit „Samson And Delilah“.

Das Metal and Me Fazit:

Das Jahr 2021 ist nun erst ein paar Tage jung, hat aber mit „Too Mean To Die“ ein fettes Heavy Metal Brett zum Auftakt bekommen. Accept liefern ein geilen, stahlharten und musikalisch abwechslungsreichen Metalrundling ab, welcher den Erwartungen der Fans absolut gerecht wird. Allein der Titelsong gibt mächtig Druck aus den Boxen ab und macht gleich mal den Gehörgang sauber.  

Wer also ein Metal Feuerwerk und Hoffmann, Tornillo und Co in Topform so kurz nach Neujahr erleben möchte, ist an der richtigen Adresse und kommt um „Too Mean To Die“ nicht vorbei!

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4 von 5 Pommesgabeln
4 von 5 Pommesgabeln

Tracks „To Mean To Die“:

01. Zombie Apocalypse || Minuten
02. Too Mean To Die || Minuten
03. Overnight Sensation || Minuten
04. No Ones Master || Minuten
05. The Undertaker || Minuten
06. Sucks To Be You || Minuten
07. Symphony Of Pain || Minuten
08. The Best Is Yet To Come || Minuten
09. How Do We Sleep || Minuten
10. Not My Problem || Minuten
11. Samson And Delilah (Instrumental) || Minuten

Photo by DEAF Music

Wolf Hoffmann | guitar
Mark Tornillo | vocals
Uwe Lulis | guitar
Philip Shouse -| guitar
Martin Motnik | bass
Christopher Williams | drums